{"id":101235,"date":"2026-04-28T06:52:07","date_gmt":"2026-04-28T06:52:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/101235\/"},"modified":"2026-04-28T06:52:07","modified_gmt":"2026-04-28T06:52:07","slug":"prostata-krebs-zusammenhang-zwischen-aggressiven-tumoren-und-testosteron-entdeckt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/101235\/","title":{"rendered":"Prostata-Krebs: Zusammenhang zwischen aggressiven Tumoren und Testosteron entdeckt"},"content":{"rendered":"<p>Prostata-Krebs ist die h\u00e4ufigste Krebserkrankung bei M\u00e4nnern in Deutschland. Neue Erkenntnisse aus den USA weisen auf einen Zusammenhang zwischen dem Testosteronspiegel und dem Risiko f\u00fcr aggressive Tumoren hin.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Prostata-Krebs ist die h\u00e4ufigste Krebserkrankung bei M\u00e4nnern in Deutschland; <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.krebsdaten.de\/Krebs\/DE\/Content\/Krebsarten\/Prostatakrebs\/prostatakrebs_node.html\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.krebsdaten.de\/Krebs\/DE\/Content\/Krebsarten\/Prostatakrebs\/prostatakrebs_node.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">j\u00e4hrlich erkranken rund 80.000 Menschen<\/a> daran (Stand 2023). W\u00e4hrend bei den meisten Patienten die Tumore langsam wachsen, leiden etwa zehn Prozent der Betroffenen an einer aggressiven Form der Erkrankung. Das sogenannte Hochrisiko-Karzinom breitet sich schnell auf andere Organe aus.<\/p>\n<p>Ob sich ein Tumor in der Prostata zu einer aggressiven Form entwickelt, h\u00e4ngt offenbar mit dem Testosteronspiegel des betroffenen Mannes zusammen. Forscher der Universit\u00e4t Texas fanden heraus, dass ein niedriger Testosteronspiegel aggressiven Krebs in der Prostata beg\u00fcnstigen kann. Die Studie wurde k\u00fcrzlich im <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.auajournals.org\/doi\/10.1097\/JU.0000000000004986\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.auajournals.org\/doi\/10.1097\/JU.0000000000004986&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">\u201eJournal of Urology\u201c<\/a> ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Untersuchung analysierten die Forscher Daten aus einer Kohortenstudie mit \u00fcber 900 M\u00e4nnern. Niedrige Testosteronwerte hatten einen gr\u00f6\u00dferen Einfluss auf das Risiko, einen aggressiven Krebs zu entwickeln als andere Faktoren \u2013 wie etwa das Alter, der Body-Mass-Index (BMI), prostataspezifisches Antigen sowie die Gr\u00f6\u00dfe und Dichte des Tumors. <\/p>\n<p>In der Studie hei\u00dft es: M\u00e4nner mit Prostata-Krebs, die einen Testosteronwert unter 300 ng\/dl haben, wiesen eine um 60 Prozent h\u00f6here Wahrscheinlichkeit auf, dass ihr Krebs zu Grad drei oder h\u00f6her fortschreitet. Tumoren in dieser Kategorie gelten als aggressiv.<\/p>\n<p>\u201eDie aktive \u00dcberwachung (ein standardisiertes Behandlungskonzept, Anm. d. Red.) ist f\u00fcr viele M\u00e4nner mit Prostata-Krebs im Fr\u00fchstadium eine sichere und wirksame Option. Die Identifizierung der Patienten, bei denen ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr ein Fortschreiten der Erkrankung besteht, bleibt jedoch eine zentrale Herausforderung\u201c, wird Justin R. Gregg, Mitautor der Studie, in einer Mitteilung zitiert. \u201eDas Verst\u00e4ndnis des Einflusses hormoneller Faktoren auf die Biologie von Prostata-Krebs kann uns helfen, die \u00dcberwachungsstrategien zu optimieren.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr Patienten mit Prostata-Krebs im Fr\u00fchstadium wird eine aktive \u00dcberwachung empfohlen. Dadurch k\u00f6nnen \u00c4rzte die Erkrankung engmaschig \u00fcberwachen und eine Behandlung hinausz\u00f6gern oder vermeiden, es sei denn, der Krebs zeigt Anzeichen einer aggressiveren Entwicklung. Die Studie zeigt allerdings nicht, dass ein niedriger Testosteronspiegel aggressiven Krebs verursacht, sondern offenbart lediglich einen Zusammenhang, der die \u00dcberwachung und Entscheidungsfindung unterst\u00fctzen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Prostata-Krebs ist die h\u00e4ufigste Krebserkrankung bei M\u00e4nnern in Deutschland. 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