{"id":109097,"date":"2026-05-04T02:11:08","date_gmt":"2026-05-04T02:11:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/109097\/"},"modified":"2026-05-04T02:11:08","modified_gmt":"2026-05-04T02:11:08","slug":"zweite-runde-mit-vereinfachten-foerderungen-fuer-kmu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/109097\/","title":{"rendered":"Zweite Runde mit vereinfachten F\u00f6rderungen f\u00fcr KMU"},"content":{"rendered":"<p>Basel-Stadt reformiert seine F\u00f6rderverordnung und erleichtert KMU den Zugang zu Investitionszusch\u00fcssen f\u00fcr Umweltprojekte.<\/p>\n<p>Kern der Reform: Eine \u00fcberarbeitete F\u00f6rderverordnung, die kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu Umweltinvestitionen erleichtern soll. Nach der erfolgreichen Auszahlung von \u00fcber 246 Millionen Euro in der ersten Runde setzt der Kanton nun verst\u00e4rkt auf investitionsbasierte Subventionen \u2013 ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralit\u00e4t bis 2037.<\/p>\n<p>Weniger B\u00fcrokratie, mehr Planungssicherheit<\/p>\n<p>Bereits im Fr\u00fchjahr 2026 hatte die Basler Regierung die Teilrevision der Verordnung zum Standortf\u00f6rderungsgesetz beschlossen. Die \u00c4nderungen zielen darauf ab, den Antragsprozess f\u00fcr kleinere Betriebe attraktiver und unb\u00fcrokratischer zu gestalten. Hintergrund: Bis Ende M\u00e4rz 2026 waren bereits 246,25 Millionen Schweizer Franken an 88 Unternehmen ausgesch\u00fcttet worden. Die Gelder flossen in Projekte aus den Bereichen Innovation, Soziales und Umweltschutz.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Basel die B\u00fcrokratie bei F\u00f6rderungen abbaut, stellt das Schweizer Datenschutzrecht Unternehmen vor neue Aufgaben. Dieser kostenlose Leitfaden bietet sofort einsetzbare Checklisten und Mustervorlagen f\u00fcr eine rechtssichere Umsetzung. <a href=\"https:\/\/www.datenschutz-praemien.de\/1x1-datenschutz-schweiz\/?af=KOOP_MFW_DSN_DNV_YES_1X1-DATENSCHUTZ-SCHWEIZ_X-RSS-Ad-Hoc-News-AD1of2-EAID-879921\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Endlich Klarheit beim revDSG: Checklisten und Mustervorlagen f\u00fcr sofortige Umsetzung<\/a><\/p>\n<p>Der zentrale Unterschied zur ersten Runde: Statt sich an eingesparten CO?-Emissionen oder reduziertem Energieverbrauch zu orientieren, berechnet der Kanton die F\u00f6rderung nun direkt anhand der Investitionskosten. F\u00fcr Ma\u00dfnahmen innerhalb des Kantons gibt es bis zu 40 Prozent Zuschuss, f\u00fcr Projekte au\u00dferhalb der Kantonsgrenzen immerhin 20 Prozent. Die Umstellung soll den Unternehmen mehr Planungssicherheit geben und den b\u00fcrokratischen Aufwand senken.<\/p>\n<p>Doppelte F\u00f6rderung f\u00fcr Klimaberichte<\/p>\n<p>Auch bei der klimabezogenen Berichterstattung hat der Kanton nachgebessert. Unternehmen, die ihre Emissionen systematisch erfassen, erhalten k\u00fcnftig 30 Franken pro Tonne vermiedenen CO?-\u00c4quivalents \u2013 doppelt so viel wie bisher. Um die Umstellung zu erleichtern, hat die Verwaltung Informationsmaterial entwickelt: Erkl\u00e4rvideos und aktualisierte digitale Merkbl\u00e4tter kl\u00e4ren \u00fcber die Anforderungen f\u00fcr die Antragsjahre 2025 und 2026 auf.<\/p>\n<p>\u201eBasel2037\u201c: Beratung f\u00fcr den Mittelstand<\/p>\n<p>Neben den direkten Finanzspritzen hat der Kanton sein Beratungsangebot f\u00fcr KMU ausgebaut. Die Initiative \u201eBasel2037\u201c \u2013 eine Partnerschaft zwischen dem Gewerbeverband und dem Kanton \u2013 wurde 2025 als Verein institutionalisiert. Ihr Ziel: Unternehmen ohne eigene Nachhaltigkeitsabteilung praktisch zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Das Angebot umfasst kostenlose Erstberatungen vor Ort. Experten analysieren Einsparpotenziale bei Energie, Material und Ressourcen. Anschlie\u00dfend erhalten die Teilnehmer einen kompakten Bericht mit unverbindlichen Empfehlungen und einer Liste passender F\u00f6rderprogramme. Die hohe Nachfrage zwang die Verantwortlichen bereits im M\u00e4rz 2026, die Anmeldefrist f\u00fcr das spezialisierte KMU-F\u00f6rderprogramm zu verl\u00e4ngern.<\/p>\n<p>Der Hintergrund: \u00dcber 99 Prozent aller Unternehmen im Kanton sind KMU. Ohne ihre aktive Beteiligung ist das Netto-Null-Ziel 2037 nicht zu erreichen. \u201eBasel2037\u201c fungiert als Br\u00fccke zwischen politischen Vorgaben und dem betrieblichen Alltag \u2013 mit Fokus auf Geb\u00e4udeeffizienz, Solarenergie und Abfallvermeidung.<\/p>\n<p>Netzwerken f\u00fcr den Klimaschutz<\/p>\n<p>Auch die Wirtschaft selbst treibt den Wandel voran. Ende April 2026 fand das 29. Business-Lunch der Klimaplattform der Wirtschaftsregion Basel statt. Thema: die praktische Umsetzung von CO?-Management-Tools. Experten und Unternehmensvertreter tauschten sich dar\u00fcber aus, wie digitale Systeme helfen, den \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck zu quantifizieren.<\/p>\n<p>Die Veranstaltungsreihe, unterst\u00fctzt von der Basler Kantonalbank und den Industriellen Werken Basel (IWB), ist l\u00e4ngst zu einer zentralen Plattform f\u00fcr Ressourceneffizienz und Dekarbonisierung in der Nordwestschweiz geworden. IWB selbst bietet spezialisierte Energieberatungen f\u00fcr energieintensive KMU an \u2013 oft zertifiziert nach dem nationalen PEIK-Programm. Die Einsparpotenziale liegen bei zehn bis f\u00fcnfzehn Prozent der Betriebskosten, allein durch einfache Optimierungen. Hinzu kommen F\u00f6rdergelder f\u00fcr Ladeinfrastruktur und Solaranlagen.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Viele Schweizer Unternehmen versto\u00dfen unwissentlich gegen neue rechtliche Vorgaben, was \u00e4hnliche Risiken wie fehlende Nachhaltigkeitsstrategien birgt. Ein kostenloser Leitfaden enth\u00fcllt die h\u00e4ufigsten L\u00fccken im Datenschutz und zeigt, wie Sie diese mit einfachen Mitteln schlie\u00dfen. <a href=\"https:\/\/www.datenschutz-praemien.de\/1x1-datenschutz-schweiz\/?af=KOOP_MFW_DSN_DNV_YES_1X1-DATENSCHUTZ-SCHWEIZ_X-RSS-Ad-Hoc-News-AD2of2-EAID-879921\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Was das revidierte Datenschutzgesetz f\u00fcr Ihr Unternehmen wirklich bedeutet<\/a><\/p>\n<p>Der Weg zur Klimaneutralit\u00e4t 2037<\/p>\n<p>Die aktuellen Ma\u00dfnahmen sind Teil eines ehrgeizigen Rahmens. Im November 2022 hatten die Basler Stimmberechtigten eine Klimastrategie gebilligt, die CO?-Neutralit\u00e4t bis 2037 vorsieht \u2013 eines der strengsten Ziele in der Schweiz. Der Umbau des Geb\u00e4udebestands und der Industrieprozesse erfordert enorme Anstrengungen.<\/p>\n<p>Laut kantonalem Klimaportal sanken die Treibhausgasemissionen zwischen 2020 und 2022 zwar um sechs Prozent. Doch um diesen Trend zu halten, sind weitere Investitionen n\u00f6tig. Die Verwaltung arbeitet bereits an der zweiten Phase der Klimaschutzstrategie, die sich auf indirekte Emissionen (Scope 2 und 3) konzentrieren wird.<\/p>\n<p>Ausblick: Forschung und Umsetzung<\/p>\n<p>Mit der zweiten Runde des Standortpakets r\u00fcckt nun die Verzahnung von Forschung und Wirtschaft in den Fokus. Der Kanton hat j\u00e4hrlich 15 Millionen Schweizer Franken f\u00fcr neue Forschungskooperationen im Life-Sciences-Bereich bereitgestellt. Ziel: Innovationen, die globalen gesellschaftlichen Nutzen stiften und gleichzeitig die Umweltbilanz verbessern.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Basler KMU beginnt jetzt die entscheidende Phase: die Umsetzung der im Jahr 2025 bewilligten Projekte. Der Kanton und seine Partner planen weitere Webinare und Beratungstermine. Die Botschaft ist klar: Der Weg zur CO?-Neutralit\u00e4t soll f\u00fcr alle Betriebe machbar bleiben \u2013 ohne die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Region zu gef\u00e4hrden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Basel-Stadt reformiert seine F\u00f6rderverordnung und erleichtert KMU den Zugang zu Investitionszusch\u00fcssen f\u00fcr Umweltprojekte. Kern der Reform: Eine \u00fcberarbeitete&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":109098,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[28],"tags":[116,604,28386,20791,28388,28389,4349,45,28387,28390,7486],"class_list":{"0":"post-109097","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-basel","8":"tag-basel","9":"tag-basel-stadt","10":"tag-basler","11":"tag-forderungen","12":"tag-foerderverordnung","13":"tag-investitionszuschuessen","14":"tag-kmu","15":"tag-schweiz","16":"tag-standortpaket","17":"tag-umweltprojekte","18":"tag-zugang"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116513876825613236","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/109097","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=109097"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/109097\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/109098"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=109097"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=109097"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=109097"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}