{"id":11254,"date":"2026-02-19T06:49:15","date_gmt":"2026-02-19T06:49:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/11254\/"},"modified":"2026-02-19T06:49:15","modified_gmt":"2026-02-19T06:49:15","slug":"frauen-erkranken-haeufiger-an-alzheimer-als-maenner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/11254\/","title":{"rendered":"Frauen erkranken h\u00e4ufiger an Alzheimer als M\u00e4nner"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Rund zwei Drittel aller Menschen mit Alzheimer sind Frauen. Selbst wenn man ihre h\u00f6here Lebenserwartung aus der Statistik rechnet, erkranken sie daran weitaus h\u00e4ufiger als M\u00e4nner. Gesicherte Ergebnisse, woran genau das liegt, gibt es nicht \u2013 eine Menge Hinweise aber schon. Die zeigen vor allem: Es ist komplex.\n  <\/p>\n<p>            1) Die Macht der Gene \u2013 ein oft untersch\u00e4tzter Faktor<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    APOE \u2013 das ist der Name des bei Alzheimer wohl entscheidenden Gens. Ei<a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s44400-025-00045-9\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"underline \">ner im Fachjournal npj Dementia vorgestellten Analyse zufolge<\/a> w\u00fcrden etwa 70 bis 90 Prozent aller Alzheimer-F\u00e4lle ohne den Einfluss dieses einzelnen Gens wohl nicht auftreten. Es gibt drei h\u00e4ufige Typen des Gens, die E2, E3 und E4 genannt werden. Jeder Mensch tr\u00e4gt \u00fcblicherweise zwei APOE-Gene, wodurch verschiedene Kombinationen entstehen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Menschen, die eine oder zwei E4-Varianten tragen, haben ein viel h\u00f6heres Alzheimer-Risiko als Menschen mit zwei Kopien der E3-Variante. Gruppen mit E2 haben wiederum im Vergleich zu E3-Tr\u00e4gern ein geringeres Risiko. \u201eDie E4-Variante von APOE ist unter Demenzforschern als sch\u00e4dlich anerkannt\u201c, erkl\u00e4rt Hauptautor Dylan Williams vom University College London. \u201eAber viele Erkrankungen w\u00fcrden ohne den zus\u00e4tzlichen Einfluss des h\u00e4ufigen E3-Allels, das in Bezug auf das Alzheimer-Risiko typischerweise falsch als neutral eingesch\u00e4tzt wurde, nicht auftreten.\u201c\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Petra Stute von der Universit\u00e4tsklinik f\u00fcr Frauenheilkunde in Bern zufolge tragen etwa 60 Prozent der Menschen die Kombination E3\/E3, 20 bis 30 Prozent E3\/E4 und 2 Prozent E4\/E4. Die Kombinationen E2\/E3 oder E2\/E2 betreffen zusammen etwa 5 Prozent der Bev\u00f6lkerung. Eine Studie an sogenannten Super-Agern zeigte k\u00fcrzlich, dass diese h\u00e4ufiger als andere Menschen die E2-Variante und seltener die E4-Variante tragen. Als Super-Ager gelten Menschen ab 80 Jahren, deren kognitive Funktionen mit denen 20 oder 30 Jahre j\u00fcngerer Menschen vergleichbar sind.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u201eDas Ausma\u00df, in dem APOE in Bezug auf Alzheimer oder als Wirkstoffziel erforscht wurde, steht eindeutig in keinem Verh\u00e4ltnis zu seiner tats\u00e4chlichen Bedeutung\u201c, meint Williams. Fr\u00fchere Studien haben seinem Team zufolge gezeigt, dass das vom Gen abgeleitete Protein bei der E4-Variante zu einer verst\u00e4rkten Amyloid-Plaquebildung im Gehirn f\u00fchrt. Ablagerungen von Beta-Amyloid und Tau-Proteinen sind zentrale Merkmale der Alzheimer-Krankheit. Zudem st\u00f6rt das E4-Protein Williams\u2018 Team zufolge die Fett- und Energieverarbeitung in den Gehirnzellen und f\u00f6rdert Entz\u00fcndungen, die wiederum Neuronen sch\u00e4digen und das Gehirn anf\u00e4lliger f\u00fcr Demenzerkrankungen machen k\u00f6nnen. Warum die E3-Variante das Risiko im Vergleich zu E2 er-h\u00f6ht, sei bisher unklar.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    APOE4 (Apolipoprotein E4) erh\u00f6ht das Alzheimer-Risiko bei Frauen deutlich st\u00e4rker als bei M\u00e4nnern, wie Riedel-Heller sagt. Forscher nehmen hormonelle Einfl\u00fcsse als eine Ursache daf\u00fcr an.\n  <\/p>\n<p>            2) Die Macht der Hormone \u2013 Ist zur Hormontherapie zu raten?<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Frauen in den Sechzigern haben eine etwa zweifach h\u00f6here Wahrscheinlichkeit, im Laufe ihres restlichen Lebens an Alzheimer zu erkranken, als an Brustkrebs, wie die Alzheimer-Gesellschaft der USA berichtet. Gemeinsam ist beiden Krankheiten, dass Hormone Einfluss auf die Entwicklung nehmen. Im Zuge der Menopause sinkt der Estradiol-Spiegel. Das Hormon \u2013 ein sogenanntes \u00d6strogen \u2013 steuert, wie stark das APOE-Gen abgelesen und in Protein umgesetzt wird. Bei sinkendem Estradiol-Spiegel wird mehr Protein produziert. Gerade APOE4-Tr\u00e4gerinnen k\u00f6nnten daher wom\u00f6glich von einer Hormontherapie als gezielter Strategie gegen Alzheimer profitieren<a href=\"https:\/\/www.springermedizin.de\/menopausale-hormontherapie\/demenz\/einfluss-einer-hrt-auf-die-kognition-bei-apoe4-mutations-traeger\/26028478\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"underline \">, schlie\u00dft ein Forschungsteam um Stute im Fachjournal Gyn\u00e4kologische Endokrinologie.<\/a> Wichtig sei ein fr\u00fcher Start der Therapie, zeitnah nach der Menopause. Weitere Studien m\u00fcssten diese Vermutung aber erst noch best\u00e4tigen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    E<a href=\"https:\/\/dx.doi.org\/10.1016\/j.lanhl.2025.100803\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"underline \">iner in The Lancet Healthy Longevity vorgestellten \u00dcbersichtsstudie<\/a> mit Daten von mehr als einer Million Patientinnen zufolge gibt es aktuell keine Hinweise darauf, dass eine Hormontherapie in den Wechseljahren das Demenzrisiko bei Frauen nach der Menopause generell erh\u00f6ht oder senkt. F\u00fcr eine gesicherte Aussage fehlten aber noch Daten aus hochwertiger Langzeitforschung, hie\u00df es vom Forschungsteam um Melissa Melville vom University College London.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Bekannt ist Levin zufolge, dass sich eine fr\u00fche Menopause vor dem 45. Lebensjahr \u2013 also ein sehr fr\u00fch sinkender Estradiol-Spiegel \u2013 ung\u00fcnstig auf das Alzheimer-Risiko auswirkt. Gro\u00df sei dieser Effekt aber nicht. Eine Hormontherapie allein zum Schutz vor Alzheimer zu beginnen, sei keinesfalls sinnvoll.\n  <\/p>\n<p>            3) Glymphatisches System \u2013 Wenn die Sp\u00fclmaschine im Gehirn lahmt<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Vor allem im n\u00e4chtlichen Tiefschlaf wird das Gehirn mit klarer Zerebrospinalfl\u00fcssigkeit (CSF) regelrecht durchgesp\u00fclt, dabei werden Abfallstoffe wie Beta-Amyloid und Tau-Proteine entfernt. Unter anderem Schlafdefizite st\u00f6ren dieses sogenannte glymphatische System, eine Reinigungs- und Entsorgungsmaschinerie im Hirngewebe.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Auch beim glymphatischen System sind hormonelle Einfl\u00fcsse auf das Alzheimer-Risiko anzunehmen, wie Riedel-Heller sagt. Denn: Typisches Symptom der Wechseljahre sind massive Schlafst\u00f6rungen, teils \u00fcber viele Jahre hinweg immer wieder. Als gesichert gilt, dass eine Hormontherapie diese deutlich vermindern kann.\n  <\/p>\n<p>            4) Krebs und Alzheimer \u2013 Kann es nur einen geben?<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Es klingt erst mal bizarr: Krebs k\u00f6nnte Analysen zufolge vor Alzheimer sch\u00fctzen. In Versuchen mit M\u00e4usen zeigte sich, dass ein von Krebszellen produziertes Molek\u00fcl das Gehirn vor der Krankheit bewahrt, wie ein Team um Youming Lu von der Universit\u00e4t f\u00fcr Wissenschaft und Technik Zentralchina in Wuhan <a href=\"https:\/\/linkinghub.elsevier.com\/retrieve\/pii\/S0092867425014333\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"underline \">gerade im Fachjournal Cell berichtet<\/a>. Krebskranke Tiere entwickelten nicht die typischen Plaques im Gehirn. Eine Best\u00e4tigung beim Menschen steht aber noch aus.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Im Jahr 2020 vorgestellte Daten zeigten immerhin, dass eine Krebsdiagnose mit einem um 11 Prozent geringeren Auftreten von Alzheimer-Erkrankungen verbunden war. Prinzipiell k\u00f6nnte das allerdings zum Beispiel auch daran liegen, dass Menschen mit Krebs fr\u00fcher sterben \u2013 vor der Zeit, in der Alzheimer bei ihnen diagnostiziert w\u00fcrde.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Frauen bekommen \u2013 unter anderem wegen ihres im Mittel ges\u00fcnderen Lebensstils \u2013 insgesamt seltener Krebs als M\u00e4nner.\n  <\/p>\n<p>            5) Und was ist mit Bildungsstand, Einkommen, Bewegung und Ern\u00e4hrung?<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Es gibt zahlreiche Faktoren, die Studien zufolge das allgemeine Demenzrisiko erh\u00f6hen: geringere Bildung, H\u00f6rverlust, Bluthochdruck, Rauchen, \u00dcbergewicht, Depressionen, Bewegungsmangel, Diabetes, \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Alkoholkonsum, Sch\u00e4del-Hirn-Trauma, Luftverschmutzung und soziale Isolation. Auch ein unbehandelter Sehverlust und ein hoher LDL-Cholesterinspiegel seien Risikofaktoren, hei\u00dft es in einem im Fachblatt The Lancet Commissions vorgestellten Bericht.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u201eDas Pr\u00e4ventionspotenzial ist hoch, und theoretisch k\u00f6nnte fast die H\u00e4lfte aller Demenzerkrankungen durch die Eliminierung dieser 14 Risikofaktoren verhindert werden.\u201c Als eine Ursache daf\u00fcr, dass Frauen h\u00e4ufiger als M\u00e4nner von einer Demenz betroffen sind, sehen die Autoren deren oftmals geringeren Bildungsstand.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Mehr Bildung bedeute mehr Einkommen und damit einen besseren Zugang zu hochwertiger medizinischer Versorgung, zu ges\u00fcnderem Essen und einer besseren Wohnumgebung mit geringerer Luftverschmutzung, erkl\u00e4rt Riedel-Heller. Ein geringerer sozialer Status sei zudem oft mit mehr chronischem Stress und psychischer Belastung verbunden sowie weniger gesellschaftlicher Teilhabe. Auch das schade langfristig der Hirngesundheit.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Heute 80-j\u00e4hrige Frauen h\u00e4tten in ihrer Jugend auch in Deutschland weniger Bildungs- und Erwerbschancen gehabt, gibt Glanz zu bedenken. Spannend werde daher die Entwicklung bei den j\u00fcngeren Generationen sein: Werden diese Frauen dank ihrer besseren Chancen seltener oder sp\u00e4ter erkranken? Zu erwarten sei ein solcher Effekt \u2013 in kleinerem Ma\u00dfe \u2013 durchaus, genau beziffern lasse er sich wegen der vielen anderen Einflussfaktoren aber kaum, sagt Johannes Levin, Neurologe an der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen.\n  <\/p>\n<p>            Frauen sind sprachbegabter, Alzheimer f\u00e4llt bei ihnen oft erst sp\u00e4ter auf<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Sowohl bei Frauen als auch M\u00e4nnern wird das im Mittel ges\u00fcndere Leben \u2013 weniger Rauchende, weniger Alkohol, mehr Bewegung \u2013 wahrscheinlich Einfluss haben, wie Glanz annimmt. \u201eIch w\u00fcrde erwarten, dass die heute 50-J\u00e4hrigen sp\u00e4ter an Alzheimer erkranken werden.\u201c Ob das f\u00fcnf Jahre sein werden oder nur eines, bleibe aber abzuwarten. Levin geht davon aus, dass die Effekte anders als bei anderen Demenzformen wegen der starken genetischen Komponente der Krankheit eher gering sein werden. Wom\u00f6glich beeinflusse die bessere Bildungsbasis allerdings, wann bei Frauen die Diagnose gestellt wird: Offensichtlich werde Alzheimer oft, wenn es mit der Sprache stark bergab geht \u2013 bei der Frauen generell schon \u00fcber eine bessere Basis verf\u00fcgten. Frauen haben im Mittel eine gr\u00f6\u00dfere Begabung f\u00fcr Sprache als M\u00e4nner, ihr verbales Ged\u00e4chtnis ist besser, wie Glanz erkl\u00e4rt. \u201eSie starten da mit dem volleren Krug.\u201c Entwickeln sie Alzheimer, mache sich das bei Ihren Sprachf\u00e4higkeiten darum sp\u00e4ter bemerkbar als bei M\u00e4nnern. Die typischen Erst-Screening-Tests beim Hausarzt seien aber sprachbasiert, gibt Glanz zu bedenken. Alzheimer falle bei Frauen daher wohl oft sp\u00e4ter auf als bei M\u00e4nnern \u2013 und werde in der Folge auch erst sp\u00e4ter diagnostiziert. Ein Problem k\u00f6nnte das bei der Behandlung mit neuen Alzheimer-Mitteln wie Lecanemab und Donanemab sein, die in einem m\u00f6glichst fr\u00fchen Stadium eingesetzt werden m\u00fcssen, um wirksam zu sein. Der in Studien festgestellte geringere Therapieerfolg bei Frauen k\u00f6nnte darauf zur\u00fcckgehen, vermutet Glanz.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Erst-Tests m\u00fcssen angepasst werden, ist er \u00fcberzeugt. Auch das werde aber nur eingeschr\u00e4nkt n\u00fctzen: Weil sie im Alltag so lange unauff\u00e4llig bleiben, gingen Frauen wahrscheinlich weiterhin in sp\u00e4teren Stadien zum Arzt als M\u00e4nner. Auf Seiten der Medizin k\u00f6nnten in naher Zukunft effizientere Therapiem\u00f6glichkeiten stehen, sagt Glanz. \u201eEine Heilung aber wird auch noch in zehn Jahren nicht m\u00f6glich sein, daf\u00fcr spielen bei Alzheimer zu viele Faktoren eine Rolle.\u201c  (Annett Stein, dpa)\n  <\/p>\n<p>    Redaktion<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<p>    University College London<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<p>    The Lancet<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Rund zwei Drittel aller Menschen mit Alzheimer sind Frauen. 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