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Apple arbeitet an einem neuen Apple TV 4K. Nach mehreren Jahren ohne Update soll vor allem die Technik im Inneren modernisiert werden. Geplant sind ein schnellerer Chip, mehr Arbeitsspeicher und Unterstützung für Apple Intelligence. Der Start soll sich aber verzögern, weil neue Siri-Funktionen noch nicht fertig sind.
Seit 2022 hat Apple keine neue Streamingbox mehr vorgestellt. Der aktuelle Apple TV 4K der dritten Generation gilt deshalb technisch als überholt. Für neuere Funktionen ist die Hardware einfach nicht mehr performant genug.
Design bleibt wohl vertraut
Am Gehäuse soll sich offenbar wenig ändern. Erwartet wird weiterhin die bekannte, leicht abgerundete, quadratische Form. Beim Material soll es voraussichtlich bei schwarzem Kunststoff bleiben.
Die größten Änderungen sind im Inneren geplant. Laut „MacRumors“ soll der A17 Pro als Prozessor kommen. Der Chip ist aus dem iPhone 15 Pro und Pro Max bekannt und wäre ein klares Upgrade zum A15 Bionic im aktuellen Modell.
Neuer Funkchip und Fokus auf Apple Intelligence
Zusätzlich könnte Apples N1-Netzwerkchip verbaut werden. Er soll Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread unterstützen. Damit würde der Apple TV auch für Smart-Home-Anwendungen besser gerüstet sein.
Damit Apple Intelligence auf der Box läuft, wären mindestens 8 Gigabyte Arbeitsspeicher nötig. Aktuell ist der Apple TV das letzte alleinstehende Gerät, das Apple Intelligence nicht unterstützt.
Siri bremst den Zeitplan
A17 Pro, mehr RAM und die KI-Funktionen wären laut Vorlage verfügbar. Der Engpass soll bei der neuen, intelligenteren Siri liegen. Die Streamingbox soll demnach direkt gemeinsam mit der überarbeiteten Sprachassistentin erscheinen.
Als Termin für die Vorstellung wird derzeit die Entwicklerkonferenz WWDC26 im Juni zusammen mit tvOS 26 erwartet. Der Verkaufsstart soll sich aber frühestens auf den Herbst 2026 verschieben. Betroffen sein sollen auch weitere Geräte wie der geplante Home Hub als Smart-Home-Schaltzentrale.