{"id":11375,"date":"2026-02-19T08:47:19","date_gmt":"2026-02-19T08:47:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/11375\/"},"modified":"2026-02-19T08:47:19","modified_gmt":"2026-02-19T08:47:19","slug":"oelpreise-bleiben-nach-genf-gespraechen-volatil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/11375\/","title":{"rendered":"\u00d6lpreise bleiben nach Genf-Gespr\u00e4chen volatil"},"content":{"rendered":"<p>Am Dienstag bestimmte der Iran das Geschehen am \u00d6lmarkt gleich doppelt. Eine vor\u00fcbergehende Sperrung der Stra\u00dfe von Hormus trieb die Preise kurz nach oben, doch Berichte \u00fcber konstruktive Gespr\u00e4che zwischen Washington und Teheran lie\u00dfen sie am Nachmittag deutlich fallen. Am Mittwochmorgen versuchen die \u00d6lpreise eine vorsichtige Erholung. Heiz\u00f6l folgt mit leichten Aufschl\u00e4gen von durchschnittlich 0,4 Cent bzw. Rappen je Liter..<\/p>\n<p>Der Dienstag zeigte, wie d\u00fcnn der Faden ist, an dem die \u00d6lpreise derzeit h\u00e4ngen. Zun\u00e4chst meldete der Iran, die Stra\u00dfe von Hormus f\u00fcr mehrere Stunden wegen Milit\u00e4r\u00fcbungen zu sperren. Die Meerenge ist mit rund 21 Millionen Barrel t\u00e4glichem \u00d6ltransit eine der meistbefahrenen \u00d6lrouten der Welt, und die Preise reagierten entsprechend mit Aufschl\u00e4gen.<\/p>\n<p>Im Laufe des Nachmittags drehte die Stimmung jedoch, als bekannt wurde, dass indirekte Gespr\u00e4che zwischen US- und iranischen Delegationen in Genf als konstruktiv bewertet wurden. Die Hoffnung auf eine Ann\u00e4herung dr\u00fcckte die Risikopr\u00e4mie. Analysten d\u00e4mpften allerdings zu hohe Erwartungen: Eine endg\u00fcltige Einigung gilt weiterhin als weit entfernt. Ebenfalls in Genf liefen parallel die Gespr\u00e4che zwischen der Ukraine, Russland und den USA, ohne dass bislang konkrete Ergebnisse bekannt wurden.<\/p>\n<p>Am Mittwochmorgen notieren die Nordseesorte Brent bei 67,78 US-Dollar (+ 0,56%) und die amerikanische \u00d6lsorte WTI bei 62,64 US-Dollar je Barrel (+ 0,55%). Auch ICE Gas\u00f6l legt leicht zu und notiert aktuell bei 680,50 US-Dollar pro Tonne. Zwei Termine stehen heute noch auf der Agenda. Am Abend ver\u00f6ffentlicht das American Petroleum Institute (API) seine w\u00f6chentlichen US-Roh\u00f6lbestandsdaten, die wegen des Feiertags am Montag verschoben wurden. Analysten erwarten einen Anstieg der Roh\u00f6lvorr\u00e4te um rund 2,3 Millionen Barrel. Au\u00dferdem treffen sich heute und morgen in Paris die Energieminister zahlreicher L\u00e4nder zum IEA-Ministertreffen, das alle zwei Jahre stattfindet.<\/p>\n<p>Die Heiz\u00f6lpreise im Inland \u00fcberspringen die Abw\u00e4rtsbewegung an den \u00d6lb\u00f6rsen und orientieren sich gleich an der Roh\u00f6lpreis-Erholung. Bedeutet, auch heute m\u00fcssen Verbraucher im DACH-Raum mit leichten Aufschl\u00e4gen rechnen. In Deutschland kostet Heiz\u00f6l im bundesweiten Mittel gut 93 Cent je Liter. Damit liegt der Februarpreis etwa zwei Cent \u00fcber dem Januar-Mittel.<\/p>\n<p>In \u00d6sterreich bewegen sich die Heiz\u00f6lpreise weiterhin in ruhigen Bahnen und bleiben bei einem landesweiten Durchschnitt von 1,07 Euro je Liter. Damit bleiben Verbraucher in der komfortablen Lage, nicht sofort reagieren zu m\u00fcssen. In der Schweiz kostet Heiz\u00f6l heute 91,8 Rappen je Liter, das entspricht einem Plus von etwa 0,3 Rappen je Liter. Nach dem deutlichen R\u00fcckgang seit dem Novemberhoch haben sich die Heiz\u00f6lpreise im unteren Jahresdrittel stabilisiert.<\/p>\n<p>HeizOel24-Tipp: Beobachten Sie die Preisentwicklung und bestellen Sie, wenn der Heiz\u00f6lpreis g\u00fcnstig ist. Mit der <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.heizoel24.de\/app\" rel=\"nofollow noopener\">HeizOel24 App<\/a> behalten Sie alles im Blick. HeizOel24<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am Dienstag bestimmte der Iran das Geschehen am \u00d6lmarkt gleich doppelt. 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