{"id":107498,"date":"2026-05-02T17:10:09","date_gmt":"2026-05-02T17:10:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/107498\/"},"modified":"2026-05-02T17:10:09","modified_gmt":"2026-05-02T17:10:09","slug":"super-league-die-serienmeister-yb-und-basel-hinken-hinterher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/107498\/","title":{"rendered":"Super League &#8211; Die Serienmeister YB und Basel hinken hinterher"},"content":{"rendered":"<p>Super League | 2. Mai 2026<\/p>\n<p>Sie machten 15 der letzten 16 Meistertitel unter sich aus. Nun drohen Basel und die Young Boys den Europacup zu verpassen. Die Hoffnungen des Meisters und der Berner ruhen auf St. Gallen. Basel trifft heute bekanntlich auf Thun und die Young Boys m\u00fcssen morgen um 16.30 Uhr bei Lugano antreten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201n88b\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/gosimg10QN02c001d5808080b300001201n88b.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00JM11530b8d8080800000001201n88b.jpg\" style=\"width:704px;height:469px;\" alt=\"Sie erleben eine Saison zum Davonlaufen: Young Boy Armin Gigovic (links) rund Basels Marwin Hitz. \"\/><\/p>\n<p>Sie erleben eine Saison zum Davonlaufen: Young Boy Armin Gigovic (links) rund Basels Marwin Hitz. <\/p>\n<p class=\"pg\">\u00abIrgendeinisch fingt ds Gl\u00fcck eim\u00bb: Kuno Lauener von der Berner Mundart-Rockband Z\u00fcri West, wusste es schon immer. Und er lieferte mit seinem Song so etwas wie die inoffizielle Meisterhymne der Berner Young Boys, die sich am 28. April 2018 den Meistertitel sicherten, nach 32 langen Jahren des Wartens. Diese Woche j\u00e4hrte sich das Ereignis, an das sich jeder YB-Fan gerne zur\u00fcckerinnert. Der Klub liess es sich nicht nehmen, auf seiner Website die denkw\u00fcrdigen Momente jener Nacht nochmals Revue passieren zu lassen. Untermalt mit eben jenem Musiktitel ist das Meistervideo zu sehen: Guillaume Hoarau, der aus elf Metern trifft; Marco W\u00f6lfli, der einen Penalty des Luzerners Waleriane Gwilia h\u00e4lt; Jean-Pierre Nsame, der kurz vor Schluss das 2:1 erzielt; der Schlusspfiff, nach dem im Wankdorf alle D\u00e4mme brechen.<\/p>\n<p class=\"pg\">Acht Jahre sind seit diesen Szenen vergangen. Und die Gef\u00fchlslage in der Hauptstadt k\u00f6nnte kontr\u00e4rer nicht sein. Am Sonntag verspielten die Young Boys die wohl letzte Chance auf Europa mit einer ungl\u00fccklichen 1:2-Heimniederlage gegen St. Gallen. Seit der Einf\u00fchrung der Super League im Jahr 2003 war YB nur einmal nicht europ\u00e4isch vertreten: 2013\/14. Selbst die vermaledeite Vorsaison, die mit Patrick Rahmen an der Seitenlinie begann und im Engagement von Giorgio Contini endete, schlossen die Berner im 3. Rang ab. Nach zuvor sechs Meistertiteln in sieben Jahren \u2013 drei davon unter Gerardo Seoane \u2013 war jedoch bereits dieses Abschneiden zu wenig f\u00fcr die erfolgsverw\u00f6hnten Berner.<\/p>\n<p>Miserabler Punkteschnitt unter Seoane<\/p>\n<p class=\"pg\">In der laufenden Saison geriet YB bereits wieder fr\u00fch in alte Fahrwasser. Die Verantwortlichen um Chief Sports und Miteigent\u00fcmer Christoph Spycher ruderten zur\u00fcck \u2013 im wahrsten Sinne des Wortes. Mit Gerardo Seoane wurde jener Steuermann zur\u00fcck ins Wankdorf gelotst, der den Klub zwischen 2019 und 2021 zu drei Meistertiteln f\u00fchrte. Doch auch unter dem Heilsbringer stellten sich nicht die gew\u00fcnschten Erfolge ein \u2013 im Gegenteil: Holte Contini in seiner Amtszeit durchschnittlich immerhin 1,81 Punkte pro Meisterschaftsspiel, sank der Schnitt unter Seoane auf 1,30 Punkte. Zum Vergleich: In seinen drei Meisterjahren holte der Innerschweizer mit YB durchschnittlich 2,53 (18\/19), 2,11 (19\/20) und 2,33 (20\/21) Punkte pro Super-League-Partie.<\/p>\n<p class=\"pg\">Es br\u00e4uchte schon die Punkteausbeute aus den Meisterjahren und gleichzeitig m\u00fcsste die Konkurrenz mitspielen, damit YB noch in den Europacup einziehen k\u00f6nnte. Zw\u00f6lf Punkte R\u00fcckstand auf Lugano sind bei nur noch vier ausstehenden Spielen und in Anbetracht des deutlich schlechteren Torverh\u00e4ltnisses nur noch theoretisch aufholbar. Bleibt Rang vier, den momentan der FC Sion belegt und der im Falle eines Cup-Sieges von St. Gallen ebenfalls f\u00fcr den Europacup berechtigen w\u00fcrde. Bei der momentanen Verfassung beider Teams ist jedoch nur schwer vorstellbar, dass die Berner gegen\u00fcber den Wallisern sieben Punkte aufholen.<\/p>\n<p>Lichtsteiners Mannschaft irrlichtert<\/p>\n<p class=\"pg\">Deutlich besser sind in dieser Hinsicht die Aussichten f\u00fcr den FC Basel. Der Noch-Meister hat \u00abnur\u00bb zwei Punkte R\u00fcckstand auf Sion und deren sieben auf Lugano, jedoch wie YB ein deutlich schlechteres Torverh\u00e4ltnis als die Konkurrenz, was einem weiteren Minuspunkt gleichkommt. Die Niederlage am Sonntag wiegt schwer. Entsprechend deutliche Worte fanden im Anschluss die Protagonisten: \u00abSo wie wir momentan spielen, haben wir in Europa nicht viel zu suchen\u00bb, sagte Kevin R\u00fcegg. Flavius Daniliuc ging noch h\u00e4rter mit sich und seinen Kollegen ins Gericht: \u00abIch weiss nicht, wie wir aktuell noch von Europa sprechen k\u00f6nnen.\u00bb<\/p>\n<p class=\"pg\">Auch am Rheinknie ist der Effekt des Trainerwechsels bereits wieder verpufft \u2013 respektive gar nie eingetreten. Holten die Bebbi unter Ludovic Magnin immerhin noch 1,71 Punkte im Schnitt, sind es unter Stephan Lichtsteiner lediglich 1,31. Ohnehin sind die Zahlen, gemessen an letzter Saison, unterdurchschnittlich. Am besten ablesen l\u00e4sst sich dies an der Person von Xherdan Shaqiri. In seinem ersten Jahr nach der R\u00fcckkehr in den St. Jakob-Park steuerte der Freigeist 18 Tore und 21 Vorlagen zur Meisterschaft bei. In dieser Spielzeit, in der er wegen einer Muskelverletzung wohl nicht mehr eingreifen kann, steht der 34-J\u00e4hrige bei 11 Toren und 10 Vorlagen. Beileibe keine schlechten Werte \u2013 aber eben kein Vergleich mit der Vorsaison, in der alles aufging. Was ins Bild passt, sind vier Fehlversuche Shaqiris vom Penaltypunkt.<\/p>\n<p>Ein Datum f\u00fcr die Geschichtsb\u00fccher<\/p>\n<p class=\"pg\">Nun geht mit Daniel Stucki der Architekt der j\u00fcngsten Erfolge. Am Dienstag k\u00fcndigte der Basler Sportchef an, seinen bis Sommer 2027 g\u00fcltigen Vertrag auf eigenen Wunsch vorzeitig aufzul\u00f6sen und den Verein am Ende der Saison zu verlassen. Stucki war es, der Shaqiri im Sommer 2024 zur\u00fcck ans Rheinknie lotste und somit den Grundstein f\u00fcr den Gewinn des Doubles in der vergangenen Saison legte \u2013 notabene seiner ersten auf dem neuen Posten, nachdem er zuvor im Nachwuchs des Vereins t\u00e4tig gewesen war.<\/p>\n<p class=\"pg\">W\u00e4hrend Stucki und der FCB vor einem Jahr auf dem Barf\u00fcsserplatz das Double feierten, k\u00f6nnte am Samstag im St. Jakob-Park die n\u00e4chste Meisterparty steigen. Dann n\u00e4mlich, wenn Thun in Basel gewinnt, und dies ausgerechnet am 2. Mai \u2013 jenem Datum, das im Berner Oberland jeder kennt, seit das Team von Mauro Lustrinelli vor genau einem Jahr den Aufstieg in die Super League schaffte. Es war der Anfang des Thuner Fussballm\u00e4rchens. Oder um es in Kuno Laueners Worten zu formulieren: \u00abIrgendeinisch fingt ds Gl\u00fcck eim.\u00bb<\/p>\n<p>Die 35. Runde, Championship Group<\/p>\n<p class=\"pg\">Am Samstag spielen:\t\t<\/p>\n<p class=\"pg\">FC Basel \u2013 FC Thun Berner Oberland, 20.30 Uhr<\/p>\n<p class=\"pg\">Am Sonntag spielen:<\/p>\n<p class=\"pg\">FC St. Gallen \u2013 FC  Sion,\t14.00 Uhr\t<\/p>\n<p class=\"pg\">FC Lugano \u2013 BSC Young Boys, 16.30 Uhr<\/p>\n<p>Tabelle Super League Champions Group<\/p>\n<p>\tRang<br \/>\n\t Team<br \/>\n\t Spiele<br \/>\n\t S<br \/>\n\t U<br \/>\n\t N<br \/>\n\t Tore<br \/>\n\t Punkte<br \/>\n\t\u00a0<\/p>\n<p>\t1.<br \/>\n\t FC Thun Berner Oberland<br \/>\n\t 34<br \/>\n\t 24<br \/>\n\t 2<br \/>\n\t 8<br \/>\n\t 75:38<br \/>\n\t 74<br \/>\n\t (74)<\/p>\n<p>\t2.<br \/>\n\t FC St. Gallen<br \/>\n\t 34<br \/>\n\t 18<br \/>\n\t 9<br \/>\n\t 7<br \/>\n\t 66:41<br \/>\n\t 63<br \/>\n\t (60)<\/p>\n<p>\t3.<br \/>\n\t FC Lugano<br \/>\n\t 34<br \/>\n\t 17<br \/>\n\t 9<br \/>\n\t 8<br \/>\n\t 51:38<br \/>\n\t 60<br \/>\n\t (57)<\/p>\n<p>\t4.<br \/>\n\t FC Sion<br \/>\n\t 34<br \/>\n\t 14<br \/>\n\t 13<br \/>\n\t 7<br \/>\n\t 53:35<br \/>\n\t 55<br \/>\n\t (52)<\/p>\n<p>\t5.<br \/>\n\t FC Basel<br \/>\n\t 34<br \/>\n\t 15<br \/>\n\t 8<br \/>\n\t 11<br \/>\n\t 51:47<br \/>\n\t 53<br \/>\n\t (53)<\/p>\n<p>\t6.<br \/>\n\t BSC Young Boys<br \/>\n\t 34<br \/>\n\t 13<br \/>\n\t 9<br \/>\n\t 12<br \/>\n\t 66:62<br \/>\n\t 48<br \/>\n\t (48)<\/p>\n<p class=\"pg\">(In Klammern Punkte nach der Qualifikationsphase)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Super League | 2. 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