{"id":108189,"date":"2026-05-03T08:48:06","date_gmt":"2026-05-03T08:48:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/108189\/"},"modified":"2026-05-03T08:48:06","modified_gmt":"2026-05-03T08:48:06","slug":"android-trojaner-schiessen-um-56-prozent-nach-oben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/108189\/","title":{"rendered":"Android-Trojaner schie\u00dfen um 56 Prozent nach oben"},"content":{"rendered":"<p>Kaspersky verzeichnet einen massiven Anstieg bei Trojan-Banker-Attacken auf Android. Im Vergleich zum Vorjahr legten diese gezielten Angriffe um 56 Prozent zu. Adware bleibt mit 62 Prozent zwar die h\u00e4ufigste Bedrohung \u2013 die wirklich gef\u00e4hrliche Entwicklung spielt sich aber auf einer anderen Ebene ab.<\/p>\n<p>Kriminelle setzen zunehmend auf KI, um ihre Angriffe zu automatisieren und herk\u00f6mmliche Sicherheitssoftware auszutricksen. Gleichzeitig gef\u00e4hrden neu entdeckte Hardware-L\u00fccken in weit verbreiteten Chips\u00e4tzen Millionen von Ger\u00e4ten.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Angesichts der rasant steigenden Zahl an Banking-Trojanern und KI-gesteuerten Angriffen ist ein Basisschutz f\u00fcr Ihr Smartphone unerl\u00e4sslich. Dieser kostenlose PDF-Ratgeber zeigt Ihnen 5 einfache Schritte, mit denen Sie Ihr Android-Ger\u00e4t sofort gegen Hacker absichern. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/android\/5-schutzmassnahmen-fuer-android-smartphone\/?af=KOOP_CW_DL_DNV_YES_5-SCHUTZMASSNAHMEN-SMARTPHONE_X-AD1of2-EAID-879143-CWBNC-BCPID_16013\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">5 Schutzma\u00dfnahmen jetzt entdecken<\/a><\/p>\n<p>Mirax: Der Banking-Trojaner der neuen Generation<\/p>\n<p>Mobile Schadsoftware hat sich professionalisiert. Der Sch\u00e4dling \u201eMirax\u201c etwa kombiniert einen klassischen Banking-Trojaner mit einem SOCKS5-Proxy. Das bedeutet: Infizierte Android-Ger\u00e4te werden nicht nur zum Diebstahl von Zugangsdaten aus \u00fcber 180 Finanz- und Krypto-Apps genutzt. Sie dienen gleichzeitig als Relaisstationen f\u00fcr weitere Angriffe.<\/p>\n<p>Die verbreitung l\u00e4uft oft \u00fcber manipulierte Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram. Die Werbung verspricht g\u00fcnstige IPTV-Dienste \u2013 und landet als Malware auf dem Smartphone.<\/p>\n<p>Doch nicht nur Banking-Trojaner bereiten Sorgen. Die Kampagne \u201eSarangTrap\u201c nutzt \u00fcber 250 b\u00f6sartige Apps, die sich als Dating-Dienste tarnen. Ihr Ziel: Kontakte und Bilder stehlen. Die T\u00e4ter setzen auf psychologische Manipulation, um sp\u00e4ter Erpressungsversuche zu starten. Erstmals zeigt diese Kampagne auch eine wachsende Bedrohung f\u00fcr iOS-Nutzer \u2013 \u00fcber b\u00f6sartige Konfigurationsprofile umgehen die Angreifer Apples Sicherheitsbarrieren.<\/p>\n<p>Die Spyware \u201eClayRat\u201c existiert in \u00fcber 700 Varianten. Sie zeichnet Bildschirminhalte auf und protokolliert PIN-Eingaben in Echtzeit.<\/p>\n<p>Hardware-L\u00fccke: Wenn der Chip zum Risiko wirdLesen Sie auch:<a href=\"https:\/\/borncity.com\/news\/amd-erobert-die-top-ten-intel-abgehaengt\/\" class=\"bc-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">AMD erobert die Top Ten: Intel abgeh\u00e4ngt<\/a><\/p>\n<p>Ein besonders heikles Problem sitzt tief in der Hardware. Die BootROM-L\u00fccke CVE-2026-25262 betrifft mehrere Qualcomm-Chips\u00e4tze \u2013 darunter die Modelle MDM9x07, MSM8909 und SDX50. Hat ein Angreifer physischen Zugriff auf das Ger\u00e4t, kann er das System innerhalb weniger Minuten komplett \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Das Fatale: BootROM-Fehler lassen sich kaum durch Software-Patches beheben. Millionen \u00e4ltere Ger\u00e4te bleiben dauerhaft verwundbar.<\/p>\n<p>Versch\u00e4rft wird die Lage durch mangelnde Update-Disziplin. Der \u201eSecurity 360\u201c-Bericht von Jamf zeigt: Rund 53 Prozent der Organisationen betreiben mobile Ger\u00e4te mit kritisch veralteten Betriebssystemen. Etwa eines von 850 gesch\u00e4ftlich genutzten Ger\u00e4ten weist zudem einen Jailbreak auf \u2013 das hebelt s\u00e4mtliche Sicherheitsmechanismen aus.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Viele Nutzer untersch\u00e4tzen, dass ein veraltetes System wie eine offene Haust\u00fcr f\u00fcr Cyberkriminelle wirkt. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Report, wie Sie durch die richtigen Updates und Einstellungen Sicherheitsl\u00fccken schlie\u00dfen und Ihre Daten dauerhaft vor Malware sch\u00fctzen. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/android-update\/?af=KOOP_CW_DL_DNV_YES_ANDROID-UPDATE_X-AD2of2-EAID-879143-CWBNC-BCPID_16013\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Kostenlosen Android-Update-Ratgeber herunterladen<\/a><\/p>\n<p>Google schloss allein bei den Pixel-Ger\u00e4ten k\u00fcrzlich \u00fcber 120 Sicherheitsl\u00fccken. Apple reagierte mit iOS 26.4.2, um eine kritische Schwachstelle im Signal-Protokoll zu stopfen. Doch die Fragmentierung der installierten Basis bleibt ein zentrales Einfallstor.<\/p>\n<p>KI als Waffe: 86 Prozent aller Phishing-Angriffe sind automatisiert<\/p>\n<p>K\u00fcnstliche Intelligenz hat die Cyberkriminalit\u00e4t revolutioniert. Laut KnowBe4 sind mittlerweile 86 Prozent aller Phishing-Angriffe KI-gesteuert. Die Technologie erzeugt t\u00e4uschend echte E-Mails, Kalendereinladungen und sogar Sprachaufnahmen.<\/p>\n<p>Das Phishing-Kit \u201eBluekit\u201c zeigt, wie weit die Entwicklung ist. Es verf\u00fcgt \u00fcber einen integrierten KI-Assistenten und bietet Vorlagen f\u00fcr \u00fcber 40 Dienste \u2013 darunter Apple, Google und Microsoft. Besonders perfide: Das Kit unterst\u00fctzt Zwei-Faktor-Authentifizierung und kann per Sprachklonen die Identit\u00e4t vertrauensw\u00fcrdiger Personen vort\u00e4uschen.<\/p>\n<p>Auch bei der Schadcode-Entwicklung spielt KI eine wachsende Rolle. Die \u201eNGate\u201c-Malware nutzt die NFC-Schnittstelle von Android-Smartphones, um Daten von physischen Zahlungskarten auszulesen. Das erm\u00f6glicht kontaktlose Abhebungen an Geldautomaten.<\/p>\n<p>Die Verf\u00fcgbarkeit solcher \u201eMalware-as-a-Service\u201c-Angebote im Darknet senkt die Einstiegsbarrieren f\u00fcr weniger technisch versierte Kriminelle massiv. Auch Europol best\u00e4tigt diesen Trend in seinem aktuellen IOCTA-Bericht.<\/p>\n<p>Milliarden-Sch\u00e4den: FBI meldet 21 Milliarden US-Dollar Verlust<\/p>\n<p>Die wirtschaftlichen Folgen sind enorm. Das FBI beziffert die Verluste durch Betrugsf\u00e4lle in den USA f\u00fcr das vergangene Jahr auf rund 21 Milliarden US-Dollar \u2013 ein Anstieg von 26,5 Prozent.<\/p>\n<p>Europa reagiert mit versch\u00e4rfter Aufsicht. Das Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) plant ab September 2026 eine umfassende Markt\u00fcberwachung f\u00fcr mobile Endger\u00e4te und hat daf\u00fcr bereits zus\u00e4tzliche Stellen geschaffen.<\/p>\n<p>Die Industrie investiert ebenfalls. Google erh\u00f6hte die Pr\u00e4mien f\u00fcr sein Bug-Bounty-Programm auf bis zu 1,5 Millionen US-Dollar f\u00fcr Exploits im Titan-Sicherheitschip. Apple plant f\u00fcr Mai 2026 die Einf\u00fchrung von iOS 26.5 mit einem \u201eCognitive Lockdown\u201c. Diese Funktion nutzt Echtzeit-Biometrie, um zu erkennen, ob der rechtm\u00e4\u00dfige Besitzer oder eine fremde Person das Ger\u00e4t bedient \u2013 und sch\u00fctzt Banking-Apps automatisch vor unbefugtem Zugriff.<\/p>\n<p>Wettr\u00fcsten ohne Ende: Was auf uns zukommt<\/p>\n<p>F\u00fcr die kommenden Monate zeichnet sich ein technisches Wettr\u00fcsten ab. Google setzt bei Android 17 verst\u00e4rkt auf \u201eOn-Device\u201c-KI, um Bedrohungen lokal und ohne Cloud-Anbindung zu erkennen. Android 16 f\u00fchrt verbesserte Warnmechanismen f\u00fcr unverschl\u00fcsselte Mobilfunkverbindungen ein \u2013 als Schutz vor sogenannten Stingray-Angriffen, bei denen gef\u00e4lschte Funkzellen zur \u00dcberwachung eingesetzt werden.<\/p>\n<p>Doch Sicherheitsexperten warnen: Technische L\u00f6sungen allein reichen nicht. Der Trend zu vorinstallierter Malware auf Neuger\u00e4ten und die zunehmende Kompromittierung von Supply-Chains bei Open-Source-Projekten erfordern eine ganzheitliche Strategie. Unternehmen m\u00fcssen nicht nur Bedrohungen blockieren, sondern verst\u00e4rkt in Bedrohungsintelligenz und die Sichtbarkeit ihrer mobilen Infrastruktur investieren.<\/p>\n<p>Die resilienten Strukturen im Darknet und die fortschreitende Nutzung von Kryptow\u00e4hrungen lassen erwarten, dass die Intensit\u00e4t der Angriffe in naher Zukunft nicht nachlassen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kaspersky verzeichnet einen massiven Anstieg bei Trojan-Banker-Attacken auf Android. 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