Der Unterklassige Stade Lausanne-Ouchy hat am Samstag, den 18. April 2026, durch einen 2:0-Sieg gegen den Grasshopper Club Z\u00fcrich erstmals den Einzug in das Schweizer Cup-Finale geschafft. Der Vierte der Challenge League setzte sich im Halbfinale auf der Pontaise gegen den favorisierten Super-League-Klub durch, wie Nzz berichtet.

Die Waadtl\u00e4nder agierten in ihrem ersten Cup-Halbfinale der Vereinsgeschichte mutig und spielerisch \u00fcberlegen. Landry Nomel erzielte in der 52. Minute die F\u00fchrung, bevor Vasco Tritten in der 90. Minute durch einen direkt verwandelten Eckball den Endstand markierte.

Die Grasshoppers, die als zweitschlechteste Mannschaft der laufenden Super-League-Saison gelten, entt\u00e4uschten \u00fcber weite Strecken der Partie. Trotz einer Leistungssteigerung vor der Pause, bei der Sven K\u00f6hler in der 35. Minute die Latte traf, blieb das Team von Trainer Gernot Messner nach dem Seitenwechsel passiv.

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In der Schlussphase schw\u00e4chte sich GC zudem selbst, als Sven K\u00f6hler in der 83. Minute nach einer Notbremse die Rote Karte sah. F\u00fcr Stade Lausanne-Ouchy ist der Z\u00fcrcher Klub nach Winterthur und Luzern bereits der dritte Super-League-Verein, den sie in der laufenden Kampagne besiegen konnten.

Nach dem zweiten Gegentreffer kam es zu Ausschreitungen im Stadion, bei denen einige GC-Fans das Spielfeld st\u00fcrmten und Leuchtk\u00f6rper warfen. W\u00e4hrend sich die Grasshoppers nun auf den Abstiegskampf konzentrieren müssen, bestreitet Stade Lausanne-Ouchy am Pfingstsonntag, dem 24. Mai, das Finale im Wankdorf gegen St. Gallen oder Yverdon.