«Weltklasse»

Münchner DSDS-Legende zieht in die Liveshows ein

Aktualisiert am 27.04.2026 – 07:46 UhrLesedauer: 2 Min.

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Menowin Fröhlich beim Recall-Finale von DSDS: Gemeinsam mit Delijah Haile sang er zunächst im Duett. (Quelle: RTL/Stefan Gregorowius)

Beim großen Recall-Finale von DSDS entscheidet sich, wer es in die Liveshows schafft. Der Münchner Menowin Fröhlich überzeugt mit seiner Performance auf ganzer Linie.

Wer zieht in die großen Liveshows von «Deutschland sucht den Superstar» (DSDS) 2026 ein? Diese Frage wurde am Samstagabend im großen Recall-Finale geklärt. Im Europa-Park Rust mussten sich die verbliebenen zwölf Kandidaten der Jury um «Pop-Titan» Dieter Bohlen, Gangsterrapper Bushido und Ballermann-Star Isi Glück stellen.

Bevor es jedoch für die Kandidaten in den Einzelauftritten ernst wurde, stand zunächst die letzte Gruppenchallenge auf dem Programm. In dieser traten Delijah Haile und der Münchner Menowin Fröhlich mit dem Song «At Last» von Etta James an. Und sie überzeugten. «Ich fand‘ es richtig geil», schwärmte Glück. «Unglaublich», lautete das Fazit von Bushido. Und Bohlen legte noch eine Schippe drauf: «Ich hatte die ganze Zeit Gänsehaut. Göttlich, wirklich weltklasse.»

Beide durften somit später noch einmal auftreten. Dabei wartete auf sie und die anderen verbliebenen Kandidaten eine Überraschung. Denn im «Eden Manor», einem exklusiven Unterhaltungstheater im Europa-Park, sangen sie erstmals in dieser Staffel auch vor Publikum – ihren Familien und Freunden. Für die meisten Kandidaten war das eine völlig neue Erfahrung, für Fröhlich hingegen nicht.

Der 38-Jährige hat bereits zweimal an DSDS teilgenommen. Beim ersten Mal, im Jahr 2005, musste er die Show jedoch wegen einer Verhaftung verlassen. In der siebten Staffel kehrte er zurück und wurde 2010 Zweiter. Dieses Jahr war er eigentlich nur als Begleitung seiner Tochter Jiepen Joelina mit zum Casting gekommen, wurde dann jedoch spontan von Bohlen zum Vorsingen aufgefordert. Anders als seine Tochter schaffte er es in den Recall.

Beim Recall-Finale präsentierte Fröhlich, der inzwischen in Würzburg lebt, den Song «Easy» von Commodores. «Ich werde das machen, was ich liebe – und das ist Musik», kündigte er vor seiner Performance an. Schon während Fröhlich sang, hatte Bohlen ein breites Grinsen auf dem Gesicht. Entsprechend fiel hinterher auch das Urteil des «Pop-Titans» aus: «Deine Stimme hat noch nie so geil geklungen, wie im Moment. Wie du das gesungen hast, ist weltklasse.»

Und Glück erklärte: «Wenn du nicht auf eine Bühne gehörst, dann weiß ich auch nicht, wer auf eine Bühne gehört.» Wenig überraschend zog Fröhlich anschließend in die Liveshows ein. An diesen werden elf statt der ursprünglich zehn geplanten Kandidaten teilnehmen. Der Grund: Delijah Haile verließ die Show aus persönlichen Gründen. Dafür ließ die Jury gleich zwei Kandidaten nachrücken. Weiter geht es mit DSDS am Dienstag (20.15 Uhr) bei RTL.