{"id":10604,"date":"2026-02-18T19:05:05","date_gmt":"2026-02-18T19:05:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/10604\/"},"modified":"2026-02-18T19:05:05","modified_gmt":"2026-02-18T19:05:05","slug":"weniger-besucher-und-verletzte-durch-boeller-in-luzern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/10604\/","title":{"rendered":"Weniger Besucher und Verletzte durch B\u00f6ller in Luzern"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-condensed max-w-article !leading-s mx-auto mb-4 pt-4 text-3xl font-semibold text-neutral-800\">Inhaltsverzeichnis<\/p>\n<p>1.30&#8217;000 verfolgten das finale Monstercorso2.B\u00f6llerwerfer hatte 1,72 Promille Alkohol intus3.Doppelt so viele Eins\u00e4tze wegen zu viel Alkohol4.Angepasste Sicherheitskonzepte bew\u00e4hren sich5.Brandschutz: Rund 90 Lokale und St\u00e4nde kontrolliert6.Nasses Wetter erschwert Reinigung7.Hochdorf: Kutscherin musste ins Spital8.Positives Fazit aller Beteiligten30&#8217;000 verfolgten das finale Monstercorso<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Das garstige Wetter wirkte sich wie erwartet auf die Besucherzahlen der Loz\u00e4rner Fasnacht aus: \u00dcber 280&#8217;000 waren es insgesamt in der Stadt Luzern, wie die Luzerner Polizei am Mittwoch mitteilt. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 70&#8217;000 mehr. Mit 45&#8217;000 hatten am meisten Leute den Wey-Umzug verfolgt. Das Monstercorso am G\u00fcdisdienstagabend wurde von gesch\u00e4tzten 30\u2019000 Menschen besucht \u2013 22&#8217;000 feierten noch bis in die fr\u00fchen Morgenstunden des Aschermittwochs in der Luzerner Altstadt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"h-full object-cover\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/50eb763f-f3f6-4789-b4ae-e4e4b01e8e3a.jpg\" alt=\"Der Wey-Umzug am G\u00fcdismontag war zwar mehrheitlich nass, lockte aber dennoch 45'000 Personen an den Strassenrand.\" loading=\"lazy\"\/>Der Wey-Umzug am G\u00fcdismontag war zwar mehrheitlich nass, lockte aber dennoch 45&#8217;000 Personen an den Strassenrand.<\/p>\n<p>Bild: Pius Amrein\u00a0<br \/>(Luzern, 16. 2. 2026)<\/p>\n<p>B\u00f6llerwerfer hatte 1,72 Promille Alkohol intus<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Die Fasnacht in der Stadt Luzern verlief mehrheitlich friedlich. Dennoch war die Polizei gefordert \u2013 intensiver als auch schon.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">So wurde am G\u00fcdismontag um zirka 22.10 Uhr ein 23-j\u00e4hriger Schweizer festgenommen, weil er auf dem M\u00fchlenplatz zwei B\u00f6ller in die Menschenmenge geworfen hatte. Anwesende Personen konnten ihn bis zum Eintreffen der Polizei zur\u00fcckhalten. Eine Fasn\u00e4chtlerin wurde durch die Feuerwerksk\u00f6rper verletzt. Eine Atemalkoholprobe beim Beschuldigten ergab einen Wert von 1,72 Promille. Zudem trug er weitere B\u00f6ller auf sich. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen oder Personen, welche durch die B\u00f6ller verletzt wurden. Gesch\u00e4digte sowie Personen, welche allenfalls Aufnahmen des Vorfalls haben, werden gebeten, sich via Telefon unter der Nummer 041 248 81 17 zu melden.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Ansonsten konnte die Polizei \u00aberfreulicherweise keine nennenswerten Vorf\u00e4lle mit Feuerwerksk\u00f6rpern an der Fasnacht feststellen\u00bb. Sie hatte im Vorfeld mit Videos auf die Gefahr hingewiesen.<\/p>\n<p>Doppelt so viele Eins\u00e4tze wegen zu viel Alkohol<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Allein im Fasnachtsperimeter der Stadt Luzern f\u00fchrte die Polizei w\u00e4hrend der Fasnachtstage \u00fcber 200 Personenkontrollen durch. Zahlreiche Streitigkeiten konnten laut Mitteilung geschlichtet werden, \u00abbevor sie eskalierten\u00bb. \u00dcber alle Fasnachtstage hinweg mussten zudem 21 Personen vor\u00fcbergehend fest- oder in Gewahrsam genommen werden.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Ein grosser Anteil davon steht in Zusammenhang mit Trunkenheit (h\u00f6chster Alkoholwert 3,68 Promille), aber auch Hinderungen einer Amtshandlung oder Drohungen f\u00fchrten zu Festnahmen. \u00abWir haben an dieser Fasnacht mehr stark alkoholisierte Personen festgestellt als in den vergangenen Jahren \u2013 wobei man \u00fcber die Gr\u00fcnde daf\u00fcr nur spekulieren kann\u00bb, sagt Yanik Probst, Sprecher der Luzerner Polizei.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Auch die Stadt Luzern erw\u00e4hnt in der Mitteilung zu ihrer Fasnachtsbilanz vom Mittwoch: \u00abAuffallend war, dass es im Vergleich zu den letzten Jahren zu deutlich mehr Sanit\u00e4tsdiensteins\u00e4tzen aufgrund von \u00fcberm\u00e4ssigem Alkoholkonsum kam.\u00bb Wie Sicherheitsmanager Christian Wandeler auf Nachfrage erg\u00e4nzt, waren es insgesamt 36 Eins\u00e4tze \u2013 also fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Noch sei offen, was der \u00fcberm\u00e4ssige Alkoholkonsum f\u00fcr die Beh\u00f6rden bedeute. Braucht es im Vorfeld mehr Pr\u00e4vention und mehr Ressourcen f\u00fcr den Sanit\u00e4tsdienst? Wandeler sagt: \u00abDas werden wir anschauen m\u00fcssen \u2013 es ist insofern bemerkenswert, weil in den vergangenen Jahren der Alkoholkonsum tendenziell r\u00fcckl\u00e4ufig war.\u00bb<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Zumindest f\u00fcr den Rettungsdienst des Luzerner Kantonsspitals verlief die Fasnacht ruhig. \u00abEs gab keine speziellen Vorkommnisse. Aus medizinischer Sicht war es eine vergleichsweise entspannte Fasnacht\u00bb, wird Micha Dambach, Chefarzt des Rettungsdienstes, in einer Mitteilung zitiert.<\/p>\n<p>Angepasste Sicherheitskonzepte bew\u00e4hren sich<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Die Polizei erw\u00e4hnt in ihrer Mitteilung die zahlreichen positiven R\u00fcckmeldungen und schreibt: \u00abDie stark sichtbare Pr\u00e4senz im und um das Fasnachtstreiben wurde sehr gesch\u00e4tzt und gab den Fasn\u00e4chtlerinnen und Fasn\u00e4chtlern ein hohes Sicherheitsgef\u00fchl.\u00bb<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Bew\u00e4hrt haben sich zudem die teils angepassten Sicherheitskonzepte in der Stadt Luzern. Dort waren Personenlenkungen insbesondere zu Spitzenzeiten wie beispielsweise w\u00e4hrend der Tagwache am Schmudo oder am Samstagabend n\u00f6tig. Dabei wurde wiederholt das Einbahnsystem beim Rathaussteg aktiviert. \u00abDank der verwendeten Kameras war der \u00dcberblick auf die Pl\u00e4tze zu jeder Zeit sichergestellt. Kritische Situationen konnten damit schnell erkannt werden\u00bb, schreibt die Stadt. Mit dem WhatsApp-Kanal zur Sicherheit an der Fasnacht Luzern konnten in diesem Jahr fast 3000 Abonnenten erreicht werden. Im Nachgang werden die Sicherheitsmassnahmen zusammen mit den beteiligten Partnerorganisationen analysiert und gegebenenfalls weiter optimiert.<\/p>\n<p>Brandschutz: Rund 90 Lokale und St\u00e4nde kontrolliert<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Ein besonderer Fokus lag auf dem Brandschutz und den Brandschutzkontrollen von Fasnachtslokalit\u00e4ten. Die Feuerpolizei war vor und w\u00e4hrend der Fasnacht mit mehreren Patrouillen unterwegs. Es wurden rund 90 Lokale und diverse Verpflegungsst\u00e4nde kontrolliert. Dabei kam es zu Optimierungen. \u00abDie Vorschriften zur Personenbelegung wurden mehrheitlich eingehalten\u00bb, schreibt die Stadt. \u00abVereinzelt mussten Betriebe zur\u00a0Einhaltung der Personenbelegung ermahnt werden.\u00bb<\/p>\n<p>Nasses Wetter erschwert Reinigung<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Das nasse Wetter hat die Reinigungsarbeiten im Fasnachtsperimeter erschwert. Dennoch konnten laut Stadt die Strassen nach den Umz\u00fcgen jeweils zeitgerecht wieder freigegeben werden. Die Abfallsperren auf dem Rathaussteg sowie entlang der Reuss haben sich erneut bew\u00e4hrt. Die aufgestellten Big Bags f\u00fcr den Abfall seien rege genutzt worden. Zahlen und Informationen zu den Abfallmengen w\u00fcrden zeitnah erhoben.<\/p>\n<p>Hochdorf: Kutscherin musste ins Spital<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Zu einem Zwischenfall kam es am Nachmittag des G\u00fcdisdienstags in Hochdorf. Bei der Besammlung zum Umzug scheuten die Pferde der Zunftkutsche. Eine Kutscherin wurde in der Folge von der Kutsche erfasst und verletzt. Durch den Rettungsdienst 144 wurde sie ins Spital gebracht. Die Pferde konnten gem\u00e4ss Polizei vor Ort wieder beruhigt und anschliessend abtransportiert werden. Ansonsten verlief der Umzug vor gesch\u00e4tzten 18&#8217;000 Zuschauern ohne Zwischenf\u00e4lle.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Insgesamt zogen unz\u00e4hlige Fasnachtsumz\u00fcge und -events im ganzen Kanton mehrere hunderttausend Fasn\u00e4chtlerinnen und Fasn\u00e4chtler an. Alle Veranstaltungen verliefen laut Polizei \u00absehr friedlich\u00bb. F\u00fcr die Vielzahl der Fasnachtsanl\u00e4sse standen nebst der Polizei diverse lokale Feuerwehren und teilweise private Organisationen f\u00fcr Verkehrsdienste, Sperrungen und die Sicherheit generell im Einsatz.<\/p>\n<p>Positives Fazit aller Beteiligten<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Die Verantwortlichen zeigen sich insgesamt zufrieden. So h\u00e4lt die Stadt Luzern fest: \u00abDie Fasnacht 2026 hat einmal mehr bewiesen, dass ein stimmungsvolles Fest und ein hohes Sicherheitsniveau erfolgreich miteinander vereinbar sind.\u00bb Man werde die gewonnenen Erkenntnisse nun auswerten und unter Einbezug der Fasnachtsorganisationen in die Planung der Fasnacht 2027 einfliessen lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Inhaltsverzeichnis 1.30&#8217;000 verfolgten das finale Monstercorso2.B\u00f6llerwerfer hatte 1,72 Promille Alkohol intus3.Doppelt so viele Eins\u00e4tze wegen zu viel Alkohol4.Angepasste&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":10605,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[4682,46,1493,41,2437,4679,4680,4683,4681,42,43,851,40,45,44,38,36,37,39],"class_list":{"0":"post-10604","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-big-bag","9":"tag-ch","10":"tag-fasnacht","11":"tag-headlines","12":"tag-justiz-und-kriminalitaet","13":"tag-kultur-und-unterhaltung","14":"tag-luzern","15":"tag-luzerner-kantonsspital","16":"tag-luzerner-polizei","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-polizei","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-schweiz","22":"tag-switzerland","23":"tag-top-news","24":"tag-top-meldungen","25":"tag-topmeldungen","26":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10604","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10604"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10604\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10605"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10604"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10604"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10604"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}