In wenigen Wochen richtet sich Europas Blick nach Wien: Beim großen Finale des Eurovision Songcontest (ESC) 2026 will die Kölnerin Sarah Engels mit ihrem Song „Fire“ den größten Musikwettbewerb der Welt für Deutschland entscheiden. Doch die Meinungen zum deutschen ESC-Beitrag gehen auseinander. Auch Schlagersänger Guildo Horn sieht den Song eher kritisch.

„Ihren ESC-Titel finde ich leider so sehr auf Nummer sicher gestrickt, dass es mir fast für sie leidtut“, sagte der 63-Jährige im Interview mit „Ippen Media“. Er habe Sarah Engels einen Song gewünscht, in dem sie so richtig zeigen könne, „was sie alles draufhat.“ Das sei schließlich eine ganze Menge. „Aber vielleicht ist ja genau dieses Konzept ‚Ich gehe auf Nummer sicher’ am Ende erfolgreich“, so Horn weiter.

Während der deutsche ESC-Beitrag also weniger den Geschmack des Schlagersängers trifft, fand er für die Künstlerin nur positive Worte: „Ich finde, Sarah Engels ist eine tolle Sängerin, Darstellerin und Tänzerin – und obendrein eine sehr angenehme, fleißige Persönlichkeit“, so Horn.

Guildo Horn holte Platz 7 für Deutschland

Im Jahr 1998 ging Guildo Horn in Birmingham selbst einmal für Deutschland beim ESC an den Start. Mit seinem Song „Guildo hat euch lieb“ schaffte er es damals sogar auf Platz 7. Heute beschäftige er sich nur noch am Rande mit dem Musikwettbewerb, wie er im Interview mit „Ippen Media“ verriet. „Ehrlich gesagt habe ich außer dem deutschen Beitrag noch nichts gehört“, sagte er. „Ich merke, dass ich älter werde und offenbar nicht mehr so ganz zur Zielgruppe gehöre.“ Seiner Kollegin Sarah Engels drücke er dennoch „ganz fest die Daumen.“