{"id":107036,"date":"2026-05-02T09:18:30","date_gmt":"2026-05-02T09:18:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/107036\/"},"modified":"2026-05-02T09:18:30","modified_gmt":"2026-05-02T09:18:30","slug":"eu-kommission-plant-ausnahme-muell-aus-dem-kreis-loerrach-soll-auch-zukuenftig-in-basel-verbrannt-werden-loerrach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/107036\/","title":{"rendered":"EU-Kommission plant Ausnahme: M\u00fcll aus dem Kreis L\u00f6rrach soll auch zuk\u00fcnftig in Basel verbrannt werden &#8211; L\u00f6rrach"},"content":{"rendered":"<p>Nachbarstaaten sollen k\u00fcnftig weiterhin ihren Abfall in der Schweiz verbrennen lassen d\u00fcrfen. Die <a href=\"https:\/\/www.schwarzwaelder-bote.de\/thema\/EU\" title=\"EU\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU<\/a>-Kommission hat am Mittwoch eine entsprechende Verordnungsrevision vorgelegt. <\/p>\n<p>F\u00fcr den Landkreis L\u00f6rrach w\u00e4re die in Aussicht gestellte \u00c4nderung der EU-Abfallverordnung von gro\u00dfem Vorteil, wie Sabine Bienroth, Leiterin des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft auf Anfrage unserer Zeitung erkl\u00e4rt. \u201eDie jahrzehntelange gute Zusammenarbeit mit dem Kanton Basel-Stadt und der KVA Basel k\u00f6nnte in beiderseitigem Interesse weiter bestehen. Der brennbare Restabfall aus den Grauen Tonnen wird in der KVA Basel mit k\u00fcrzesten Transportwegen und mit hohen Umweltstandards energetisch verwertet. Im Gegenzug nimmt der Landkreis L\u00f6rrach anteilig die entstehenden Schlacken zur Deponierung auf der Deponie Scheinberg zur\u00fcck und sichert damit die Wirtschaftlichkeit des Deponiebetriebs\u201c, f\u00fchrt die Leiterin weiter aus. Das Exportverbot w\u00fcrde die Transportwege deutlich erh\u00f6hen, was sich negativ auf die CO\u2082-Emissionen sowie die Kosten auswirken w\u00fcrde, erg\u00e4nzt sie.<\/p>\n<p> \u201eFalls die \u00c4nderung beschlossen wird, w\u00e4ren die nachhaltige und wirtschaftliche L\u00f6sung f\u00fcr die Entsorgung der Restabf\u00e4lle aus dem Landkreis gew\u00e4hrleistet\u201c, stellt Bienroth fest.<\/p>\n<p>Lang etablierte Praxis <\/p>\n<p>Der Transfer von Siedlungsabf\u00e4llen aus Deutschland, \u00d6sterreich, Frankreich und Italien zu Verbrennungsanlagen in der Schweiz sei eine \u201elang etablierte Praxis\u201c, schrieb die Kommission in ihrem Vorschlag. Pro Jahr w\u00fcrden rund 200.000 Tonnen Abfall aus EU-Staaten in die Schweiz gebracht. Nachbarregionen der Schweiz h\u00e4tten deswegen in Br\u00fcssel Bedenken ge\u00e4u\u00dfert, welche die Kommission anerkenne.<\/p>\n<p>Die Revision ist \u201eeine sehr gute Nachricht\u201c, sagte Robin Quartier, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Verbands der Betreiber Schweizerischer Abfallverwertungsanlagen (VBSA) auf Anfrage. F\u00fcr einige Anlagen in der Schweiz sei es von Bedeutung, EU-Abf\u00e4lle weiterhin verbrennen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>So sei etwa bei der Dimensionierung der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) Basel die Abfallmenge aus L\u00f6rrach eingeflossen. \u201eSollte diese Menge wegbrechen, w\u00e4re diese Anlage \u2019zu gro\u00df\u2019\u201c, sagte Quartier weiter. Auch die Anlagen in Buchs oder Weinfelden seien f\u00fcr Abfall aus dem Ausland ausgelegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nachbarstaaten sollen k\u00fcnftig weiterhin ihren Abfall in der Schweiz verbrennen lassen d\u00fcrfen. 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