{"id":104465,"date":"2026-04-30T09:55:11","date_gmt":"2026-04-30T09:55:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/104465\/"},"modified":"2026-04-30T09:55:11","modified_gmt":"2026-04-30T09:55:11","slug":"ubuntu-schon-bald-mit-lokalen-ki-funktionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/104465\/","title":{"rendered":"Ubuntu schon bald mit lokalen KI-Funktionen"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend sich in den vergangenen Jahren so gut wie jeder Softwarehersteller um die Implementierung von K\u00fcnstlicher Intelligenz in seine Produktpalette bem\u00fcht hat, hielt sich <a href=\"https:\/\/www.itmagazine.ch\/unternehmen\/1251\/Canonical.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Canonical<\/a>, das Unternehmen hinter der Linux-Distro Ubuntu, diesbez\u00fcglich eher bedeckt. Doch damit ist jetzt Schluss: Wie Canonicals VP of Engineering, Jon Seager, diese Woche in einem <a href=\"https:\/\/discourse.ubuntu.com\/t\/the-future-of-ai-in-ubuntu\/81130\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Blog Post<\/a> angek\u00fcndigt hat, bestehen detaillierte Pl\u00e4ne, um eine verantwortungsvolle KI-Implementierung im freien Betriebssystem umzusetzen. <\/p>\n<p>Sager verspricht, dass bei Canonical Verantwortungsbewusstsein und Transparenz im Mittelpunkt bei der Umsetzung der KI-Implementierung stehen. Man werde daher den Schwerpunkt auf lokale Inferenz, Open-Source-Frameworks und solche Modelle legen, deren Lizenzbedingungen mit den Werten von Canonical vereinbar seien.\n<\/p>\n<p>So werden laut Seager im Verlauf des kommenden Jahres KI-Funktionen in Ubuntu Einzug halten, bei denen der Fokus standardm\u00e4ssig auf lokaler Inferenz liegen soll. Dabei unterscheide man zwischen impliziten und expliziten KI-Funktionen. Erstere sollen bestehende Betriebssystemfunktionen verbessern, ohne den Usern neue Denkmodelle aufzuzwingen. Als Beispiel wird die Einf\u00fchrung von Sprach-zu-Text- und Text-zu-Sprache-Funktionen in Ubuntu genannt. Explizite KI-Funktionen sind derweil offensichtlicher KI-zentriert und k\u00f6nnten auch agentenbasierte Arbeitsabl\u00e4ufe beinhalten wie zum Beispiel das Erstellen von Dokumenten und Anwendungen oder die Automatisierung von Aufgaben. Mit impliziten Funktionen sollen unter dem Strich Bestehendes verbessert und mit expliziter KI neue Funktionen eingef\u00fchrt werden. <\/p>\n<p>KI-Modelle will man in Ubuntu \u00fcber sogenannte Inference Snaps lokal einbinden. Damit soll sichergestellt werden, dass Modelle keinen uneingeschr\u00e4nkten Zugriff auf die Daten haben. Da diese Modelle mit geringerer Parameteranzahl aber auf leistungsf\u00e4hige Hardware angewiesen sei, w\u00fcrden sie bei vielen Aufgaben derzeit noch nicht mit den grossen Modellen mithalten k\u00f6nnen. Man sei aber zuversichtlich, dass sich die Kluft hier mit der Zeit verringern werde. <\/p>\n<p>Einen globaeln Kill Switch, mit dem sich alle KI-Funktionen deaktivieren liesse, ist derweil nicht vorgesehen, wie Seager in einem <a href=\"https:\/\/discourse.ubuntu.com\/t\/the-future-of-ai-in-ubuntu\/81130\/40\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Forumsbeitrag<\/a> erg\u00e4nzte. Wer keinen Wert auf die KI-Funktionen legt, soll die Snaps wie gewohnt deinstallieren k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Mit Version 26.10 will man erste KI-gest\u00fctzte Features im Rahmen einer Preview ver\u00f6ffentlichen. Sp\u00e4ter soll man dann w\u00e4hrend dem Setup-Prozess die M\u00f6glichkeit haben, entsprechende Features zu aktivieren oder eben zu deaktivieren.<br \/>\n(rd)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"W\u00e4hrend sich in den vergangenen Jahren so gut wie jeder Softwarehersteller um die Implementierung von K\u00fcnstlicher Intelligenz in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":104466,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[556,18431,46,4493,27510,45,60,59,292,44,64,61,63,62],"class_list":{"0":"post-104465","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-betriebssysteme","9":"tag-canonical","10":"tag-ch","11":"tag-ki-machine-learning","12":"tag-linux-unix","13":"tag-schweiz","14":"tag-science","15":"tag-science-technology","16":"tag-software","17":"tag-switzerland","18":"tag-technik","19":"tag-technology","20":"tag-wissenschaft","21":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116493052276701242","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104465","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=104465"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104465\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/104466"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=104465"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=104465"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=104465"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}