Die Eröffnung des neuen Kunstmuseums Berlin Modern wird sich offenbar weiter verzögern. Wie der rbb berichtet, verschiebt sich der Eröffnungstermin des Museums wegen Feuchteschäden am Rohbau wohl auf Mitte 2030. Das habe die Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Marion Ackermann, dem Sender in einem Interview mitgeteilt.
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Durch die Schäden sei aktuell von einer Verzögerung von rund acht Monaten auszugehen. Zuletzt war, nach mehreren Verzögerungen, eine Eröffnung für 2029 geplant gewesen.
Wie die Stiftung laut rbb weiter mitteilte, wurde im Zusammenhang mit dem Feuchteschaden auch „mikrobieller Befall“ im Bau festgestellt. Dazu zählen etwa Schimmelpilze, Algen oder Bakterien. Gegenmaßnahmen seien eingeleitet, ein Baustopp jedoch nicht nötig.
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Im Herbst war an dem Museum Richtfest gefeiert worden. Der Neubau nach Plänen des Schweizer Büros Herzog & de Meuron soll die Neue Nationalgalerie erweitern und Platz schaffen, um mehr Kunst des 20. Jahrhunderts zu zeigen. Viele Werke – etwa von Otto Dix oder Andy Warhol – lagern bislang im Depot. (Tsp)