SparmassnahmeStellenabbau bei den BVB: ÖV-Unternehmen trennt sich von 20 Mitarbeitenden

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Die Basler Verkehrsbetriebe (BVB) haben heute ein Sparprogramm verkündet. Die Betroffenen werden in den kommenden Tagen informiert.

Der Stellenabbau soll im Bereich Administration erfolgen.Der Stellenabbau soll im Bereich Administration erfolgen.

Bild: Kenneth Nars

Bei den Basler Verkehrsbetrieben kommt es zu einem Stellenabbau. Das haben die BVB am Montag in einem internen Schreiben ihren Angestellten mitgeteilt. Unklar ist noch, wen die Sparmassnahme trifft. Die Betroffenen werden erst in den kommenden Tagen informiert.

Gemäss Recherchen sollen die Stellen aber ausschliesslich in der Administration eingespart werden. Das Prüfungs- und Beratungsunternehmen PWC hat in diesem Bereich in den vergangenen Monaten die Jobs von rund 360 Angestellten unter die Lupe genommen. «Als Folge davon sind über alle Geschäftsbereiche 20 Personen von einem Stellenabbau betroffen», schreibt das ÖV-Unternehmen auf Anfrage. Andere Unternehmensbereiche wie Fahrdienst, Baudienst oder handwerkliche Stellen sind nicht betroffen. «Die BVB reagiert mit dieser Überprüfung proaktiv auf den stetig wachsenden Kostendruck auf den ÖV in der Schweiz», so die Begründung.

«ÖV ist der falsche Ort für Sparübungen»

Unklar ist aktuell auch, zu wie vielen Entlassungen es kommen wird. Bei der Umsetzung würden die BVB konsequent auf eine sozialverträgliche Vorgehensweise achten. «Ziel ist es, die Auswirkungen für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so verantwortungsvoll wie möglich zu gestalten. Hierzu zählen insbesondere individuelle Gespräche sowie unterstützende Massnahmen wie Outplacement-Angebote und – wo möglich – Frühpensionierungen.»

Der angekündigte Stellenabbau sorgt für Kritik: «Der öffentliche Verkehr ist der falsche Ort für Sparübungen, wenn wir als Kanton die Klimaziele erreichen wollen», sagt Sina Deiss von der Gewerkschaft VPOD.

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