Der Neustart unter Carlos Bernegger misslingt komplett. Der FC Zürich geht beim ersten Spiel unter dem Interimstrainer in Lausanne mit 0:3 unter und liefert vor allem in der ersten Halbzeit eine desolate Vorstellung ab.
Lausanne überlegen
Lausanne bestimmte von Beginn an das Tempo und legte früh vor. Bereits in der 7. Minute hebelte ein langer Ball die FCZ-Abwehr aus, Morgan Poaty traf zur Führung. Die Zürcher Defensive wirkte unsicher, besonders bei weiten Zuspielen.
Bitterer Abend für Brecher
Im Fokus stand Rückkehrer Yanick Brecher. Der Routinier stand erstmals seit Ende Januar wieder im Tor und führte den FCZ gleich als Captain aufs Feld – erlebte jedoch einen bitteren Abend.
Nach 21 Minuten unterlief ihm ein folgenschwerer Fehler: Sein Pass im Spielaufbau landete direkt bei Nathan Butler-Oyedeji, der cool zum 2:0 einschob. Kurz vor der Pause wurde es noch bitterer, als ein Distanzschuss von Jamie Roche via Vujevic unhaltbar zum 3:0 abgefälscht wurde.
Keine Reaktion nach der Pause
Bernegger reagierte zur Pause mit einem Dreifachwechsel, doch die grosse Wende blieb aus. Der FCZ zeigte sich zwar bemüht, fand offensiv aber kaum Lösungen.
Die beste Möglichkeit vergab Philippe Keny eine Viertelstunde vor Schluss, als er nach schönem Zusammenspiel den Ball über das Tor jagte. So blieb es bei einer deutlichen Niederlage – und der nächsten Blamage unter dem dritten Trainer der Saison.