Der FC Winterthur und der Servette FC haben sich am Dienstagabend, den 14. April 2026, im Eröffnungsspiel der 28. Runde der Super League mit einem 1:1-Unentschieden getrennt. Vor heimischer Kulisse verpasste Winterthur nach einer Dezimierung den Sieg, während die Gäste aus Genf ihr fünftes Remis in Folge verbuchten.

Die torlose erste Halbzeit wurde durch taktische Vorsicht geprägt, bevor Winterthur-Trainer Patrick Rahmen zur Pause personelle Änderungen vornahm. Wie 20min berichtet, zahlte sich die Einwechslung von Roman Buess bereits nach weniger als zehn Minuten aus.

Der Stürmer erzielte in der 54. Minute den Führungstreffer für die Gastgeber, indem er den Ball von der Strafraumgrenze präzise in die obere Ecke beförderte. Die Freude der Hausherren währte jedoch nur kurz, da sich die personelle Situation auf dem Feld entscheidend veränderte.

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In der Folge sah der Winterthurer Verteidiger Mirlind Kryeziu die Rote Karte, nachdem er seinen Gegenspieler mit offener Sohle getroffen hatte. Schiedsrichter Sandro Schärer, der eine freie Sicht auf das Geschehen hatte, entschied ohne Zögern auf den Platzverweis.

Die Gäste aus Genf nutzten die Überzahl aus und wurden zunehmend offensiver, was in der 79. Minute durch Florian Ayé zum Ausgleich führte. Trotz einer Schlussoffensive der Heimmannschaft blieb es beim Remis.

In der Nachspielzeit jubelten die Fans in Winterthur kurzzeitig über einen vermeintlichen Siegtreffer durch Andrin Hunziker. Das Tor wurde jedoch aufgrund einer knappen Abseitsstellung des Stürmers nicht gewertet, sodass beide Teams mit einem Punkt vom Platz gingen.

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