{"id":110164,"date":"2026-05-04T17:34:11","date_gmt":"2026-05-04T17:34:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/110164\/"},"modified":"2026-05-04T17:34:11","modified_gmt":"2026-05-04T17:34:11","slug":"la-forza-del-destino-verdis-musikdrama-wird-in-bern-zur-verunglueckten-groteske","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/110164\/","title":{"rendered":"La forza del destino &#8211; Verdis Musikdrama wird in Bern zur verungl\u00fcckten Groteske"},"content":{"rendered":"<p>La forza del destino | 4. Mai 2026<\/p>\n<p>Veni, vidi \u2013 Verdi. Der modifizierte lateinische Ausspruch versinnbildlicht am Berner Stadttheater den Sieg der Musik \u00fcber ein Regiekonzept, das den Vierakter \u00abLa forza del destino\u00bb als bizarre Persiflage auf die B\u00fchnen Bern bringt. Julia Lwowski setzt in ihrer unausgegorenen Lesart auf die Kernaspekte aus der Schublade des erweiterten Klassenkampfs. Die Solisten sind mehrheitlich eine Freude, und Alevtina Ioffe sorgt am Pult des BSO trotz all der szenischen Widrigkeiten f\u00fcr drei Stunden H\u00f6rgenuss. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201n8eg\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/gosimg10FQ02c001d5808080b300001201n8eg.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00WI0bb807d08080800000001201n8eg.jpg\" style=\"width:704px;height:469px;\" alt=\"Bildgewalt f\u00fcr Verdis gewaltige \u00abForza\u00bb in Bern: Christian Valle als Padre Guardino und Caterina Marchesini als Leonora.\"\/><\/p>\n<p>Bildgewalt f\u00fcr Verdis gewaltige \u00abForza\u00bb in Bern: Christian Valle als Padre Guardino und Caterina Marchesini als Leonora.Fotos: Florian Spring<\/p>\n<p class=\"pg\">Der Schreibende hatte im November 2025 die Frage aufgeworfen (<a class=\"pt\" href=\"https:\/\/www.plattformj.ch\/artikel\/237758\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die Plattform J berichtete<\/a>), ob die f\u00fcr ihre radikalen wie dekonstruktivistischen Ans\u00e4tze bekannte Inszenatorin Julia Lwowski dem Berner Haus eine Opernkatastrophe beschert. Nun, der Begriff Katastrophe ist zu hoch gegriffen, denn eine solche setzt eine gewisse Fallh\u00f6he voraus. Was Lwowski und ihr Team dem Berner Publikum vorsetzen, ist vielmehr eine unbeholfene Kasperlevorstellung, die das monumentale musikalische Panorama von Gewalt und Vergeltung zur harmlosen Farce schrumpfen l\u00e4sst.<\/p>\n<p class=\"zitat\">Die Themen Rassismus, Kolonialismus, Kapitalismus und Kirche sind zwar omnipr\u00e4sent, verlieren aber durch ihre stereotype wie kindliche Herangehensweise jede Schlagkraft<\/p>\n<p>L\u00e4ngst \u00fcberholtes Regietheater <\/p>\n<p class=\"pg\">Der erratische Versuch einer Provokation durch antiquiertes Regietheater wirkt bei Lwowski bem\u00fcht. Die Bombe z\u00fcndet nicht, weil sie keine Z\u00fcndschnur hat. Die Themen Rassismus, Kolonialismus, Kapitalismus und Kirche sind zwar omnipr\u00e4sent, verlieren aber durch ihre stereotype wie kindliche Herangehensweise jede Schlagkraft. Den Zorn des Stammpublikums weckt Lwowski einzig damit, wie sich ihr Musiktheaterkollektiv \u00abHauen und Stechen\u00bb dezidiert \u00fcber die Oper lustig macht. Doch dazu sp\u00e4ter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201n8ec\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/gosimg10FM02c001d5808080b300001201n8ec.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00WE0bb807d08080800000001201n8ec.jpg\" style=\"width:704px;height:469px;\" alt=\"Wer erschiesst hier wen? Bei Lwowskis Lesart \u00fcberschneiden sich die Bilder immer mal wieder: Mihails \u010cu\u013cpajevs als Don Alvaro und Caterina Marchesini als Donna Leonora (oben).\"\/><\/p>\n<p>Wer erschiesst hier wen? Bei Lwowskis Lesart \u00fcberschneiden sich die Bilder immer mal wieder: Mihails \u010cu\u013cpajevs als Don Alvaro und Caterina Marchesini als Donna Leonora (oben).<\/p>\n<p class=\"pg\">Verdis 23. Opus mit dem Libretto von Francesco Maria Piave und Antonio Ghislanzoni war ein Auftragswerk von 1862 f\u00fcr St. Petersburg. Verdi sollte noch sieben Jahre an diesem d\u00fcsteren Stoff weiterwerkeln, bis der internationale Durchbruch 1869 an der Mail\u00e4nder Scala mit der heute gespielten Neufassung gelang. <\/p>\n<p class=\"zitat\">Regisseurin Julia Lwowski fl\u00fcchtet sich in eine exzessive Videomanie und setzt von Beginn an massiv auf Livekameras. Diese bewegten Bilder wirken jedoch redundant. Statt Tiefe zu erzeugen, lenken sie eher vom Wesentlichen ab<\/p>\n<p>Redundanz und Videomanie <\/p>\n<p class=\"pg\">Das Premierenpublikum erlebte eine Inszenierung, die bewusst aus dem Rahmen f\u00e4llt \u2013 allerdings prim\u00e4r durch eine oberfl\u00e4chliche Bilderflut. Regisseurin Julia Lwowski fl\u00fcchtet sich in eine exzessive Videomanie und setzt von Beginn an massiv auf Livekameras. Diese bewegten Bilder wirken jedoch redundant. Statt Tiefe zu erzeugen, lenken sie eher vom Wesentlichen ab. In dieser Interpretation erscheint der Marchese di Calatrava als arroganter Unsympath, der sich seinen Logenplatz erkauft, um Menschen mit anderem kulturellen Hintergrund h\u00e4misch aus seinem Dunstkreis zu vertreiben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201n8ef\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/gosimg10HC015a0207808080b300001201n8ef.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00HT053507d08080800000001201n8ef.jpg\" style=\"width:346px;height:519px;\" alt=\"In Verdis Oper thront \u00fcber allem der Vater Il Marchese di Calatrava \u2026\"\/><\/p>\n<p>In Verdis Oper thront \u00fcber allem der Vater Il Marchese di Calatrava \u2026<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201n8ed\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/gosimg10HA015a0207808080b300001201n8ed.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00HR053507d08080800000001201n8ed.jpg\" style=\"width:346px;height:519px;\" alt=\"\u2026 den seine Tochter Leonora (Caterina Marchesini) ins Kloster zwingt.\"\/><\/p>\n<p>\u2026 den seine Tochter Leonora (Caterina Marchesini) ins Kloster zwingt.<\/p>\n<p class=\"pg\">Hier findet die Regisseurin einen Punkt, der im Werk als Randnotiz angelegt ist: In Verdis \u00abForza\u00bb eskaliert ein Konflikt, weil der Marchese die Liebe seiner Tochter Leonora zum Inka-Prinzen Alvaro in heutigen Interpretationen aus rassistischen Motiven untersagt. Bei einem Fluchtversuch l\u00f6st sich versehentlich ein Schuss, der den Vater t\u00f6tet und eine jahrelange, blutige Verfolgung durch Leonoras Bruder Don Carlo di Vargas ausl\u00f6st. Die Trag\u00f6die endet in einem Kloster, wo der blinde Hass der Familie schliesslich Don Carlo und Leonora in den Tod reisst. Soweit die Handlung \u2013 und der kann man zu weiten Teilen sogar folgen, \u00abRuckelkamera\u00bb hin oder her.<\/p>\n<p>Slapstick versus Intimit\u00e4t <\/p>\n<p class=\"pg\">Martin Mallons Handkamera l\u00e4uft indes auf Hochtouren, w\u00e4hrend Yassu Yabaras B\u00fchnenelemente \u2013 mal Schlachthauswand, mal Stoffbahne \u2013 als Alibi-Projektionsfl\u00e4chen f\u00fcr nerv\u00f6se, oft sinnfreie Bildkaskaden herhalten. Hauptsache, es flimmert, wenn die Personenf\u00fchrung mal wieder im Leerlauf feststeckt. Der Rest der Kreativit\u00e4t ersch\u00f6pft sich im Zertr\u00fcmmern eines Modell-Kriegsschauplatzes oder in einem hysterischen Schleiertanz um den Solisten. Ein visuelles Dauerfeuer, das im Grunde jeden Intellekt beleidigt \u2013 es sei denn, die Pubert\u00e4t dauert noch an. <\/p>\n<p class=\"zitat\">W\u00e4hrend Leonores Arie \u00abMadre, pietosa Vergine\u00bb fliessen falsche Tr\u00e4nen: Videobilder zeigen Choristen, die theatralisch schluchzen und sich dabei Wasser aus Taschent\u00fcchern \u00fcber die Brauen pressen<\/p>\n<p class=\"pg\">Mitunter gewinnt man den Eindruck, dass sich zumindest die Solisten Freir\u00e4ume geschaffen haben, um einer Arie die n\u00f6tige dramatische Ausdruckskraft zu verleihen. Doch auch hier bringt es die Regie fertig, intime Momente mit Slapstick zu konterkarieren. W\u00e4hrend Leonores Arie \u00abMadre, pietosa Vergine\u00bb fliessen falsche Tr\u00e4nen: Videobilder zeigen Choristen, die theatralisch schluchzen und sich dabei Wasser aus Taschent\u00fcchern \u00fcber die Brauen pressen. <\/p>\n<p>Kinder knallen gegen eine Tischplatte<\/p>\n<p class=\"pg\">Einmal mutiert ein Franziskanerm\u00f6nch zum hyperagilen Fluglotsen, ein andermal sind es drastische \u00dcbersteigerungen von Mimik und Gestik, die man im Filmschaffen als \u00abOveracting\u00bb bezeichnet. Bei der Szene, in der Kinder symbolisch gegen eine Tischplatte geknallt werden, vergeht dann aber den meisten das Lachen im Saal, auch wenn die Regie damit die Drastik eines Krieges vor Augen f\u00fchren will. <\/p>\n<p class=\"zitat\">Schick deinen Vater auf den Strich. Zerschneide deine Kreditkarte<\/p>\n<p>Die Kunstfigur Kumernissa<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201n8ea\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/gosimg10FO02c001d5808080b300001201n8ea.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00WG0bb807d08080800000001201n8ea.jpg\" style=\"width:704px;height:469px;\" alt=\"Schicksalshafte Dreierkombination ohne Macht (vlnr): Gustavo Castillo (Con Carlo), Caterina Marchesini (Leonora) und Mihails \u010cu\u013cpajevs (Don Alvaro).\"\/><\/p>\n<p>Schicksalshafte Dreierkombination ohne Macht (vlnr): Gustavo Castillo (Con Carlo), Caterina Marchesini (Leonora) und Mihails \u010cu\u013cpajevs (Don Alvaro).<\/p>\n<p>Frau mit Schnauz, Mann mit Rock<\/p>\n<p class=\"pg\">F\u00fcr die Kost\u00fcme zeichnet Romy Springsguth verantwortlich; es ist ein wilder Ritt durch den Fundus, vom schicken Zweireiher \u00fcber das schwarze Abendkleid bis hin zu farbenfroh stilisierten M\u00f6nchskutten und Statisten in Plastikfolien. Die Wahrsagerin Preziosilla steckt im roten Sado-Maso-Outfit mit schwarzen Stiefeln. Die Damen im Bild haben Schnauzer, die Herren auf der B\u00fchne tragen mitunter Rock. Video-Einspieler mit der fiktiven Figur \u00abKumernissa\u00bb geben Aufschluss. Das madonnen\u00e4hnliche Wesen lehrt uns: \u00abGeh \u00fcber eine Grenze. Wechsle dein Geschlecht.\u00bb Und f\u00e4hrt dann wesentlich derber fort: \u00abSchick deinen Vater auf den Strich. Zerschneide deine Kreditkarte.\u00bb<\/p>\n<p class=\"pg\">Eine Dame neben mir wurde schon nach 30 Minuten vom Opernschlaf \u00fcbermannt, ich beneide sie aufrichtig. Christian Aufderstroth am Licht trifft keine Schuld. Eine Reihe hinter mir hat die Gruppe \u00abFamily &amp; Friends\u00bb Platz genommen. Alle glucksen vor Freude wie bei einer Kindervorstellung, und sie geh\u00f6ren am Schluss auch zu jenen, die laut \u00abBravo\u00bb skandieren und frenetisch klatschen. An der Premiere am Sonntagabend waren besonders viele Claqueure anwesend, um potenzielle Buhrufe abzufedern. Das gelang nur ansatzweise. Die Stammg\u00e4ste rebellieren von mal zu mal lauter. <\/p>\n<p class=\"zitat\">Caterina Marchesini verleiht der Leonora mit ihrem expansiven Sopran tragische Gr\u00f6sse, wobei sie besonders in den Momenten der Verinnerlichung durch feinstimmige Piani besticht<\/p>\n<p>Kraftvolle Helden <\/p>\n<p class=\"pg\">Musikalisch steht die Produktion auf festem Grund: Caterina Marchesini verleiht der Leonora mit ihrem expansiven Sopran tragische Gr\u00f6sse, wobei sie besonders in den Momenten der Verinnerlichung durch feinstimmige Piani besticht. Als ihr Gegenspieler Don Carlo pr\u00e4sentiert sich Gustavo Castillo mit einem markanten Bariton, dessen virile Strahlkraft der Figur eine unerbittliche Pr\u00e4senz verleiht. Marcela Rahal weiss ihren Mezzosopran als Preziosilla wirkungsvoll zu inszenieren; ihr Timbre ist von dunkler Samtigkeit durchzogen. Eine kriegstaugliche Amazone inmitten rivalisierender B\u00f6cke. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201n8eb\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/gosimg10FN02c001d5808080b300001201n8eb.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00WF0bb807d08080800000001201n8eb.jpg\" style=\"width:704px;height:469px;\" alt=\"Zuerst Br\u00fcder im Geiste, dann erbitterte Rivalen: Mihails \u010cu\u013cpajevs (Don Alvaro) (links) und Don Carlo (Gustavo Castillo).\"\/><\/p>\n<p>Zuerst Br\u00fcder im Geiste, dann erbitterte Rivalen: Mihails \u010cu\u013cpajevs (Don Alvaro) (links) und Don Carlo (Gustavo Castillo).<\/p>\n<p>Christian Valles Charakter-Bariton<\/p>\n<p class=\"pg\">Den zugewiesenen kom\u00f6diantischen Pol besetzt Jonathan McGovern, dessen charaktervoller Bariton dem Fra Melitone eine bemerkenswerte Kontur verleiht. Ebenso eindrucksvoll agiert Christian Valle als Marchese und Padre Guardiano mit seinem profunden Bass. Einzig Mihails \u010cu\u013cpajevs vermag als Don Alvaro nicht vollends zu \u00fcberzeugen: Sein lyrischer Tenor ger\u00e4t in den exponierten H\u00f6hen sp\u00fcrbar an seine Grenzen, was sich schmerzhaft in mangelnder Pr\u00e4zision der Intonation \u00e4ussert. <\/p>\n<p class=\"zitat\">Unter der Leitung von Alevtina Ioffe entfaltet das Berner Symphonieorchester eine majest\u00e4tische Klangpracht, die zwischen donnernder Schicksalswucht und filigraner Zartheit meisterhaft austariert ist<\/p>\n<p>Pr\u00e4zise musikalische Struktur<\/p>\n<p class=\"pg\">Unter der Leitung von Alevtina Ioffe entfaltet das Berner Symphonieorchester eine majest\u00e4tische Klangpracht, die zwischen donnernder Schicksalswucht und filigraner Zartheit meisterhaft austariert ist. Als ordnende Kraft setzt Ioffe dem irren Treiben auf der B\u00fchne eine pr\u00e4zise musikalische Struktur entgegen. Ihr vorw\u00e4rtsgetriebenes Dirigat b\u00e4ndigt die Energie der Partitur und verschmilzt die Szenen zu einer zwingenden emotionalen Einheit. Der Chor der B\u00fchnen Bern, einstudiert von Zsolt Czetner, bildet das fulminante R\u00fcckgrat und bedient die genuine \u00abVerdi-Wucht\u00bb.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201n8ee\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/gosimg10FS02c001d5808080b300001201n8ee.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00WK0bb807d08080800000001201n8ee.jpg\" style=\"width:704px;height:469px;\" alt=\"Eine \u00abRegimentstochter von Verdis Gnaden: Die Wahrsagerin Preziosilla (Marcela Rahal) f\u00fchrt die Massen an.\"\/><\/p>\n<p>Eine \u00abRegimentstochter von Verdis Gnaden: Die Wahrsagerin Preziosilla (Marcela Rahal) f\u00fchrt die Massen an.<\/p>\n<p>Auf Scholz folgt Schulz <\/p>\n<p class=\"pg\">Ein Wiedersehen mit Julia Lwowski gibt es in der n\u00e4chsten Saison am Opernhaus Z\u00fcrich. Ihr Team wird die Donizetti-Oper \u00abL&#8217;elisir d&#8217;amore\u00bb verantworten. Gehauen und gestochen. Intendant Matthias Schulz (nicht Scholz) freut sich auf einen \u00abrepertoiretauglichen\u00bb Liebestrank. Ob dann die Opernstars Reihe stehen, darf bezweifelt werden. Freunden des emotionalen Musiktheaters sei an dieser Stelle die Wiederaufnahme von Puccinis \u00abLa rondine\u00bb in Z\u00fcrich w\u00e4rmstens empfohlen. <\/p>\n<p>Peters Kultur-Tipp<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/gosimg00KU02580208808080b30000120198iw.png\" width=\"100%\" alt=\"thema\/peterskulturtipp\"\/><\/p>\n<p class=\"pg\">\u00abLa forza del destino\u00bb<\/p>\n<p class=\"pg\">Giuseppe Verdi<\/p>\n<p class=\"pg\">Stadttheater Bern \/ B\u00fchnen Bern<\/p>\n<p class=\"pg\">Kornhausplatz 20<\/p>\n<p class=\"pg\">3011 Bern <\/p>\n<p class=\"pg\">Weitere Vorstellungen bis Freitag, 19. Juni<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"La forza del destino | 4. Mai 2026 Veni, vidi \u2013 Verdi. 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