Die personelle Unruhe an der Schule Uznach hält an. Wie aus dem Schreiben hervorgeht, hat Karin Mattli ihre Stelle als Co-Schulleiterin der Oberstufe per 31. Juli 2026 gekündigt. Bis zu ihrem Austritt werde sie sich weiterhin «mit vollem Engagement» für die Schule einsetzen, heisst es darin. Gründe für den Entscheid sind nicht bekannt.

Hohe Personalfluktuation

Mattlis Kündigung reiht sich in mehrere Abgänge der vergangenen Jahre ein. In der Schulverwaltung, bei Lehrpersonen und in der Schulleitung kam es seit 2025 zu auffällig vielen Wechseln. Gemeindepräsident Diego Forrer bestätigt eine «erhebliche Personalfluktuation» in den letzten drei Jahren, verweist jedoch auf den Persönlichkeitsschutz bei einzelnen Kündigungen.

Auch aus dem Umfeld der Schule wird von einer starken Abwanderung berichtet. Besonders auf der Oberstufe hätten zahlreiche Klassenlehrpersonen die Schule verlassen. Mehrere Quellen sprechen von einer angespannten Situation und schwierigen Rahmenbedingungen.

Schwierige Ausgangslage

Forrer räumt Herausforderungen ein, sieht die Kündigungen jedoch teilweise im Zusammenhang mit dem Fachkräftemangel. Zudem sei die Arbeit mit anspruchsvollen Schülerinnen und Schülern sowie Eltern zunehmend belastend.

Die Schule Uznach bleibt damit weiterhin in einer Phase des Umbruchs. Mit dem Abgang von Karin Mattli steht bereits die nächste wichtige Position zur Neubesetzung an.