{"id":104703,"date":"2026-04-30T12:58:12","date_gmt":"2026-04-30T12:58:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/104703\/"},"modified":"2026-04-30T12:58:12","modified_gmt":"2026-04-30T12:58:12","slug":"bundesbern-zahlt-ueber-65-millionen-franken-fuer-chancengerechte-menschliche-entwicklung-im-kosovo-fuer-blatten-und-crans-montana-opfer-bleiben-13-millionen-uebrig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/104703\/","title":{"rendered":"Bundesbern zahlt \u00fcber 65 Millionen Franken f\u00fcr \u00abchancengerechte menschliche Entwicklung\u00bb im Kosovo \u2013 f\u00fcr Blatten- und Crans-Montana-Opfer bleiben 13 Millionen \u00fcbrig"},"content":{"rendered":"<p>Die Schweiz meint es gut mit dem Kosovo: 65,5 Millionen Franken zahlen die Direktion f\u00fcr Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) sowie das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) dem Balkanstaat f\u00fcr die Jahre 2026 bis 2029. \u00abWir investieren weiter in die Stabilit\u00e4t, die Sicherheit und die nachhaltige Entwicklung eines Landes, mit dem uns gegenseitige Interessen verbinden\u00bb, schw\u00e4rmte Deza-Direktorin Patricia Danzi am Montag in Pristina, als sie das neue \u00abKooperationsprogramm Kosovo\u00bb vorstellte.<\/p>\n<p>                <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/613319586_highres-1-1024x683.jpg\" alt=\"\u00a9 KEYSTONE \/ ANTHONY ANEX\" itemprop=\"contentUrl\" class=\"story-img story-img--landscape\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"\/><\/p>\n<p>                                                    Ignazio Cassis und Deza-Direktorin Patricia Danzi in Bern<br \/>\n                                                                            <\/p>\n<p>                                        \u00a9 KEYSTONE \/ ANTHONY ANEX<\/p>\n<p>Mit dem Engagement will die Schweiz \u00abdemokratische Regierungsf\u00fchrung, wirtschaftliche Entwicklung sowie chancengerechte menschliche Entwicklung\u00bb im Kosovo unterst\u00fctzen, heisst es von den Beh\u00f6rden.<\/p>\n<p>Die offizielle Schweiz behauptet seit Jahrzehnten, durch ihr Engagement im Kosovo das Land auf Vordermann zu bringen, etwa durch die St\u00e4rkung der \u00abMechanismen zur Korruptionsbek\u00e4mpfung\u00bb. Doch zwischen dem PR-Sprech aus Bundesbern und der Realit\u00e4t klaffen Welten. Tats\u00e4chlich z\u00e4hlt die Republik Kosovo zu den korruptesten L\u00e4ndern in der Balkanregion.<\/p>\n<p>\n                 _e(&#8218;Werbung&#8216;, &#8218;weltwoche&#8216;); ?&gt;\n            <\/p>\n<p>\u00abKorruption und organisierte Kriminalit\u00e4t bestehen praktisch weiterhin auf allen Ebenen der staatlichen Organisation und in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung\u00bb, so die Einsch\u00e4tzung von Transparency International.<\/p>\n<p>Die Schweiz, die 2008 als eines der ersten L\u00e4nder die Unabh\u00e4ngigkeit des Kosovo anerkannt hat, pumpt seit Jahrzehnten kolossale Geldsummen in Richtung Pristina. 86 Millionen Franken betrug das Budget f\u00fcr den Balkanstaat, mit dem die Schweiz eine Migrationspartnerschaft unterh\u00e4lt, f\u00fcr den Zeitraum 2022 bis 2025. An der Vetternwirtschaft und der generellen Instabilit\u00e4t, die im Kosovo vorherrschen, haben die fr\u00fcheren Zahlungen bisher nichts ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>\n                 _e(&#8218;Werbung&#8216;, &#8218;weltwoche&#8216;); ?&gt;\n            <\/p>\n<p>W\u00e4hrend Bundesbern dermassen viel Geld in den Kosovo schickt, z\u00fcckt der Bund hierzulande den Taschenrechner, wenn es um die finanzielle Unterst\u00fctzung der eigenen Landsleute geht. Man denke an die Opfer der Naturkatastrophe von Blatten 2025 oder das Ungl\u00fcck von Crans-Montana zu Beginn dieses Jahres. Rund 13 Millionen Franken hat Bundesbern f\u00fcr sie aufgebracht \u2013 ein Klacks im Vergleich zum Kosovo-Engagement.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Schweiz meint es gut mit dem Kosovo: 65,5 Millionen Franken zahlen die Direktion f\u00fcr Entwicklung und Zusammenarbeit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":104704,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[46,13209,3471,4307,15550,42,175,40,45,44,176],"class_list":{"0":"post-104703","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-schweiz","8":"tag-ch","9":"tag-entwicklung","10":"tag-internationale-beziehungen","11":"tag-korruption","12":"tag-kosovo","13":"tag-nachrichten","14":"tag-politik","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-schweiz","17":"tag-switzerland","18":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116493771949852929","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104703","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=104703"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104703\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/104704"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=104703"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=104703"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=104703"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}