{"id":104891,"date":"2026-04-30T15:25:24","date_gmt":"2026-04-30T15:25:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/104891\/"},"modified":"2026-04-30T15:25:24","modified_gmt":"2026-04-30T15:25:24","slug":"mittwoch-us-verbot-von-routern-ausgeweitet-teenager-wegen-ransomware-verhaftet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/104891\/","title":{"rendered":"Mittwoch: US-Verbot von Routern ausgeweitet, Teenager wegen Ransomware verhaftet"},"content":{"rendered":"<p>Die USA lassen nur noch im Inland hergestellte Router zu. Nebenbei wird das Verbot erweitert, etwa auf Router f\u00fcr kleinere und mittlere Unternehmen. Zudem werden Ausnahmen gemacht, aber Transparenz w\u00e4re anders. Denn auch Antworten der Beh\u00f6rden auf bestimmte h\u00e4ufig gestellte Fragen lassen viele Fragen offen. Derweil wurde ein offenbar zur Cybercrime-Bande \u201eScattered Spider\u201c geh\u00f6render Teenager k\u00fcrzlich im finnischen Helsinki verhaftet. Jetzt erheben die USA Anklage gegen den US-B\u00fcrger, der auch estnischer Staatsb\u00fcrger ist. Der 19-J\u00e4hrige soll als Teil der Hackergruppe Unternehmen um Millionen erpresst haben. In Deutschland und den Niederlanden gibt es verwirrende Berichte \u00fcber Phishing mit dem Signal-Messenger. Nun erkl\u00e4rt die Signal-Stiftung, wie die Angreifer vorgehen. Demnach wurde Signal nicht gehackt. Angreifer w\u00fcrden normale Signal-Konten anlegen und dann Profilname und -bild \u00e4ndern, um sich als \u201eSignal Support\u201c auszugeben \u2013 die wichtigsten Meldungen im kurzen \u00dcberblick.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Seit M\u00e4rz verbieten die USA nicht im Inland hergestellte neue Routermodelle f\u00fcr den Verbrauchermarkt. Weil das gar keine w\u00e4ren, gibt es Ausnahmegenehmigungen. Einige wurden so flott erteilt, dass kaum vorstellbar ist, dass die offiziellen Voraussetzungen eingehalten wurden. Unterdessen weitet die Regulierungsbeh\u00f6rde FCC den Umfang des Verbotes aus, schafft aber neue Unklarheiten. Vergangene Woche hat die Beh\u00f6rde Antworten auf bestimmte h\u00e4ufig gestellte Fragen (FAQ) ver\u00f6ffentlicht. Mehrfach geht es dabei um des Pudels Kern: Was genau ist ein \u201econsumer-grade router\u201d, und was nicht? Denn eine Liste gibt es ausdr\u00fccklich nicht. Der Teufel steckt im Detail, und die FCC hat zentrale Fragen unbeantwortet gelassen: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/USA-erweitern-das-Router-Verbot-11275804.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA erweitern das Router-Verbot<\/a>.<\/p>\n<p>In den USA verboten sind auch Cyberangriffe. Deshalb hat die Justiz in Chicago Anklage gegen ein 19-j\u00e4hriges Mitglied der ber\u00fcchtigten Hackergruppe \u201eScattered Spider\u201c erhoben, nachdem der als \u201eBouquet\u201c bekannte Peter S. k\u00fcrzlich in Finnland verhaftet wurde. Die USA verlangen die Auslieferung des Teenagers, der die doppelte Staatsb\u00fcrgerschaft der USA und Estlands besitzt. Ihm wird vorgeworfen, an verschiedenen Ransomware-Erpressungen beteiligt gewesen zu sein, die gro\u00dfe Unternehmen Millionen US-Dollar gekostet haben, wie eine US-amerikanische Tageszeitung berichtet. Demnach war Bouquet in eine Attacke auf eine nicht genannte Online-Kommunikationsplattform im M\u00e4rz 2023 involviert, als Peter S. erst 16 Jahre alt war: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/In-Finnland-verhaftetes-Mitglied-bekannter-Hackergruppe-in-den-USA-angeklagt-11275868.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">In Finnland verhaftetes Mitglied bekannter Hackergruppe in den USA angeklagt<\/a>.<\/p>\n<p>Die Cyberkriminellen nutzen f\u00fcr ihre Angriffe auch Messenger und hier l\u00e4uft in Deutschland derzeit eine gro\u00dfangelegte Phishing-Welle gegen Politiker, Journalisten, Diplomaten und Milit\u00e4rs. Weil die Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung Signals h\u00e4lt, was sie verspricht, setzen die Angreifer auf \u00dcberredungskunst, um Signal-Nutzer zur Herausgabe ihrer Zugangsdaten zu bewegen. Bisweilen gelingt dies, so bei der zweiten Frau im Staat. Dann eignen sich die Angreifer die fremde Identit\u00e4t an und sp\u00e4hen unter diesem Deckmantel die Kontakte des Opfers aus. Jetzt meldet sich die Stiftung, die Signal betreibt, zu Wort. Demnach w\u00fcrden sich Angreifer f\u00fcr die laufende Phishing-Kampagne als \u201eSignal Support\u201c ausgeben, aber Signal selbst wurde nicht &#8218;gehackt&#8216;: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Signal-Angriffe-Signal-raet-zu-Obacht-und-Registrierungssperre-11274258.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Signal reagiert auf deutsche Probleme<\/a>.<\/p>\n<p>Hacker stehen gelegentlich auch im Mittelpunkt von Spielen, etwa beim bereits 2001 erschienenen Hackerspiel \u201eUplink\u201c, bei dem es um Betriebssysteme geht. Es gibt sie seit Jahrzehnten, wegweisende Spiele geh\u00f6ren dazu, und doch herrscht noch keine Einigkeit, wie sie eigentlich hei\u00dfen: Fake-OS-Spiele. Immer geht es in ihnen darum, dass ein Computer im Computer bedient wird. Namen daf\u00fcr gibt es viele. Als Alternativen sind \u201eInterface Sims, Interface Dramas, Desktop\/Phone Sims, and Found Device games\u201c gel\u00e4ufig, schreiben die Organisatoren von \u201eInterfaceX\u201c, einer jetzt angelaufenen Aktion auf Steam. Hinter der Aktion steht das M\u00fcnchner Studio Cobalt Lane, dessen Gr\u00fcnder die Mehrdeutigkeit von Fake-OS-Spielen reizt: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Diese-Spiele-bringen-ihr-eigenes-Betriebssystem-mit-11274324.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Diese Spiele bringen ihr eigenes Betriebssystem mit<\/a>.<\/p>\n<p>Microsoft berichtet von Zugriffsproblemen auf den Maildienst Outlook respektive Hotmail unter iOS. Betroffen ist die Standard-Mail-App des Systems. Das Unternehmen erkl\u00e4rt, dass iOS-Nutzerinnen und -Nutzer Probleme haben k\u00f6nnten, auf Outlook und Hotmail mit der Standard-Mail-App zuzugreifen. Darauf folgt die Erg\u00e4nzung, dass iOS-User auf iPhones einige Schritte durchf\u00fchren m\u00fcssen, um das Passwort erneut einzugeben und damit wieder Zugriff auf ihre Konten zu erhalten. Nutzerinnen und Nutzer m\u00fcssen also aktiv werden, um das Problem zu l\u00f6sen. Daf\u00fcr bietet Microsoft eine Schritt-f\u00fcr-Schritt-Anleitung, die bei der Wiederherstellung des Zugriffs hilft. Danach soll der Outlook- und Hotmail-Dienst wieder normal verf\u00fcgbar sein: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/iPhone-Zugriffsprobleme-auf-Outlook-und-Hotmail-11274316.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">iPhone-Zugriffsprobleme auf Outlook und Hotmail<\/a>.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Auch noch wichtig:<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:fds@heise.de\" title=\"Frank Schr\u00e4er\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">fds<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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