{"id":111708,"date":"2026-05-05T17:50:29","date_gmt":"2026-05-05T17:50:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/111708\/"},"modified":"2026-05-05T17:50:29","modified_gmt":"2026-05-05T17:50:29","slug":"robert-wenner-preis-nach-lausanne-und-genf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/111708\/","title":{"rendered":"Robert-Wenner-Preis nach Lausanne und Genf"},"content":{"rendered":"<p>Die Krebsliga zeichnet Michal Bassani-Sternberg und Camilla Jandus mit dem diesj\u00e4hrigen Robert Wenner-Preis aus: Denn die beiden jungen Wissenschaftlerinnen leisteten wegweisende Arbeit im Feld der Krebsimmuntherapie.<\/p>\n<p>Konkret wird Michal Bassani-Sternberg ausgezeichnet, weil es ihr gelungen ist, einen innovativen Ansatz in der personalisierten Krebsimmuntherapie rasch von der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung zu \u00fcberf\u00fchren. Mit genomischen und immunologischen Methoden sowie k\u00fcnstlicher Intelligenz entwickelt ihr Team innert weniger Wochen massgeschneiderte Krebsimpfstoffe f\u00fcr einzelne Patientinnen und Patienten. Erste klinische Studien lieferten vielversprechende Resultate bei verschiedenen Krebsarten, <a href=\"https:\/\/www.krebsliga.ch\/medien\/medienmitteilungen\/robert-wenner-preis-2026\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" class=\"css-umonmh\">so die Krebsliga<\/a>: \u00abBesonders bemerkenswert ist, dass ihre Forschung auch Menschen mit seltenen oder fortgeschrittenen Tumorerkrankungen neue Therapieoptionen er\u00f6ffnet.\u00bb<\/p>\n<p>Michal Bassani-Sternberg forscht und arbeitet derzeit an der Universit\u00e4t Lausanne respektive am CHUV. <\/p>\n<p>Camilla Jandus erh\u00e4lt den Robert Wenner-Preis f\u00fcr ihre patientennahe Forschung zur Immunantwort bei Krebs. Sie forscht zur Frage, wie Immunzellen Tumore erkennen und nachhaltig bek\u00e4mpfen k\u00f6nnen. Ihre Erkenntnisse zur Rolle von sogenannten Helferzellen h\u00e4tten das Verst\u00e4ndnis wirksamer Immunreaktionen gegen Krebs entscheidend erweitert, so die Jury. Camilla Jandus\u2019 Forschung habe bereits zu patentierten Innovationen gef\u00fchrt, neue zellbasierte Therapieans\u00e4tze stehen kurz vor der klinischen Erprobung.<\/p>\n<p>Camilla Jandus forscht an der Universit\u00e4t Genf. Sie verbinde wissenschaftliche Expertise mit einem konsequenten Fokus auf die Bed\u00fcrfnisse der Patienten und ihrer Angeh\u00f6rigen, so die W\u00fcrdigung weiter.<\/p>\n<p><a id=\"auch-patientensicht-gefragt\" href=\"#auch-patientensicht-gefragt\"\/>Auch Patientensicht gefragt<\/p>\n<p>Die Preistr\u00e4gerinnen erhalten je 50 000 Franken f\u00fcr ihre laufenden Forschungsprojekte. Der Robert Wenner-Preis f\u00f6rdert herausragende junge Forschende in der Krebsforschung. Er wurde dank eines Legats des Basler Gyn\u00e4kologen Robert Wenner 1983 ins Leben gerufen. Die Krebsliga Schweiz zeichnet damit j\u00e4hrlich oder alle zwei Jahre junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus. Zuletzt ging der Preis 2023 an Nicola Aceto von der ETH Z\u00fcrich f\u00fcr seine Forschung zur Krebsmetastasierung.<\/p>\n<p>Die diesj\u00e4hrige Vergabe erfolgte erstmals nach einem zweistufigen Verfahren. Zun\u00e4chst nominierte die Wissenschaftliche Kommission der Krebsliga Schweiz herausragende Kandidatinnen und Kandidaten. Anschliessend beurteilten 13 Krebsbetroffene und Angeh\u00f6rige der Peer-Plattform der Krebsliga die Finalistinnen und Finalisten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Krebsliga zeichnet Michal Bassani-Sternberg und Camilla Jandus mit dem diesj\u00e4hrigen Robert Wenner-Preis aus: Denn die beiden jungen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":111709,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[118,45],"class_list":{"0":"post-111708","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-lausanne","8":"tag-lausanne","9":"tag-schweiz"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116523232775582366","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/111708","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=111708"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/111708\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/111709"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=111708"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=111708"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=111708"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}