{"id":108785,"date":"2026-05-03T18:46:09","date_gmt":"2026-05-03T18:46:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/108785\/"},"modified":"2026-05-03T18:46:09","modified_gmt":"2026-05-03T18:46:09","slug":"der-letzte-aufruestbare-mac-im-test","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/108785\/","title":{"rendered":"Der letzte aufr\u00fcstbare Mac im Test"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend Apple l\u00e4ngst auf eigene Chips setzt, bleibt das Intel-Modell bei Bastlern und Profis begehrt. Der Grund: seltene Modularit\u00e4t.<\/p>\n<p>Das 2017er Modell \u2013 in den Varianten 21,5 Zoll mit Retina 4K und 27 Zoll mit Retina 5K \u2013 bietet eine innere Flexibilit\u00e4t, die aus dem aktuellen Mac-Lineup fast verschwunden ist. W\u00e4hrend Apple komplett auf die hauseigenen M-Prozessoren setzt, ist der 2017er iMac eine der letzten Bastionen f\u00fcr austauschbare Prozessoren und Speichermodule im Desktop-Format.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Wer seinen klassischen Intel-iMac technisch fit macht, m\u00f6chte auch das System optimal nutzen. Dieser kostenlose PDF-Ratgeber verr\u00e4t die cleveren Tricks, mit denen Sie Ihren Mac f\u00fcr einen maximalen Bedienkomfort optimal einstellen. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/apple\/mac-starterpaket\/?af=KOOP_CW_AG_DNV_YES_APPLE-MAC-STARTERPAKET_X-AD1of2-EAID-879664-CWBNC-BCPID_16160\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Apple Mac Starterpaket jetzt kostenlos sichern<\/a><\/p>\n<p>RAM: Einfach nachr\u00fcsten \u2013 oder m\u00fchsam schrauben<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Unterschied zwischen den Modellen liegt beim Arbeitsspeicher. Die 27-Zoll-Version (Modell-ID 18,3) besitzt eine Klappe auf der R\u00fcckseite. Ein Handgriff, schon lassen sich die RAM-Riegel tauschen. Apple gab offiziell 64 Gigabyte als Maximum an \u2013 doch Tests von Drittanbietern wie Other World Computing (OWC) best\u00e4tigten bereits 2018: 128 Gigabyte mit vier 32-GB-Modulen sind m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Ganz anders die 21,5-Zoll-Modelle (18,1 und 18,2). Hier steckt der RAM tief im Geh\u00e4use. Wer die zwei SO-DIMM-Steckpl\u00e4tze erreichen will, muss das Display abl\u00f6sen \u2013 inklusive Industriekleber \u2013 sowie Netzteil und L\u00fcfter demontieren. iFixit gab dem Ger\u00e4t deshalb nur eine Reparierbarkeit von 3 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>Doch es gibt Hoffnung: Community-Funde von Ende 2024 zeigen, dass die 21,5-Zoll-4K-Variante inoffiziell bis zu 64 Gigabyte RAM unterst\u00fctzt \u2013 mit hochdichten 32-GB-Modulen, die es zum Verkaufsstart noch nicht gab.<\/p>\n<p>Prozessor-Tuning: i7-7700K \u2013 aber nur mit K\u00fchlungLesen Sie auch:<a href=\"https:\/\/borncity.com\/news\/ki-agenten-erobern-den-arbeitsplatz-tech-giganten-starten-offensive\/\" class=\"bc-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">KI-Agenten erobern den Arbeitsplatz: Tech-Giganten starten Offensive<\/a><\/p>\n<p>Der 2017er iMac war ein Meilenstein: Er nutzte Intels Sockel LGA 1151 statt der verl\u00f6teten BGA-Pakete der MacBook-Reihe. Das bedeutet: Die Prozessoren der siebten Generation (\u201eKaby Lake\u201c) lassen sich physisch tauschen. Beliebtestes Ziel: der Intel Core i7-7700 oder i7-7700K.<\/p>\n<p>Doch Vorsicht: Der i7-7700K hat eine Leistungsaufnahme von 91 Watt. Die K\u00fchlung des 21,5-Zoll-Modells ist aber nur f\u00fcr 65 Watt ausgelegt. Tests zeigen: Unter Volllast drosselt der Chip innerhalb von Sekunden \u2013 die effektive Leistung liegt dann kaum \u00fcber der des normalen i7-7700.<\/p>\n<p>Im 27-Zoll-Modell mit besserer K\u00fchlung ist der i7-7700K die bessere Wahl. Trotzdem: Der Einbau ist aufwendig. Das Mainboard muss komplett raus, empfindliche Flachbandkabel m\u00fcssen gel\u00f6st, neue W\u00e4rmeleitpaste aufgetragen werden. Ein Fehler kann das Ger\u00e4t zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p>Software: macOS 15 dank OpenCore \u2013 aber nicht alles geht<\/p>\n<p>Der Hauptgrund f\u00fcr Aufr\u00fcstungen 2026: Die offizielle Software-Unterst\u00fctzung endete mit macOS 13 (Ventura) \u2013 die letzten Updates kamen Mitte 2023. Ohne Tricks w\u00e4re der iMac damit f\u00fcr sicherheitsbewusste Nutzer faktisch tot.<\/p>\n<p>Doch das OpenCore Legacy Patcher (OCLP)-Projekt arbeitet daran. Seit M\u00e4rz 2026 ist es ausgereift genug, um macOS 15 (Sequoia) auf dem 2017er iMac zum Laufen zu bringen. Version 2.4.1 vom September 2025 hat zudem Grafikprobleme auf \u00e4lterer Intel-Hardware behoben.<\/p>\n<p>Ein Haken bleibt: Hardware-gebundene Funktionen wie iPhone Mirroring oder die fortschrittlichsten Apple-Intelligence-Features ben\u00f6tigen den T2-Sicherheitschip (nur im 2017er iMac Pro) oder Apple Silicon. Der normale 2017er iMac kann diese Funktionen auch mit Patcher nicht nachr\u00fcsten.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Neben der technischen Optimierung bietet auch die Bedienung von macOS viele M\u00f6glichkeiten zur Effizienzsteigerung. Ein Mac-Experte verr\u00e4t in diesem kostenlosen Report, wie Sie mit den 19 besten Shortcuts jeden Tag messbar Zeit am Ger\u00e4t sparen. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/mac-tastenkuerzel\/?af=KOOP_CW_AG_DNV_YES_MAC-TASTENKUERZEL_X-AD2of2-EAID-879664-CWBNC-BCPID_16160\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Die 19 besten Tastenkombinationen f\u00fcr Ihren Mac gratis herunterladen<\/a><\/p>\n<p>Wartung statt Aufr\u00fcstung: Der wahre Engpass<\/p>\n<p>In den letzten Monaten hat sich der Fokus verschoben: Nicht CPU oder RAM sind das gr\u00f6\u00dfte Problem, sondern die Festplatten. Besonders die 1-Terabyte-\u201eFusion Drive\u201c oder die 5400-U\/min-Mechanik-Festplatten in den Basismodellen bremsen das System aus. Experten raten: Ein SATA-SSD-Umbau oder eine externe NVMe-SSD per Thunderbolt 3 bringt f\u00fcr den Alltag mehr als ein Prozessortausch.<\/p>\n<p>Auch die W\u00e4rmeleitpaste ist nach neun Jahren vermutlich ausgetrocknet. H\u00f6here Temperaturen und laute L\u00fcfter sind die Folge. Der 2017er iMac ist das letzte Modell vor Apples engeren Geh\u00e4usen \u2013 und damit die letzte wirklich reparierbare \u00c4ra des klassischen iMac-Designs.<\/p>\n<p>Ausblick: Noch zwei Jahre als Zweitrechner<\/p>\n<p>Bis mindestens 2028 wird der 2017er iMac als Zweitger\u00e4t taugen \u2013 vorausgesetzt, er hat genug RAM und SSD-Speicher. Besonders die 5K-Displays der 27-Zoll-Modelle sind bis heute konkurrenzlos. Viele Profis nutzen sie als hochaufl\u00f6sende Monitore oder Medienserver.<\/p>\n<p>Fehlt nur die KI: Ohne Neural Processing Unit (NPU) k\u00f6nnen die Ger\u00e4te bei lokalen KI-Anwendungen nicht mithalten. Daf\u00fcr stemmen sie mit bis zu 128 Gigabyte RAM schwere Multitasking-Lasten und klassische Kreativ-Workflows. Der 2017er iMac zeigt: Wer auf modulare Hardware setzt, kann die Lebensdauer eines Computers weit \u00fcber das vom Hersteller geplante Ende hinaus verl\u00e4ngern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"W\u00e4hrend Apple l\u00e4ngst auf eigene Chips setzt, bleibt das Intel-Modell bei Bastlern und Profis begehrt. 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