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Seit sechs Jahrzehnten rockt Rod Stewart die Bühnen – und denkt mit 81 Jahren nicht ans Aufhören. 2026 tourt die britische Legende wieder durch Europa. Wie er das schafft? Mit Disziplin und einem eisernen Trainingsplan. Dabei geht es dem Musiker um mehr als Fitness für Auftritte. Er visiert offenbar sogar einen Weltrekord an!
Stewart hat ein ehrgeiziges Ziel: 100 Meter in 17 Sekunden sprinten zu können. So heißt es in einem Bericht der US-amerikanischen „Men’s Health“. Seine Bestzeit auf 100 Metern drückte er bereits auf 19 Sekunden. Den Sprintweltrekord in der Altersklasse 80+ stellte, wie FITBOOK berichtet, der US-Amerikaner Kenton Brown auf. Er lief die Sprintdistanz in beeindruckenden 14,21 Sekunden. Um dem näherzukommen, trainiert Rod Stewart professionell auf dem Laufband – unter ärztlicher Aufsicht und mit kontrollierter Herzfrequenz.
Unterwasser-Drill nach SAS-Vorbild
Sprinten ist aber längst nicht das gesamte Fitnessgeheimnis der Rockers. Besonders kreativ ist sein Krafttraining im heimischen Pool. Unter dem Namen „Deep End Fitness“ absolviert Rod Stewart Übungen, die von der britischen Eliteeinheit SAS inspiriert sind. Dabei schiebt der 81-Jährige schwere Gummibausteine über den Boden des Beckens. Dieses Training ist extrem fordernd für die Ausdauer, schont aber gleichzeitig sein künstliches Kniegelenk.
Geheimnis: 38 Jahre Kontinuität
Der Rockstar setzt auf Beständigkeit: Seit 38 Jahren arbeitet er mit seinem Personal Trainer Gary O’Connor zusammen. Selbst auf Tournee bleibt Stewart am Ball und trainiert viermal pro Woche. Ob Laufen oder Fußball – 45 Minuten intensives Ausdauertraining sind für ihn Pflicht. „Ich bin so verdammt fit, ihr werdet es nicht glauben“, sagte er in einem Interview mit „People“ – als Reaktion auf Kritiker, die hinter seinen Kostümwechseln auf der Bühne heimliche Ruhepausen vermuten.
Lifestyle-Wandel
Auch sein Lebensstil hat sich gewandelt. Das exzessive Partyleben gehört der Vergangenheit an. Stewart raucht nicht mehr und beschränkt sich heute auf ein Glas Wein am Abend. Das Ergebnis spricht für sich: Seine Leberwerte sind hervorragend, und sogar sein Trainer gibt zu, dass er im hohen Alter gerne so fit wäre wie sein prominenter Klient.