{"id":101566,"date":"2026-04-28T11:33:16","date_gmt":"2026-04-28T11:33:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/101566\/"},"modified":"2026-04-28T11:33:16","modified_gmt":"2026-04-28T11:33:16","slug":"was-derzeit-im-kanton-zuerich-geplant-und-gebaut-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/101566\/","title":{"rendered":"Was derzeit im Kanton Z\u00fcrich geplant und gebaut wird"},"content":{"rendered":"<p>\n                Teaserbild-Quelle: Filippo Bolognese Images\n            <\/p>\n<p>Welche Bauprojekte stehen im Kanton Z\u00fcrich an, wo gibt es Architekturwettbewerbe und welche Vorhaben wurden bereits realisiert? Ein kleiner \u00dcberblick \u00fcber aktuelle Projekte in der Bauregion und ein R\u00fcck- und Ausblick auf Abstimmungen.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/160417_1.jpg\" alt=\"ARA Hard in Winterthur W\u00fclflingen um 1989\" class=\"img-responsive\"\/><\/p>\n<p class=\"font-size-14 mt-2 mb-0\">Quelle: ETH-Bibliothek Z\u00fcrich, Bildarchiv \/ Fotograf: Comet Photo AG (Z\u00fcrich) \/ Com_FC24-8400-0291 \/ CC BY-SA 4.0<\/p>\n<p class=\"font-size-14 mb-4\">Die Abwasserreinigungsanlage Hard in Winterthur w\u00e4hrend des Ausbaus 1989. Die Anlage z\u00e4hlt zu den zehn gr\u00f6ssten ARA in der Schweiz.<\/p>\n<p>                                                                                                                                                                                Millionenschwerer Ausbau der ARA Hard in W\u00fclflingen<\/p>\n<p>Winterthur \u2013 Die Stadt Winterthur plant aufgrund des Bev\u00f6lkerungswachstums und neuen gesetzlichen Anforderungen f\u00fcr 288 Millionen Franken eine Erweiterung und Modernisierung der ARA Hard<br \/>\nin W\u00fclflingen. Geplant sind unter anderem eine zus\u00e4tzliche Reinigungsstufe mit granulierter Aktivkohle zur Entfernung von Mikroverunreinigungen sowie ein Ausbau der Biologiestufe zur st\u00e4rkeren<br \/>\nStickstoffelimination. Noch dieses Jahr ist eine Abstimmung geplant.\u00a0<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/161763_1.jpg\" alt=\"Sanierung und Ausbau Hallenbad Schluefweg in Kloten\" class=\"img-responsive\"\/><\/p>\n<p class=\"font-size-14 mt-2 mb-0\">Quelle: SAM Architekten, Studio Blomen<\/p>\n<p>                                                                                                                                                                                    83 Millionen Franken f\u00fcr ein neues Hallenbad<\/p>\n<p>Kloten \u2013 Die Stadt Kloten plant eine Sanierung und einen Ausbau<br \/>\ndes Hallenbads im Zentrum Schluefweg. Das Projekt umfasst unter<br \/>\nanderem einen Neubau mit 25-Meter-Becken, eine Erneuerung der<br \/>\nGeb\u00e4udetechnik sowie neue Kleinkinder- und Wellnessbereiche. Die<br \/>\nGesamtkosten belaufen sich auf rund 83,6 Millionen Franken. Die<br \/>\nKlotner genehmigten im November einen Kredit von 35,6 Millionen<br \/>\nFranken. Erste Vorbereitungsarbeiten sind inzwischen gestartet.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/161765_1.jpg\" alt=\"Plazza-\u00dcberbauung in Regensdorf\" class=\"img-responsive\"\/><\/p>\n<p class=\"font-size-14 mt-2 mb-0\">Quelle: plazza.ch<\/p>\n<p>                                                                                                                                                                                    Neues Quartier mit 283 Wohnungen in Regensdorf<\/p>\n<p>Regensdorf \u2013 Beim Bahnhof Regensdorf schreitet die Entwicklung<br \/>\neines neuen Wohnquartiers weiter voran. F\u00fcr die \u00dcberbauung<br \/>\n\u00abBaufeld N+O\u00bb mit 283 Wohnungen liegt seit Juli 2025 ein genehmigter Gestaltungsplan vor. Das Projekt der Z\u00fcrcher Immobilienfirma Plazza AG umfasst zehn Geb\u00e4ude mit Mietwohnungen, Gewerbe, einem Kindergarten und einer Kita. Anfang 2026 wurde<br \/>\ndie \u00dcberbauung ausgesteckt, der Baustart ist noch in diesem Jahr<br \/>\nvorgesehen. Das Projekt ist Teil der Transformation des ehemaligen<br \/>\nGewerbegebiets in ein Wohnquartier. Die Plazza AG investiert nach<br \/>\neigenen Angaben 220 bis 240 Millionen Franken in das Projekt. <\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/161764_1.jpg\" alt=\"Neubau Schulhaus in Stadel\" class=\"img-responsive\"\/><\/p>\n<p class=\"font-size-14 mt-2 mb-0\">Quelle: PD<\/p>\n<p>                                                                                                                                                                                    Holzbau f\u00fcr neue Sekundarschule in Stadel<\/p>\n<p>Stadel \u2013 Aufgrund von steigenden Sch\u00fclerzahlen soll in der Sekundarschulgemeinde Stadel ein neues Schulhaus gebaut werden. Das<br \/>\nSiegerprojekt des Wettbewerbs mit dem Namen \u00abSolana\u00bb stammt<br \/>\nvom Z\u00fcrcher Architektenkollektiv Schmid Zi\u00f6rjen und sieht einen<br \/>\ndreigeschossigen Holzbau mit Unterrichtsr\u00e4umen, Mehrzweckbereich und Doppelsporthalle vor, der sich um die bestehende Anlage<br \/>\ngliedert. Die oberen Stockwerke werden \u00fcber zwei Wendeltreppen<br \/>\nerschlossen. Im M\u00e4rz genehmigten die Stimmberechtigten der Gemeinden Bachs, Neerach, Stadel und Weiach einen Projektierungskredit von 2,3 Millionen Franken. Das Gesamtprojekt d\u00fcrfte rund<br \/>\n37 Millionen Franken kosten und 2027 zur Abstimmung gelangen.<br \/>\nDie Fertigstellung des Neubaus ist fr\u00fchestens ab 2030 vorgesehen. <\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/156031_1.jpg\" alt=\"Z\u00fcrichsee im Sommer\" class=\"img-responsive\"\/><\/p>\n<p class=\"font-size-14 mt-2 mb-0\">Quelle: Henrique Ferreira, Unsplash<\/p>\n<p class=\"font-size-14 mb-4\">Der Z\u00fcrichsee soll die Innenstadt k\u00fcnftig k\u00fchlen.<\/p>\n<p>                                                                                                                                                                                Z\u00fcrcher Hochschulgebiet zapft den See an<\/p>\n<p>Stadt Z\u00fcrich \u2013 Das Hochschulgebiet mit Universit\u00e4t, ETH und Universit\u00e4tsspital soll k\u00fcnftig mit Z\u00fcrichsee-Energie versorgt werden.<br \/>\n\u00abEnergie 360\u00b0\u00bb hat den Zuschlag f\u00fcr den Aufbau eines solchen Verbunds erhalten. Geplant ist eine Seewasserzentrale in Tiefenbrunnen, von der aus das Wasser \u00fcber den Riesbachtunnel zum Bahnhof<br \/>\nStadelhofen und ins Hochschulgebiet geleitet wird. Die Inbetriebnahme ist ab 2037 geplant. Kostenpunkt: 40 Millionen Franken.<\/p>\n<p>        Eine Vogelinsel aus Tunnel-Aushub?<\/p>\n<p>                <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/144879_1.jpg\" alt=\"Schwan (Schmuckbild)\" class=\"img-fluid\"\/><\/p>\n<p class=\"font-size-14 mb-0 mt-2\">Quelle: Tama66, Pixabay-Lizenz<\/p>\n<p>Nicht nur Energie fliesst k\u00fcnftig aus dem Z\u00fcrichsee, auch f\u00fcr seine gefiederten Bewohner wird geplant: Das Stadtparlament unterst\u00fctzt die Idee einer k\u00fcnstlichen Vogelinsel im<br \/>\nSeebecken. Diese soll Schw\u00e4nen, Enten und Taucherli einen<br \/>\nbisher fehlenden R\u00fcckzugsort fern von der stark frequentierten See- promenade bieten. Gesch\u00fcttet werden k\u00f6nnte sie mit Aushubmaterial<br \/>\nvon SBB-Tunnelprojekten, etwa vom<br \/>\nBahnhof Stadelhofen. Kosten w\u00fcrde<br \/>\ndas ganze rund 69 Millionen Franken.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/155266_1.jpg\" alt=\"Visualisierung Wassersportzentrum Marina Tiefenbrunnen Z\u00fcrich\" class=\"img-responsive\"\/><\/p>\n<p class=\"font-size-14 mt-2 mb-0\">Quelle: WALDRAP AG, Z\u00fcrich<\/p>\n<p class=\"font-size-14 mb-4\">Das Wassersportzentrum der \u00abMarina Tiefenbrunnen\u00bb ist vier Stockwerke hoch.<\/p>\n<p>                                                                                                                                                                                Marina Tiefenbrunnen nimmt wieder an Fahrt auf<\/p>\n<p>Stadt Z\u00fcrich \u2013 Die geplante \u00abMarina Tiefenbrunnen\u00bb nimmt wieder Fahrt auf: Das Stadtz\u00fcrcher Parlament hat Mitte April einen Projektierungskredit von rund neun Millionen Franken genehmigt. Mit<br \/>\ndem Projekt sollen am Z\u00fcrichsee rund 420 Bootspl\u00e4tze sowie \u00fcber<br \/>\n100 Trockenpl\u00e4tze an Land entstehen. Erg\u00e4nzt wird die Marina durch<br \/>\nein Wassersportzentrum (siehe Visualisierung oben) mit Restaurant<br \/>\nund durch eine \u00f6ffentliche Mole, die als neue \u00abPiazza im See\u00bb dienen soll. Aus einem Architekturwettbewerb ging 2018 der Entwurf<br \/>\ndes Z\u00fcrcher Architekturb\u00fcros Waldrap GmbH als Sieger hervor.\u00a0<\/p>\n<p>Umstrittenes Vorhaben<\/p>\n<p>Politisch bleibt das Vorhaben umstritten: Vertreter von Gr\u00fcnen und<br \/>\nAL kritisierten die Marina in einer hitzigen Debatte vor einigen Wochen als Projekt f\u00fcr eine privilegierte Nutzergruppe und sprachen<br \/>\nvon einem \u00abDubai-Goldk\u00fcsten-Hafen\u00bb und \u00abC\u00fcpli-Sozis\u00bb, da sich die<br \/>\nSP hinter das Projekt stellte. Bef\u00fcrworter der SP, SVP und GLP hingegen verwiesen auf die geplante \u00f6ffentliche Zug\u00e4nglichkeit des umgebauten Hafens, neue Aufenthaltsfl\u00e4chen sowie Angebote f\u00fcr den<br \/>\nBreiten- und Wassersport. F\u00fcr die Umsetzung ist jedenfalls ein Gestaltungsplan n\u00f6tig, gegen den das Referendum ergriffen werden<br \/>\nkann. Die Bauarbeiten k\u00f6nnten fr\u00fchestens 2032 starten. <\/p>\n<p>        Neues Bezirksgericht eingeweiht<\/p>\n<p>                <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/161766_1.jpg\" alt=\"Erneuertes Bezirksgericht Z\u00fcrich\" class=\"img-fluid\"\/><\/p>\n<p class=\"font-size-14 mb-0 mt-2\">Quelle: Kuster Frey<\/p>\n<p class=\"font-size-14 mb-4\">Das erneuerte Bezirksgericht Z\u00fcrich wurde im M\u00e4rz 2026 eingeweiht.<\/p>\n<p>Stadt Z\u00fcrich \u2013 Das Bezirksgericht an der Wengistrasse 30 wurde<br \/>\nEnde M\u00e4rz nach einer umfassenden Sanierung und Erweiterung<br \/>\nneu eingeweiht. Der Bau aus den 1980er-Jahren wurde urspr\u00fcnglich als Molkerei erstellt und entsprach deshalb nie ganz den Anforderungen eines Gerichts. Mit dem Projekt wurde das Geb\u00e4ude<br \/>\nnun energetisch erneuert und r\u00e4umlich neu organisiert, um den<br \/>\nheutigen Anforderungen zu entsprechen. Das Projekt von Fiechter<br \/>\n&amp; Salzmann Architekten und der Baumanagement Fanzun AG umfasste eine Volumenerweiterung sowie einen Ausbau mit zw\u00f6lf Gerichtss\u00e4len und neuen Beratungsr\u00e4umen. Die erneuerte Geb\u00e4udeh\u00fclle und Haustechnik erf\u00fcllen nun den Minergie-P-Eco-Standard.<\/p>\n<p>                                                            Aktuelle Wettbewerbe<\/p>\n<p>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/161760_4.jpg\" alt=\"Neues Gemeindehaus in M\u00f6nchaltorf\" class=\"img-responsive\"\/><\/p>\n<p class=\"font-size-14 mt-2 mb-0\">Quelle: Erne AG Holzbau<\/p>\n<p class=\"font-size-14 mb-4\">M\u00f6nchaltorf \u2013 Die Gemeinde M\u00f6nchaltorf zentralisiert die Verwaltung in einem neuen Gemeindehaus und will daneben einen separaten Neubau mit altersgerechtem und barrierefreiem Wohnraum realisieren. Der Gesamtleistungswettbewerb wurde im Juli 2025 entschieden. Das Siegerprojekt \u00abComune\u00bb von Erne AG Holzbau, Hornberger Architekten AG und Ryffel+Ryffel AG sieht ein Ensemble aus zwei Bauk\u00f6rpern vor: Das Gemeindehaus mit Flachdach entlang der Strasse und das Wohnhaus mit Satteldach, das die angrenzende Wohn\u00fcberbauung erg\u00e4nzt. Der Baustart ist ab 2027 vorgesehen.<\/p>\n<p>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/161758_4.jpg\" alt=\"Erweiterung von Gesundheitszentrum Gr\u00fcnau in Z\u00fcrich\" class=\"img-responsive\"\/><\/p>\n<p class=\"font-size-14 mt-2 mb-0\">Quelle: Filippo Bolognese Images<\/p>\n<p class=\"font-size-14 mb-4\">Stadt Z\u00fcrich \u2013 Das Gesundheitszentrum f\u00fcr das Alter Gr\u00fcnau wird nach Pl\u00e4nen der Stadt Z\u00fcrich instandgesetzt und um einen Neubau erweitert. Im Januar wurde der Projektwettbewerb im selektiven Verfahren abgeschlossen: Das Siegerprojekt \u00abOTLAA\u00bb stammt vom Team um Franziska Sebastian M\u00fcller Architekten und erg\u00e4nzt den Bestand um einen sechsgeschossigen Holz-Beton-Hybrid-Neubau.<\/p>\n<p>                        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/161759_4.jpg\" alt=\"Erweiterung der Bezirksanlage in Uster\" class=\"img-responsive\"\/><\/p>\n<p class=\"font-size-14 mt-2 mb-0\">Quelle: MAK architecture AG &amp; TAKT Baumanagement AG<\/p>\n<p class=\"font-size-14 mb-4\">Uster \u2013 Der Kanton Z\u00fcrich plant eine Instandsetzung und Erweiterung der Bezirksanlage in Uster, um Justiz-, Polizei- und Verwaltung an einem Standort zu b\u00fcndeln. Der selektive Wettbewerb wurde im Oktober entschieden: Das Siegerprojekt \u00abSyntagma\u00bb von MAK architecture und TAKT Baumanagement sieht eine Weiterentwicklung des denkmalgesch\u00fctzten Bestands sowie drei Neubauten vor<\/p>\n<p>        <a class=\"prev gallery-arrow color-red color-orange-hover cursor-hover\"><\/a><br \/>\n        <a class=\"next gallery-arrow color-red color-orange-hover cursor-hover\"><\/a><\/p>\n<p style=\"position: relative; padding-bottom: 83.33%; padding-top: 0; height: 0;\">\n<p>                                                                                                                                                                                                                                            Abstimmungen<\/p>\n<p>        Das wurde im M\u00e4rz an der Urne entschieden<\/p>\n<p>                <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/151682_1.jpg\" alt=\"Visualisierung \u00f6ffentlicher Seepark Uetikon am See Z\u00fcrich\" class=\"img-fluid\"\/><\/p>\n<p class=\"font-size-14 mb-0 mt-2\">Quelle: Hochbauamt | Architektur: Krebs und Herde, Winterthur; Visualisierungen: Tom Schmid Visualisierungen &amp; Illustrationen<\/p>\n<p class=\"font-size-14 mb-4\">So soll sich der Seeuferpark in Uetikon am See dereinst pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Die Z\u00fcrcher Stimmberechtigten haben im M\u00e4rz \u00fcber mehrere<br \/>\nkommunale Vorlagen entschieden. Besonders deutlich fiel das<br \/>\nErgebnis in Uetikon am See aus: Mit 84,5 Prozent Ja-Stimmen wurde<br \/>\nder Baukredit von 40,3 Millionen Franken f\u00fcr den neuen Seeuferpark gutgeheissen. Auf dem ehemaligen Areal der Chemiefabrik wird<br \/>\nentlang des Z\u00fcrichsees ein rund 800 Meter langer Park gebaut. Daneben entstehen auf dem Gel\u00e4nde auch eine Kantonsschule und eine<br \/>\nBerufsfachschule sowie ein Quartier f\u00fcr bis zu 600 Einwohner<\/p>\n<p>Windkraft-Initiativen im Z\u00fcrcher Weinland<\/p>\n<p>Unterschiedliche Akzente zeigen sich bei den energiepolitischen Vorlagen in Stammheim und Thalheim an der Thur. Beide Gemeinden<br \/>\nnahmen Vorlagen zur Windkraft an, jedoch mit unterschiedlicher<br \/>\nAusrichtung. In Stammheim m\u00fcssen Entscheide \u00fcber die Bereitstellung von Gemeindeland f\u00fcr Windenergieanlagen k\u00fcnftig obligatorisch an die Urne, was 85,8 Prozent der Stimmberechtigten unterst\u00fctzten. In Thalheim hingegen wurde eine Initiative angenommen,<br \/>\ndie den Bau industrieller Windenergieanlagen auf Gemeindegrundst\u00fccken untersagt (Ja-Anteil: 65%).<\/p>\n<p>Regensdorf wird keine \u00abStadt\u00bb<br \/>\nZur\u00fcckhaltender zeigte sich die Stimmbev\u00f6lkerung in wohnpolitischen Fragen. In St\u00e4fa scheiterte eine Initiative der SP f\u00fcr bezahlbaren Wohnraum mit 60,8 Prozent Nein-Stimmen. Die Partei wollte<br \/>\nden Verkauf von Grundst\u00fccken ab 100 Quadratmetern an Bund und<br \/>\nKanton beschr\u00e4nken. Zugleich sollte die Gemeinde Land erwerben<br \/>\nund so den Bau preisg\u00fcnstiger Wohnungen vorantreiben.<br \/>\nWeitere Entscheide betreffen die kommunale Entwicklung und<br \/>\nInfrastruktur. In Regensdorf wurde eine Initiative zur Umbenennung<br \/>\nder Gemeinde von \u00abDorf\u00bb in \u00abStadt\u00bb trotz Unterst\u00fctzung des Gemeinderats abgelehnt (62,4 Prozent Nein). In H\u00fcntwangen genehmigte<br \/>\ndas Stimmvolk dagegen einen Kredit f\u00fcr eine neue Asylunterkunft<br \/>\nin Modulbauweise beim Sch\u00fctzenhaus (Ja-Anteil: 54,6%)<\/p>\n<p>        Drei kantonale Wohn-Initiativen im Juni<\/p>\n<p>                <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/161761_1.jpg\" alt=\"Tramdepot Wohnsiedlung Depot Hard in Z\u00fcrich\" class=\"img-fluid\"\/><\/p>\n<p class=\"font-size-14 mb-0 mt-2\">Quelle: Juliet Haller, Z\u00fcrich<\/p>\n<p class=\"font-size-14 mb-4\">Mit der Wohnsiedlung Depot Hard in Z\u00fcrich entsteht Wohnraum f\u00fcr \u00fcber 500 Menschen.<\/p>\n<p>Am 14. Juni stimmen die Z\u00fcrcher auf kantonaler Ebene \u00fcber<br \/>\nmehrere wohnpolitische Vorlagen ab. Zur Entscheidung stehen die<br \/>\n\u00ab<a href=\"https:\/\/www.wohnungsinitiative.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Wohnungsinitiative<\/a>\u00bb von SP, Gr\u00fcnen und AL, die \u00ab<a href=\"https:\/\/www.wohnraum-schuetzen.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">WohnschutzInitiative<\/a>\u00bb vom Mieterinnen- und Mieterverband Z\u00fcrich sowie die<br \/>\n\u00abWohneigentums-Initiative\u00bb des Hauseigent\u00fcmerverbands (HEV).\u00a0<\/p>\n<p>Die \u00abWohnungsinitiative\u00bb fordert die Schaffung einer \u00f6ffentlich-rechtlichen Anstalt mit einem Startkapital von 500 Millionen<br \/>\nFranken, \u00fcber die der Kanton g\u00fcnstigen Wohnraum erwerben und<br \/>\nf\u00f6rdern soll. Die \u00abWohnschutz-Initiative\u00bb zielt darauf ab, Leerk\u00fcndigungen bei Umbauten und Ersatzneubauten einzuschr\u00e4nken, indem diese bewilligungspflichtig werden. Zudem sollen Gemeinden<br \/>\neigene Massnahmen zum Schutz vor Leerk\u00fcndigungen ergreifen<br \/>\nk\u00f6nnen. Und die \u00abWohneigentums-Initiative\u00bb des HEV fordert, dass<br \/>\nKanton und Gemeinden selbst genutztes Wohneigentum grunds\u00e4tzlich gleich stark f\u00f6rdern wie den gemeinn\u00fctzigen Wohnungsbau.<br \/>\nDie ersten beiden Initiativen wurden im Kantonsrat hart diskutiert. Am Ende stimmte eine Mehrheit zwei indirekten Gegenvorschl\u00e4gen zu, die auf weniger weitgehende Eingriffe setzen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Teaserbild-Quelle: Filippo Bolognese Images Welche Bauprojekte stehen im Kanton Z\u00fcrich an, wo gibt es Architekturwettbewerbe und welche Vorhaben&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":101567,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[25],"tags":[611,24879,3117,25906,601,5881,607,600,45,104],"class_list":{"0":"post-101566","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-zuerich","8":"tag-architektur","9":"tag-ausgabe-4-vom-30-april-2026","10":"tag-bauprojekte","11":"tag-bauregionen","12":"tag-gef_news","13":"tag-neubau","14":"tag-planung","15":"tag-rub_bauprojekte","16":"tag-schweiz","17":"tag-zuerich"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116482113354857075","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/101566","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=101566"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/101566\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/101567"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=101566"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=101566"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=101566"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}