Rapper gibt Einblick
Marteria über Berlin: «War nicht mehr gesund für mich»
15.04.2026 – 09:28 UhrLesedauer: 2 Min.
Marteria (Archivbild): Er lebt seit einigen Jahren auf Rügen. (Quelle: IMAGO/Panama Pictures)
Lange Zeit lebte der erfolgreiche Rapper Marteria in Berlin. Seit zehn Jahren ist er wieder an der Ostsee zu Hause. In einem Interview blickt er auf die Zeit in der Hauptstadt zurück.
Der Rapper Marteria, bürgerlich Marten Laciny, hat sich in einem Interview zu seiner Beziehung zur Hauptstadt geäußert. «Ich habe irgendwann gemerkt, dass Berlin nicht mehr gesund für mich ist», sagte der 43-Jährige dem «Tagesspiegel». «Es war immer so viel los, so viel Feierei, und ich bin da sehr affin und kann schlecht Nein sagen». Eine kleine Wohnung in Berlin habe er aber trotzdem noch, außerdem befinde sich sein Studio in der Hauptstadt.
Sein Lebensmittelpunkt befinde sich seit 2015 allerdings auf Rügen, in der Nähe seiner Heimat Rostock. «Da wohnt mein Vater, und ich habe ein Haus und Tiere – Alpakas, ein Schaf, Katzen und ziemlich viele Maulwürfe», so Laciny zu der Zeitung. Die Natur, das Meer und das Angeln täten ihm gut.
Durch den Abstand habe er Berlin wieder liebgewonnen: «Viele Berliner sind ja genervt von ihrer Stadt. Und ich bin jetzt im Freundeskreis der Einzige, der so ganz euphorisch durch die Straßen geht und sagt: ‚Berlin ist die geilste Stadt'». Laciny war Anfang der 2000er-Jahre nach Berlin gezogen. Neben Berlin und Rügen habe er mit seiner Verlobten auch eine Wohnung in Köln.
Marten Laciny alias Marteria wurde in Rostock geboren und machte sich zunächst als Fußballprofi und Model einen Namen, bevor er in die Musikwelt einstieg. Heute zählt er zu den erfolgreichsten deutschen Rappern. Seine Songs haben ihm mehrere Gold- und Platinauszeichnungen eingebracht. Zu seinen bekanntesten Liedern zählen «Lila Wolken», «OMG!» oder «Kids (2 Finger an den Kopf»).
