{"id":103520,"date":"2026-04-29T16:25:09","date_gmt":"2026-04-29T16:25:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/103520\/"},"modified":"2026-04-29T16:25:09","modified_gmt":"2026-04-29T16:25:09","slug":"bea-folge-4-citylab-bern-podcast-thun-wird-zum-testfeld-fuer-neue-loesungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/103520\/","title":{"rendered":"BEA \u2013 Folge 4 &#8211; \u00abCityLab Bern Podcast\u00bb \u2013 Thun wird zum Testfeld f\u00fcr neue L\u00f6sungen"},"content":{"rendered":"<p>BEA \u2013 Folge 4 | 29. April 2026<\/p>\n<p>Rund 40 Fachpersonen, Interessierte und Praktiker trafen sich am Dienstag im CityLab Bern an der BEA 2026, um eine wichtige Fragen urbaner Entwicklung zu diskutieren: Wie l\u00e4sst sich die stetig wachsende Warenlogistik in St\u00e4dten effizienter, klimafreundlicher und lebenswerter gestalten? Im Zentrum stand das Projekt ThunLogIQ \u2013 ein schweizweit einzigartiger Ansatz, der mit digitalen Simulationen und datenbasierten Analysen neue Wege f\u00fcr die Stadtlogistik aufzeigt. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201n7zi\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/gosimg10SR02c001d5808080b300001201n7zi.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00Vx12c00c808080800000001201n7zi.jpg\" style=\"width:704px;height:469px;\" alt=\"Am CityLab Bern an der BEA 2026 erkl\u00e4rt die Thuner Gemeinder\u00e4tin Andrea de Meuron, wie das Projekt \u00abThunLogIQ\u00bb funktioniert und was sich die Stadt davon erhofft. Die Fragen stellt Arin Dilmec, er ist Lernender Entwickler Digitales Business bei der Stadt Bern.\"\/><\/p>\n<p>Am CityLab Bern an der BEA 2026 erkl\u00e4rt die Thuner Gemeinder\u00e4tin Andrea de Meuron, wie das Projekt \u00abThunLogIQ\u00bb funktioniert und was sich die Stadt davon erhofft. Die Fragen stellt Arin Dilmec, er ist Lernender Entwickler Digitales Business bei der Stadt Bern.Fotos: zvg<\/p>\n<p class=\"pg\">Die Ausgangslage ist klar: Der Lieferverkehr nimmt zu, der Raum in den St\u00e4dten bleibt begrenzt, gleichzeitig steigen die Anforderungen an Klimaschutz und Aufenthaltsqualit\u00e4t. Genau in diesem Spannungsfeld setzt ThunLogIQ an.<\/p>\n<p class=\"pg\">Durch den Anlass f\u00fchrte Fabian Scherer, Pr\u00e4sident des Smart City Vereins Bern. Er ordnete das Thema zu Beginn ein und stellte die zentrale Frage in den Raum: Wie lassen sich konkrete L\u00f6sungen entwickeln, die im Zusammenspiel von Technologie, Praxis und Politik funktionieren?<\/p>\n<p class=\"pg\">Wie vielschichtig diese Herausforderung ist, zeigte sich auch in der Zusammensetzung des Panels: Mit Mark van Wijk(Smart Regio Thunersee) und Erik Nygren (Flock Labs AG) kamen Projekt- und Technologieperspektiven zusammen, w\u00e4hrend Fabrice Marggi (Universit\u00e4t Bern) die datenbasierte Forschung einbrachte. Die Sicht aus der Praxis vertrat Urs Gafner (Gafner AG), erg\u00e4nzt durch die politische Einordnung von Gemeinder\u00e4tin Andrea de Meuron (Stadt Thun).<\/p>\n<p class=\"pg\">Gemeinsam machten sie deutlich: Stadtlogistik ist l\u00e4ngst kein Nischenthema mehr, sondern ein komplexes System, in dem unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen \u2013 von Logistikunternehmen \u00fcber Stadtplanung bis hin zur Politik. Ziel des Anlasses war es, diese Perspektiven zusammenzubringen und konkret zu diskutieren, \u00abwas funktioniert \u2013 und was nicht\u00bb. <\/p>\n<p>Wenn Daten sichtbar machen, was vorher verborgen war<\/p>\n<p class=\"pg\">Ein zentrales Element des Projekts ist der sogenannte \u00abdigitale Zwilling\u00bb der Stadt Thun. Mithilfe dieser Simulation k\u00f6nnen Verkehrsfl\u00fcsse analysiert, Szenarien durchgespielt und Auswirkungen von Massnahmen sichtbar gemacht werden \u2013 lange bevor sie in der Realit\u00e4t umgesetzt werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201n7zk\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/gosimg10ST02c001d5808080b300001201n7zk.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00Vz12c00c808080800000001201n7zk.jpg\" style=\"width:704px;height:469px;\" alt=\"Andrea de Meuron (links) im Austausch mit den Besuchenden am CityLab in Bern.\"\/><\/p>\n<p>Andrea de Meuron (links) im Austausch mit den Besuchenden am CityLab in Bern.<\/p>\n<p class=\"pg\">Gerade im Austausch zwischen den technologischen und wissenschaftlichen Perspektiven wurde deutlich, welches Potenzial in der Verkn\u00fcpfung von Simulation und realen Daten liegt. Muster im Lieferverkehr werden sichtbar, Ineffizienzen greifbar \u2013 und Entscheidungsgrundlagen deutlich robuster. Gleichzeitig blieb die Frage offen, wie gut Modelle die Realit\u00e4t tats\u00e4chlich abbilden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Praxis trifft auf politische Realit\u00e4t<\/p>\n<p class=\"pg\">Wie komplex die Umsetzung ist, zeigte die Perspektive aus der Logistikpraxis: Zeitfenster, Zufahrtsregeln und steigende Liefermengen setzen die Branche unter Druck. L\u00f6sungen wie geb\u00fcndelte Lieferungen oder Mikro-Hubs werden zwar breit diskutiert \u2013 ihre Praxistauglichkeit muss sich jedoch erst beweisen.<\/p>\n<p class=\"pg\">Auf politischer Ebene geht es derweil um Grundsatzfragen: Wer erh\u00e4lt k\u00fcnftig wie viel Platz im \u00f6ffentlichen Raum? Welche Rolle \u00fcbernimmt die Stadt \u2013 als Regulatorin, Erm\u00f6glicherin oder beides? Hier setzte auch die Einsch\u00e4tzung von Gemeinder\u00e4tin Andrea de Meuron an. Im Rahmen eines Podcasts am Anlass betonte sie die Bedeutung solcher Pilotprojekte. <\/p>\n<p class=\"pg\">Das Gespr\u00e4ch wurde dabei von Arin Dilmec, Lernender Entwickler Digitales Business bei der Stadt Bern, gef\u00fchrt \u2013 ein Perspektivenwechsel, der dem Austausch zus\u00e4tzliche Frische verlieh:<\/p>\n<p class=\"pg\">Beim anschliessenden Ap\u00e9ro verlagerte sich die Diskussion vom Podium in den pers\u00f6nlichen Austausch. Zwischen Stehtischen und Messebetrieb wurden Positionen vertieft, Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte gekn\u00fcpft. Gerade hier zeigte sich, wie gross das Interesse an konkreten L\u00f6sungen ist \u2013 und wie wichtig der direkte Dialog zwischen Praxis, Forschung und Politik bleibt.<\/p>\n<p>Testen, lernen, umsetzen<\/p>\n<p class=\"pg\">Der Anlass im CityLab Bern machte deutlich: Die Zukunft der Stadtlogistik entsteht nicht durch eine einzelne Massnahme, sondern im Zusammenspiel von Technologie, Praxis und Politik.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201n7zj\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/gosimg10SS02c001d5808080b300001201n7zj.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00Vy12c00c808080800000001201n7zj.jpg\" style=\"width:704px;height:469px;\" alt=\"Das CityLab an der BEA lockt viele Interessenten an.\"\/><\/p>\n<p>Das CityLab an der BEA lockt viele Interessenten an.<\/p>\n<p class=\"pg\">Pilotprojekte wie ThunLogIQ \u00fcbernehmen dabei eine Schl\u00fcsselrolle. Sie schaffen einen Raum, um neue Ans\u00e4tze zu testen, aus Erfahrungen zu lernen und erfolgreiche Modelle zu skalieren. Genau darin liegt auch die Idee des CityLab Bern \u2013 als Experimentierfeld f\u00fcr die Stadt von morgen.<\/p>\n<p class=\"pg\">Am Ende blieb eine zentrale Erkenntnis: Die Herausforderungen sind komplex \u2013 aber die Werkzeuge, sie zu bew\u00e4ltigen, werden immer pr\u00e4ziser. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"BEA \u2013 Folge 4 | 29. 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