«Langeweile im Wohnzimmer»

Nürnberger DSDS-Kandidat zittert sich in die Liveshows

26.04.2026 – 12:42 UhrLesedauer: 2 Min.

"Lex" Spielhaupter: Er muss am Samstag direkt abliefern, um in die Livesendungen einzuziehen.Vergrößern des Bildes

Alexander Spielhaupter: Der 35-Jährige kommt aus Nürnberg. (Quelle: RTL / Stefan Gregorowius)

Nach harter Kritik der Jury steht der Nürnberger DSDS-Kandidat Alexander Spielhaupter kurz vor dem Aus. Doch ein letzter Auftritt entscheidet alles – mit Happy End.

Dass er es noch in die Liveshows von «Deutschland sucht den Superstar» (DSDS) schafft, damit hatte Kandidat Alexander Spielhaupter selbst nicht gerechnet. Im großen Recall-Finale musste der Nürnberger am Samstagabend bis zuletzt zittern. Nach der Gruppenchallenge, in der er mit drei Mitstreitern den Song «Amoi seg‘ ma uns wieder» von Andreas Gabalier gesungen hatte, stand er bereits kurz vor dem Aus.

«Ich gehe davon aus, mein Koffer wurde schon aus dem Zimmer rausgeholt, dass ich morgen früh heimfahren kann», sagte er noch vor der Verkündung durch die Jury um «Pop-Titan» Dieter Bohlen, Gangsterrapper Bushido und Ballermann-Star Isi Glück. Doch die drei Juroren wollten dem 35-Jährigen und drei weiteren «Wackelkandidaten» noch eine Chance geben. «Weil man hier und da noch Entwicklungspotenzial sieht», wie Glück erklärte.

Alle vier durften einen selbst gewählten Song performen. Spielhaupter, dessen Stimme durch eine Mandelentzündung geschwächt war, entschied sich für «Stargazing» von Myles Smith. Wirklich überzeugen konnte er jedoch nicht. «Es ist nicht schlecht, man hört es auch gerne an. Aber es ist nichts, was im Kopf bleibt», lautete das anschließende Fazit von Glück.

Und Bohlen zeigte sich kritisch: «Mich hat es überhaupt nicht mitgenommen, mich hat’s nicht gefesselt. Es geht hier jetzt in erster Linie um einen geilen Auftritt – und hier ist Langeweile im Wohnzimmer.» Doch trotz der negativen Kritik entschieden sich die drei Juroren dafür, einen der drei anderen Kandidaten nach Hause zu schicken.

So durfte der Nürnberger noch einmal auftreten. Dabei wartete auf ihn und die übrigen Kandidaten eine Überraschung: Im «Eden Manor», einem exklusiven Unterhaltungstheater im Europa-Park in Rust, sangen sie erstmals in dieser Staffel auch vor Publikum – ihren Familien und Freunden. «Ich geb‘ heut alles, ich geb‘ heut Vollgas», kündigte Spielhaupter, den alle nur Lex nennen, an.

Zumindest Glück und Bohlen konnte er mit seiner Darbietung von Teddy Swims‘ «Lose Control» überzeugen. Der «Pop-Titan» meinte gar: «Eigentlich war es in der ganzen Zeit dein bester Auftritt.» Bushido holte er hingegen nicht ab. «Fand‘ ich ein bisschen blass, den Auftritt. Muss ich leider sagen», erklärte der Rapper. Dennoch reichte es am Ende für Spielhaupter, der sich als letzter ein Ticket für die Liveshows sicherte. Diese beginnen am Dienstag (20.15 Uhr) bei RTL.