{"id":118048,"date":"2026-05-10T13:22:30","date_gmt":"2026-05-10T13:22:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/118048\/"},"modified":"2026-05-10T13:22:30","modified_gmt":"2026-05-10T13:22:30","slug":"viel-licht-aber-auch-schatten-9-erkenntnisse-vom-world-cup-auftakt-in-suedkorea","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/118048\/","title":{"rendered":"Viel Licht, aber auch Schatten: 9 Erkenntnisse vom World Cup-Auftakt in S\u00fcdkorea"},"content":{"rendered":"<p>Inhaltsverzeichnis<\/p>\n<p>Viel wurde im Vorfeld spekuliert, wie der erste Stopp des <a href=\"https:\/\/www.mtb-news.de\/news\/category\/downhill-world-cup\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Downhill World Cup 2026<\/a> in S\u00fcdkorea wohl laufen w\u00fcrde. Und gro\u00df war vorab die Ungewissheit: Schlie\u00dflich ist ein Saison-Auftakt immer mit diversen Fragezeichen verbunden \u2013 insbesondere, wenn der World Cup zum ersten Mal seit \u00fcber 20 Jahren wieder auf den asiatischen Kontinent zur\u00fcckkehrt und zum ersten Mal \u00fcberhaupt ein Rennen in S\u00fcdkorea, dazu logischerweise noch auf einer brandneuen Strecke, ausgetragen wird.<\/p>\n<p>        <a id=\"fa-photo-2937784\"\/><br \/>\n        <a href=\"https:\/\/fotos.mtb-news.de\/p\/2937784\" title=\"Zum ersten Mal \u00fcberhaupt fand am vergangenen Wochenende ein Mountainbike World Cup in S\u00fcdkorea statt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/https:\/\/fstatic1.mtb-news.de\/v3\/29\/2937\/2937784-vwrfxa9kjaxs-2936314_bmrxmoweb2ko_pyongyong_track_wa.jpeg\"   loading=\"lazy\" alt=\"Zum ersten Mal \u00fcberhaupt fand am vergangenen Wochenende ein Mountainbike World Cup in S\u00fcdkorea statt\" title=\"Zum ersten Mal \u00fcberhaupt fand am vergangenen Wochenende ein Mountainbike World Cup in S\u00fcdkorea statt\" data-photo-id=\"2937784\" width=\"550\" height=\"367\"\/><br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p>            <a href=\"#fa-photo-2937784\" class=\"js__imageNumbering\">#<\/a><br \/>\n            Zum ersten Mal \u00fcberhaupt fand am vergangenen Wochenende ein Mountainbike World Cup in S\u00fcdkorea statt  \u2013 was bleibt nach der Premiere h\u00e4ngen? War das Event ein Erfolg? Und wo herrscht dringender Handlungsbedarf? Wir haben die Erkenntnisse des Downhill-Rennens zusammengefasst.<\/p>\n<p>Entsprechend \u00fcberraschend waren teilweise die Ergebnisse, auch wenn zumindest ganz an der Spitze die gro\u00dfen Sensationen ausgeblieben sind. Selbst der Sieg von Asa Vermette in der Elite-Kategorie \u2013 zum erst dritten Mal in der World Cup-Geschichte konnte ein ehemaliger Junioren-Fahrer in seinem ersten Elite-Rennen \u00fcberhaupt Platz 1 eint\u00fcten \u2013 wurde vorab bereits als M\u00f6glichkeit diskutiert. Trotzdem bleiben nat\u00fcrlich diverse Erkenntnisse h\u00e4ngen, die \u00fcber die reinen Ergebnislisten hinausgehen und gleichzeitig ein Fingerzeig f\u00fcr die Saison sein k\u00f6nnen, aber selbstverst\u00e4ndlich nicht m\u00fcssen. Mit etwas Abstand haben wir unsere wichtigsten Erkenntnisse f\u00fcr euch zusammengefasst.<\/p>\n<p>\nDiashow: Viel Licht, aber auch Schatten: 9 Erkenntnisse vom World Cup-Auftakt in S\u00fcdkorea\n<\/p>\n<p>Rot, Wei\u00df &amp; Blau: USA und Frankreich dominieren<\/p>\n<p>Es ist noch gar nicht so lange her, da waren die Briten das Ma\u00df aller Dinge im Downhill-Sport: Rachel Atherton, Tahn\u00e9e Seagrave und Manon Carpenter bei den Frauen sowie Steve Peat, Gee Atherton, Danny Hart, Laurie Greenland und Josh Bryceland bei den M\u00e4nnern haben nicht selten die Siege unter sich ausgemacht. Inzwischen hat sich das Blatt jedoch stark gewendet. Bei den M\u00e4nnern ist in Yongpyong nur ein britischer Fahrer in den Top 20 gelandet, auch bei den Frauen hatten die Fahrerinnen des Vereinigten K\u00f6nigreichs \u2013 mit Ausnahme von Hattie Harnden \u2013 nichts mit der Entscheidung zu tun. \u00c4hnlich sieht es aktuell in den Junioren-Kategorien aus.<\/p>\n<p>        <a id=\"fa-photo-2937777\"\/><br \/>\n        <a href=\"https:\/\/fotos.mtb-news.de\/p\/2937777\" title=\"Ryan Pinkerton ist auch in diesem Jahr einer der aufstrebenden Fahrer, der sich mittlerweile fest in der erweiterten Weltspitze etabliert hat\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/https:\/\/fstatic1.mtb-news.de\/v3\/29\/2937\/2937777-nh49ps8vvpmc-2937053_rqyh5ypjdwr6_korea_finale_4123_.jpeg\"   loading=\"lazy\" alt=\"Ryan Pinkerton ist auch in diesem Jahr einer der aufstrebenden Fahrer, der sich mittlerweile fest in der erweiterten Weltspitze etabliert hat\" title=\"Ryan Pinkerton ist auch in diesem Jahr einer der aufstrebenden Fahrer, der sich mittlerweile fest in der erweiterten Weltspitze etabliert hat\" data-photo-id=\"2937777\" width=\"550\" height=\"367\"\/><br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p>            <a href=\"#fa-photo-2937777\" class=\"js__imageNumbering\">#<\/a><br \/>\n            Ryan Pinkerton ist auch in diesem Jahr einer der aufstrebenden Fahrer, der sich mittlerweile fest in der erweiterten Weltspitze etabliert hat  \u2013 sechs US-Amerikaner waren im Elite-Finale in den Top 20, sodass die USA mittlerweile die klare Nummer 2 sind.<\/p>\n<p>Neben den Franzosen hat sich stattdessen eine andere Nation ganz klar zur aktuellen Nummer 2 gemausert. Neben 9 Franzosen haben sich im Finale der M\u00e4nner gleich 6 US-Amerikaner in den Top 20 platziert. Zusammengerechnet kommen die beiden Nationen auf sage und schreibe 75 % der 20 besten Fahrer. Neben etablierten Fahrern wie <a href=\"https:\/\/www.mtb-news.de\/news\/tag\/aaron_gwin\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Aaron Gwin<\/a> und Luca Shaw hat nat\u00fcrlich vor allem Asa Vermette f\u00fcr Furore gesorgt, aber auch junge Amerikaner wie Ryan Pinkerton, Evan Medcalf oder Dylan Maples haben mehr als abgeliefert.<\/p>\n<p>Bei den Frauen h\u00e4tte mit Aletha Ostgaard ebenfalls eine Amerikanerin gewonnen, wenn sie denn alt genug w\u00e4re. Einziger Haken: Die junge <a href=\"https:\/\/www.mtb-news.de\/marke\/canyon\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Canyon<\/a>-Fahrerin startet aktuell noch in der Kategorie der Juniorinnen. Und Luke Mallen hat im Rennen der Junioren bis zur dritten Split eine Zeit hingelegt, die wohl zu Platz 3 gereicht h\u00e4tte \u2013 wohlgemerkt in der Elite-Kategorie, vor einem gewissen Lo\u00efc Bruni. Die Dominanz der Franzosen und der Amerikaner in Yongpyong d\u00fcrfte also keine Eintagsfliege bleiben, sondern sich zuk\u00fcnftig \u2013 wenn auch nicht so ausgepr\u00e4gt \u2013 regelm\u00e4\u00dfig wiederholen. Und g\u00e4be es ein Nationen-Ranking, dann w\u00fcrden dahinter ziemlich sicher die \u00d6sterreicher mit <a href=\"https:\/\/www.mtb-news.de\/news\/tag\/andreas-kolb\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Andi Kolb<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.mtb-news.de\/news\/tag\/vali-hoell\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Vali H\u00f6ll<\/a>, Rosa Zierl und Lina Frener folgen.<\/p>\n<p>                \ud83d\udcb0                    Jobs in der Bikebranche<\/p>\n<p>                <a class=\"btn flex flex-row space-x-2 justify-center items-center px-8 py-2 bg-neutral-900 border-none text-white text-sm\" href=\"https:\/\/www.mtb-news.de\/jobs\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><br \/>\n                    mehr Fahrrad-Jobs auf<br \/>\n                    <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"max-w-28 h-6\" width=\"788\" height=\"111\" src=\"https:\/\/www.mtb-news.de\/news\/wp-content\/themes\/mtb-news\/assets\/img\/mtbnews-jobs-logo-wide.svg\" alt=\"MTB News Jobs Logo\"\/><br \/>\n                <\/a><\/p>\n<p>        <a id=\"fa-photo-2937772\"\/><br \/>\n        <a href=\"https:\/\/fotos.mtb-news.de\/p\/2937772\" title=\"An den Franzosen f\u00fchrt weiterhin kein Weg vorbei\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/https:\/\/fstatic1.mtb-news.de\/v3\/29\/2937\/2937772-q4pq54hbfuzp-2937073_lbm6q98xa9e1_korea_finale_5230_.jpeg\"   loading=\"lazy\" alt=\"An den Franzosen f\u00fchrt weiterhin kein Weg vorbei\" title=\"An den Franzosen f\u00fchrt weiterhin kein Weg vorbei\" data-photo-id=\"2937772\" width=\"550\" height=\"367\"\/><br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p>            <a href=\"#fa-photo-2937772\" class=\"js__imageNumbering\">#<\/a><br \/>\n            An den Franzosen f\u00fchrt weiterhin kein Weg vorbei  \u2013 gef\u00fchlt braucht man einfach nur einen jungen Mann mit schraffiertem Oberlippenbart, den man auf ein Commencal setzt, und schon hat man einen Downhill-Star.<\/p>\n<p>Look at the time!?: Der Kommentar ist und bleibt eine Katastrophe<\/p>\n<p>Man muss es leider so deutlich sagen: Im Vergleich zu den Red Bull-Zeiten mit Rob Warner ist auch im vierten WBD-Jahr der englischsprachige Kommentar, den sicherlich ein Gro\u00dfteil der internationalen Fans im Stream h\u00f6ren, eine mittelschwere Katastrophe. Beim Downhill-Rennen in Yongpyong wurde Ric McLaughlin erstmals von Marc Beaumont in der Kommentatoren-Kabine unterst\u00fctzt. Der Brite stand in seiner Karriere zwar nie im ganz gro\u00dfen Fokus, hat aber immerhin zwei World Cups f\u00fcr sich entscheiden k\u00f6nnen und verf\u00fcgt absolut unbestritten \u00fcber ein gro\u00dfes Fachwissen.<\/p>\n<p>Das Problem an der Sache: Dieses Fachwissen konnte der Sidekick des Lead-Kommentators praktisch nie sinnvoll anbringen, w\u00e4hrend bei Ric Mclaughlin vor allem darauf Verlass ist, dass er die Herzfrequenz-Daten von Whoop gebetsm\u00fchlenartig vortr\u00e4gt. Grundlegende Aspekte wie die Linienwahl wurden w\u00e4hren der gesamten \u00dcbertragung falsch eingeordnet, was auch daran liegen k\u00f6nnte, dass das Kommentatoren-Team nicht vor Ort war. Dass sich Jordan Williams in einer der ersten Kurven den Hinterreifen zerst\u00f6rt hat, wurde erst nach der H\u00e4lfte des Runs erkannt. Und der Hinweis von Marc Beaumont, dass Asa Vermette wohl mit einigen Prototyp-Komponenten unterwegs ist, wie ihm jemand von Burgtec gefl\u00fcstert hat, ist so ziemlich die irrelevanteste Info, die jemals als Expertenwissen in einem Siegeslauf verk\u00fcndet worden ist.<\/p>\n<p>        <a id=\"fa-photo-2937782\"\/><br \/>\n        <a href=\"https:\/\/fotos.mtb-news.de\/p\/2937782\" title=\"Wie soll man ein Rennen sinnvoll kommentieren, wenn man selbst nicht vor Ort ist, die Strecke nicht kennt und sich einfach nur auf das verlassen muss, was die Kameras zeigen?\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/https:\/\/fstatic1.mtb-news.de\/v3\/29\/2937\/2937782-5nnrx5s6bxcb-2936721_7d6d2y3vznlg_korea_training_240.jpeg\"   loading=\"lazy\" alt=\"Wie soll man ein Rennen sinnvoll kommentieren, wenn man selbst nicht vor Ort ist, die Strecke nicht kennt und sich einfach nur auf das verlassen muss, was die Kameras zeigen?\" title=\"Wie soll man ein Rennen sinnvoll kommentieren, wenn man selbst nicht vor Ort ist, die Strecke nicht kennt und sich einfach nur auf das verlassen muss, was die Kameras zeigen?\" data-photo-id=\"2937782\" width=\"550\" height=\"367\"\/><br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p>            <a href=\"#fa-photo-2937782\" class=\"js__imageNumbering\">#<\/a><br \/>\n            Wie soll man ein Rennen sinnvoll kommentieren, wenn man selbst nicht vor Ort ist, die Strecke nicht kennt und sich einfach nur auf das verlassen muss, was die Kameras zeigen?  \u2013 Prinzipiell geht das schon, aber auch im vierten WBD-Jahr l\u00e4sst der englischsprachige Kommentar weiterhin zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Mehr pers\u00f6nliche Stories zu den Fahrerinnen und Fahrern und mehr Fachwissen w\u00e4ren definitiv w\u00fcnschenswert!<\/p>\n<p>So beeindruckend die Leistungen von den Fahrerinnen und Fahrern vor Ort waren, so sehr lebt der Downhill-Sport \u2013 wie jede andere Sportart im \u00dcbrigen auch \u2013 davon, dass es sich (auch) um Entertainment handelt. Die besten Leistungen sind wertlos, wenn die Geschichten und die Personen dahinter keinen Platz mehr finden. Diese Entwicklung im World Cup ist bedenklich, denn die negativen Auswirkungen sind nachhaltig. Das muss sich dringend \u00e4ndern, denn ansonsten wird der World Cup trotz zunehmender Professionalisierung immer irrelevanter. Wie es geht, zeigen diverse andere Sportarten, beispielsweise die Formel 1. Und der Fairness halber sei auch gesagt, dass sich diese Kritik nicht pers\u00f6nlich an Ric McLaughlin oder Marc Beaumont richtet. Rob Warner war zu Beginn seiner Karriere auch nicht der geborene Kommentator, doch er hat das passende Coaching bekommen, um zu DER Stimme im Mountainbike-Sport zu werden. Warner Bros Discovery w\u00e4re dringend beraten, hier helfend einzugreifen, um den Kommentar der Rennen in die passenden Bahnen zu lenken. Die \u00dcbertragungen selbst sind mittlerweile auf einem sehr hohen Niveau angekommen, sodass selbst bei komplett neuen Austragungsorten kein Qualit\u00e4tsabfall festzustellen ist. Es w\u00e4re aber sch\u00f6n, wenn der Kommentar mit der Qualit\u00e4t der \u00dcbertragung mithalten k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Jugend forsch: Die neue Generation ist endg\u00fcltig da<\/p>\n<p>Viel wird \u00fcber den Generationen-Wechsel gesprochen, aber so deutlich wie in diesem Jahr war es noch nie. Im 30er-Finale der M\u00e4nner sind gleich 6 Fahrer, also 20 %, zum ersten Mal \u00fcberhaupt einen Elite World Cup-gefahren. In der Vergangenheit haben sich oft nur ein, zwei ehemalige Junioren f\u00fcr die gro\u00dfe Show qualifizieren k\u00f6nnen. Abgesehen von Aaron Gwin war kein Finalist aus den 80ern, die H\u00e4lfte der Final-Fahrer ist in diesem Jahrtausend geboren.<\/p>\n<p>Dass sich die Alrans oder Asa Vermette f\u00fcrs Finale qualifizieren w\u00fcrden, ist keine besonders gro\u00dfe \u00dcberraschung. Auch, dass Tyler Waite das Zeug dazu hat, auf Anhieb in die Top 30 zu fahren, war vorab klar. George Madley und Bode Burke waren bei den Junioren allerdings keine absoluten \u00dcberflieger, auch wenn sie immer wieder ihr Potenzial angedeutet haben. Alle sind noch l\u00e4ngst nicht am Ende ihrer Entwicklung angekommen, aber schon jetzt mehr als konkurrenzf\u00e4hig. Und auch wenn es kein Muss-Kriterium ist, in den 2000ern geboren zu sein, um in die Top 10 zu fahren, so wird die Luft f\u00fcr die erfahrenen Racer immer d\u00fcnner.<\/p>\n<p>        <a id=\"fa-photo-2937779\"\/><br \/>\n        <a href=\"https:\/\/fotos.mtb-news.de\/p\/2937779\" title=\"Aletha Ostgaard h\u00e4tte mit ihrer Zeit das Rennen der Frauen f\u00fcr sich entschieden\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/https:\/\/fstatic1.mtb-news.de\/v3\/29\/2937\/2937779-q6un03od1sj3-2937097_8zy083oi1xfs_finale_korea_12_or.jpeg\"   loading=\"lazy\" alt=\"Aletha Ostgaard h\u00e4tte mit ihrer Zeit das Rennen der Frauen f\u00fcr sich entschieden\" title=\"Aletha Ostgaard h\u00e4tte mit ihrer Zeit das Rennen der Frauen f\u00fcr sich entschieden\" data-photo-id=\"2937779\" width=\"550\" height=\"367\"\/><br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p>            <a href=\"#fa-photo-2937779\" class=\"js__imageNumbering\">#<\/a><br \/>\n            Aletha Ostgaard h\u00e4tte mit ihrer Zeit das Rennen der Frauen f\u00fcr sich entschieden  \u2013 bei den M\u00e4nnern waren gleich 6 Fahrer im 30er-Finale zum ersten Mal \u00fcberhaupt in einem Elite-Rennen am Start.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich sieht es bei den Frauen aus, wo Vali H\u00f6ll im zarten Alter von 24 Jahren die mit Abstand \u00e4lteste Gewinnerin der vier Kategorien war. Fahrerinnen wie Valentina Roa Sanchez, Sacha Earnest oder Phoebe Gale sind mittlerweile regelm\u00e4\u00dfig auf den vorderen Pl\u00e4tzen zu finden, Gracey Hemstreet (2004) hat ohnehin schon mehrere World Cups gewonnen. Und sp\u00e4testens 2027 wird hier nochmal mehr Bewegung in die Sache kommen, denn dann wechseln Aletha Ostgaard, Rosa Zierl, Rosa Marie Jensen, Gianna Nef und Lina Frener allesamt in die Elite-Kategorie.<\/p>\n<p>Next Level: Die Rennen der Frauen sind so packend wie nie zuvor<\/p>\n<p>Mit ihrer Zeit von 3:13.937 h\u00e4tte Aletha Ostgaard das Rennen der Frauen f\u00fcr sich entschieden, obwohl sie noch in der Kategorie der Juniorinnen f\u00e4hrt. Auch Rosa Zierl, amtierende Junioren-Weltmeisterin und World Cup-Gesamtsiegerin, w\u00e4re mit ihrer Zeit auf dem Elite-Podest gelandet. Nat\u00fcrlich ist ein Vergleich zwischen Junioren und Elite immer nicht ganz fair, weil sich die Strecke leicht ver\u00e4ndert und der Druck ein anderer ist. Trotzdem, und das haben auch die Eindr\u00fccke aus dem Training best\u00e4tigt, sind die Juniorinnen inzwischen auf demselben Niveau wie die Elite unterwegs.<\/p>\n<p>        <a id=\"fa-photo-2937781\"\/><br \/>\n        <a href=\"https:\/\/fotos.mtb-news.de\/p\/2937781\" title=\"Vali H\u00f6ll konnte sich (mal wieder) durchsetzen, aber die Rennen sind alles andere als ein Selbstl\u00e4ufer\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/https:\/\/fstatic1.mtb-news.de\/v3\/29\/2937\/2937781-qilxat4htvc0-2936757_ewhdl7uarwvl_pyongyong_training.jpeg\"   loading=\"lazy\" alt=\"Vali H\u00f6ll konnte sich (mal wieder) durchsetzen, aber die Rennen sind alles andere als ein Selbstl\u00e4ufer\" title=\"Vali H\u00f6ll konnte sich (mal wieder) durchsetzen, aber die Rennen sind alles andere als ein Selbstl\u00e4ufer\" data-photo-id=\"2937781\" width=\"550\" height=\"367\"\/><br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p>            <a href=\"#fa-photo-2937781\" class=\"js__imageNumbering\">#<\/a><br \/>\n            Vali H\u00f6ll konnte sich (mal wieder) durchsetzen, aber die Rennen sind alles andere als ein Selbstl\u00e4ufer  \u2013 gerade einmal gut 4 Sekunden haben im Elite-Feld der Frauen die Top 8 voneinander getrennt. Auf eine L\u00e4nge von 3 Minuten ist das fast nix.<\/p>\n<p>Rechnet man die Zeiten von Aletha Ostgaard und Rosa Zierl in die Elite-Kategorie, dann h\u00e4tten die Top 3 gerade einmal 1,3 Sekunden voneinander getrennt \u2013 was knapper ist als der Vorsprung, den Asa Vermette bei den M\u00e4nnern auf Lo\u00efc Bruni herausgefahren hat. Und auch innerhalb der Top 10 w\u00e4re es unter diesen Umst\u00e4nden knapper zugegangen als bei den M\u00e4nnern, denn Phoebe Gale h\u00e4tte auf Platz 10 einen R\u00fcckstand von 4,4 Sekunden auf Aletha Ostgaard gehabt, w\u00e4hrend Andi Kolb bei den M\u00e4nnern auf Platz 10 immerhin 4,8 Sekunden hinter Asa Vermette lag. Die Zeiten, dass man bei den Frauen mit einem gem\u00fctlichen Run trotzdem aufs Podium kommt, sind l\u00e4ngst vorbei. Wer richtig packende Rennentscheidungen sehen will, ist gut beraten, sich schon den Stream der Frauen anzuschauen.<\/p>\n<p>Das Setup? Ziemlich egal, wie es scheint<\/p>\n<p>Normalerweise wird der Winter immer genutzt, um extrem viel am Setup rumzuf\u00fcfteln und die Arbeitsger\u00e4te bis ins Detail zu tunen. Und auch beim diesj\u00e4hrigen World Cup-Auftakt gab es einige innovative Ans\u00e4tze wie beispielsweise das ABS-System am Bike von R\u00e9mi Thirion, Massed\u00e4mpfer soweit das Auge reicht oder nat\u00fcrlich abgefahrene R\u00e4der wie der Gamux-Prototyp mit XXL-Vorbau von Reece Wilson.<\/p>\n<p>Schaut man sich die R\u00e4der an, die am Ende ganz oben in den jeweiligen Kategorien gelandet sind, muss man jedoch konstatieren, dass das Setup in S\u00fcdkorea eine eher untergeordnete Rolle gespielt hat. Das Frameworks von Asa Vermette ist beispielsweise ein ziemlich normaler Viergelenker mit Alu-Hauptrahmen, der so ganz ohne Kettenumlenkungs-Schnickschnack oder Verstell-Optionen bis zum Abwinken daherkommt. Aletha Ostgaard hat auf einem Carbon-Bike gewonnen, w\u00e4hrend Vali H\u00f6ll auf ihrem brandneuen Commencal aus Aluminium praktisch keine Eingew\u00f6hnungszeit ben\u00f6tigt hat.<\/p>\n<p>        <a id=\"fa-photo-2937780\"\/><br \/>\n        <a href=\"https:\/\/fotos.mtb-news.de\/p\/2937780\" title=\"Hier zu sehen ist das Bike von Altmeister Aaron Gwin, doch das Arbeitsger\u00e4t von Asa Vermette ist sehr, sehr \u00e4hnlich\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/https:\/\/fstatic1.mtb-news.de\/v3\/29\/2937\/2937780-wqyq8za21iky-2936245_cbtrgr0d8p04_boxengasse_framewo.jpeg\"   loading=\"lazy\" alt=\"Hier zu sehen ist das Bike von Altmeister Aaron Gwin, doch das Arbeitsger\u00e4t von Asa Vermette ist sehr, sehr \u00e4hnlich\" title=\"Hier zu sehen ist das Bike von Altmeister Aaron Gwin, doch das Arbeitsger\u00e4t von Asa Vermette ist sehr, sehr \u00e4hnlich\" data-photo-id=\"2937780\" width=\"550\" height=\"367\"\/><br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p>            <a href=\"#fa-photo-2937780\" class=\"js__imageNumbering\">#<\/a><br \/>\n            Hier zu sehen ist das Bike von Altmeister Aaron Gwin, doch das Arbeitsger\u00e4t von Asa Vermette ist sehr, sehr \u00e4hnlich  \u2013 kein Firlefanz, stattdessen ein ziemlich normaler Viergelenker hat in S\u00fcdkorea zum Sieg gef\u00fchrt. Der wichtigste Aspekt am Setup war beim World Cup-Auftakt wohl die Reifenwahl, ansonsten hat es eine eher untergeordnete Rolle gespielt.<\/p>\n<p>Ein roter Faden, welches Setup oder welche Art von Bike am schnellsten zu sein scheint, war in S\u00fcdkorea jedenfalls nicht zu erkennen. Das lag zum einen am ungew\u00f6hnlichen Charakter der Strecke mit eher niedriger Durchschnittsgeschwindigkeit, sodass das Setup zwar haltbar sein musste, die Bikes aber nicht so sehr wie auf manch anderer World Cup-Strecke gefordert worden sind. Und zum anderen deutlich entscheidenden Aspekt: Der Qualit\u00e4t des Fahrers.<\/p>\n<p>Entscheidender Faktor: Die Qualit\u00e4t<\/p>\n<p>Das englische Sprichwort \u201eThe cream always rises to the top\u201c hat sich einmal mehr in S\u00fcdkorea gezeigt. Eine ganz passende \u00dcbersetzung gibt es hierf\u00fcr nicht, auch wenn Google solch tolle Sachen wie \u201eDie Sahne schwimmt immer obenauf\u201c oder \u201eFett schwimmt oben\u201c vorschl\u00e4gt. Deutlich passender ist, dass sich Qualit\u00e4t am Ende eben durchsetzt.<\/p>\n<p>        <a id=\"fa-photo-2937776\"\/><br \/>\n        <a href=\"https:\/\/fotos.mtb-news.de\/p\/2937776\" title=\"Fahrer wie Till Alran zeigen, dass es am Ende einfach eine Qualit\u00e4tsfrage ist\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/https:\/\/fstatic1.mtb-news.de\/v3\/29\/2937\/2937776-w6lhca3tvnfc-2937122_km7ou9bbilwv_finale_korea_37_or.jpeg\"   loading=\"lazy\" alt=\"Fahrer wie Till Alran zeigen, dass es am Ende einfach eine Qualit\u00e4tsfrage ist\" title=\"Fahrer wie Till Alran zeigen, dass es am Ende einfach eine Qualit\u00e4tsfrage ist\" data-photo-id=\"2937776\" width=\"550\" height=\"367\"\/><br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p>            <a href=\"#fa-photo-2937776\" class=\"js__imageNumbering\">#<\/a><br \/>\n            Fahrer wie Till Alran zeigen, dass es am Ende einfach eine Qualit\u00e4tsfrage ist  \u2013 am Ende haben sich in ihren jeweiligen Kategorien dann doch wieder die \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen durchgesetzt, die es einfach verstehen, mit herausfordernden Bedingungen perfekt umzugehen.<\/p>\n<p>Das hat sich bei den Final-Entscheidungen mal wieder gezeigt, denn am Ende wurde jede Kategorie von Favoriten gewonnen. Der Sieg von Asa Vermette mag eine kleine Sensation sein, doch der junge Amerikaner hat bereits bei der <a href=\"https:\/\/www.mtb-news.de\/news\/tag\/red_bull_hardline\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Red Bull Hardline<\/a> die Elite-Konkurrenz vers\u00e4gt. Auch mit den Siegen von Vali H\u00f6ll, Jonty Williamson und Aletha Ostgaard musste man rechnen. \u00c4hnlich sieht es aus, wenn man sich die sonstigen Spitzen-Platzierungen anschaut. So waren Fahrer wie Lo\u00efc Bruni, Amaury Pierron, Myriam Nicole oder Loris Vergier in ihren Kategorien ganz weit vertreten. So ungef\u00e4hr l\u00e4uft es immer \u2013 egal, ob die Strecke staubig, steinig, matschig, steil, flach, simpel, anspruchsvoll oder wie auch immer ist.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist es so, dass neue, unbekannte Austragungsorte immer f\u00fcr gro\u00dfe \u00dcberraschungen gut sind. In der Quali war das auch in gewisser Hinsicht so, aber wenn es hart auf hart kommt, sind es mal wieder die \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen, die das Rennen unter sich ausmachen. Bedeutet auch: Die Fahrer, die als Stars gefeiert werden, werden ziemlich zurecht als solche gefeiert.<\/p>\n<p>        <a id=\"fa-photo-2937774\"\/><br \/>\n        <a href=\"https:\/\/fotos.mtb-news.de\/p\/2937774\" title=\"Wie kaum ein anderer beherrscht Lo\u00efc Bruni die Kunst des Puzzelns\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/https:\/\/fstatic1.mtb-news.de\/v3\/29\/2937\/2937774-p2nqmcfsitub-2937069_rvxxxif01os6_korea_finale_4895_.jpeg\"   loading=\"lazy\" alt=\"Wie kaum ein anderer beherrscht Lo\u00efc Bruni die Kunst des Puzzelns\" title=\"Wie kaum ein anderer beherrscht Lo\u00efc Bruni die Kunst des Puzzelns\" data-photo-id=\"2937774\" width=\"550\" height=\"367\"\/><br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p>            <a href=\"#fa-photo-2937774\" class=\"js__imageNumbering\">#<\/a><br \/>\n            Wie kaum ein anderer beherrscht Lo\u00efc Bruni die Kunst des Puzzelns  \u2013 bereits im Timed Training war der Franzose extrem konstant unterwegs, was zeigt, wie gut er auf Anhieb eine brandneue Strecke beherrscht.<\/p>\n<p>Safety Third: Das Thema Sicherheit scheint v\u00f6llig egal zu sein<\/p>\n<p>Bereits beim Track Walk wurden zahlreiche Bedenken seitens der Fahrerinnen und Fahrer bez\u00fcglich der (mangelnden) Sicherheit auf der Strecke ge\u00e4u\u00dfert. Und so dauerte es leider nicht lang, bis sich mit Lou Ferguson auf einem gro\u00dfen Double direkt eine Frau ins Krankenhaus man\u00f6vriert hat, die unter anderem schon die Red Bull Hardline in Wales komplett von oben bis unten gefahren ist.<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Dimensionen war besagter Sprung an sich kein Problem. Aber: Er war direkt nach einer rutschigen Kurve, bei der man auch noch voll in den Gegenwind gefahren ist \u2013 und zu allem \u00dcberfluss war der Bereich unmittelbar vor, neben und hinter der Landung voll mit scharfkantigen, gro\u00dfen Steinen. Dass es hier richtig knallen w\u00fcrde, war bereits beim Track Walk klar. Besagter Sprung war jedoch nicht die einzige Stelle, bei der das Thema Sicherheit scheinbar v\u00f6llig ignoriert worden ist. Weiter unten gab es einen High Speed-Sprung mit B-Line, wobei die B-Line direkt in die Landung des Sprungs gef\u00fchrt hat. Das wurde Wyn Masters zum Verh\u00e4ngnis, der hier einem langsamen Fahrer aufgefahren ist und die Wahl hatte, ob er entweder diesen Fahrer abr\u00e4umt oder ausweicht und \u00fcber den n\u00e4chsten Anlieger dr\u00fcberfliegt. Wyn hat sich f\u00fcr letztere Variante entschieden, sich dabei Knochenbr\u00fcche zugezogen und muss operiert werden \u2013 wegen einer v\u00f6llig unn\u00f6tigen Streckenf\u00fchrung.<\/p>\n<p>        <a id=\"fa-photo-2937783\"\/><br \/>\n        <a href=\"https:\/\/fotos.mtb-news.de\/p\/2937783\" title=\"Leider musste bereits w\u00e4hrend der ersten Trainings-Session der Rettungshelikopter anr\u00fccken\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/https:\/\/fstatic1.mtb-news.de\/v3\/29\/2937\/2937783-izu36q2rwzkm-2936723_ihc4bhdxs3m9_korea_training_245.jpeg\"   loading=\"lazy\" alt=\"Leider musste bereits w\u00e4hrend der ersten Trainings-Session der Rettungshelikopter anr\u00fccken\" title=\"Leider musste bereits w\u00e4hrend der ersten Trainings-Session der Rettungshelikopter anr\u00fccken\" data-photo-id=\"2937783\" width=\"550\" height=\"367\"\/><br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p>            <a href=\"#fa-photo-2937783\" class=\"js__imageNumbering\">#<\/a><br \/>\n            Leider musste bereits w\u00e4hrend der ersten Trainings-Session der Rettungshelikopter anr\u00fccken  \u2013 und das aufgrund eines Sprungs, der schon im Vorfeld als ziemlich unn\u00f6tig gef\u00e4hrlich eingesch\u00e4tzt worden ist. Spektakel und Gefahr? Gerne \u2013 aber bitte auf eine vern\u00fcnftige Art und Weise!<\/p>\n<p>Vor einigen Jahren hatte sich Amaury Pierron mal in der Schweiz schwer verletzt, als er bei einem eigentlich harmlosen Crash in eine B-Zone geflogen ist und dort in einem Baumstumpf geknallt ist. Die B-Zone ist die eigentliche Sturz-Zone, in der sich dazu noch Fotografen und Line Spotter aufhalten k\u00f6nnen \u2013 in dem Wissen, dass es riskant ist. Um das Risiko, das bei einer Disziplin wie Downhill immer bestehen wird, jedoch zu reduzieren, sollte diese B-Zone frei von gef\u00e4hrlichen Gegenst\u00e4nden sein. In S\u00fcdkorea war hingegen das Gegenteil der Fall. In seinem Blog hat Andi Kolb geschrieben, dass die Strecke nach europ\u00e4ischen Standards nichtmal ansatzweise eine World Cup-Strecke w\u00e4re. Selbiges l\u00e4sst sich leider auch zur Sicherheit sagen. Nach diversen Bestrebungen in den vergangenen Jahren scheint das Thema leider wieder ziemlich in den Hintergrund zu r\u00fccken.<\/p>\n<p>Ist der World Cup in S\u00fcdkorea eine gute Idee? Eventuell nicht \u2026<\/p>\n<p>Nicht nur beim Thema Sicherheit hat die World Cup-Premiere in S\u00fcdkorea leider einige handfeste Defizite offenbart. Generell haben sich viele Leute des Rennzirkus gefragt, wieso die Asien-R\u00fcckkehr ausgerechnet in S\u00fcdkorea stattfinden muss. Damit wir uns nicht falsch verstehen: An einen f\u00fcr viele komplett neuen Ort zu reisen war eine tolle Sache und die Stimmung vor Ort war sehr gut. Dazu wird die Reise nach S\u00fcdkorea f\u00fcr praktisch alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis bleiben.<\/p>\n<p>Gleichzeitig hat es so gewirkt, als ob man vor Ort kein Gesp\u00fcr und Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr hat, wie ein <a href=\"https:\/\/www.mtb-news.de\/news\/category\/downhill-world-cup\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Downhill World Cup<\/a> \u00fcberhaupt abl\u00e4uft. So musste die erste Trainings-Session aus organisatorischen Gr\u00fcnden ohne Vorwarnung um eine Stunde verschoben werden. Der Crash von Louise Ferguson hat die Streckenposten und Rettungskr\u00e4fte vor eine gigantische Herausforderung gestellt, sodass die Rettung vom Berg viel l\u00e4nger gedauert hat, als dies eigentlich n\u00f6tig w\u00e4re. Die Versorgung in den umliegenden Krankenh\u00e4usern war von allem, was man so mitbekommen hat, wohl katastrophal schlecht.<\/p>\n<p>        <a id=\"fa-photo-2937775\"\/><br \/>\n        <a href=\"https:\/\/fotos.mtb-news.de\/p\/2937775\" title=\"Die Rennen waren packend, doch der Weg dahin war eher kompliziert. So waren unter anderem die Streckenposten mit der Durchf\u00fchrung des Trainings ziemlich \u00fcberfordert\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/https:\/\/fstatic1.mtb-news.de\/v3\/29\/2937\/2937775-a7mn7esiduah-2937123_h5folg096vf2_finale_korea_38_or.jpeg\"   loading=\"lazy\" alt=\"Die Rennen waren packend, doch der Weg dahin war eher kompliziert. So waren unter anderem die Streckenposten mit der Durchf\u00fchrung des Trainings ziemlich \u00fcberfordert\" title=\"Die Rennen waren packend, doch der Weg dahin war eher kompliziert. So waren unter anderem die Streckenposten mit der Durchf\u00fchrung des Trainings ziemlich \u00fcberfordert\" data-photo-id=\"2937775\" width=\"550\" height=\"367\"\/><br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p>            <a href=\"#fa-photo-2937775\" class=\"js__imageNumbering\">#<\/a><br \/>\n            Die Rennen waren packend, doch der Weg dahin war eher kompliziert. So waren unter anderem die Streckenposten mit der Durchf\u00fchrung des Trainings ziemlich \u00fcberfordert  \u2013 gut m\u00f6glich, dass das in anderen asiatischen L\u00e4ndern, die einen st\u00e4rkeren Bezug zum Downhill haben, eventuell anders ausgesehen h\u00e4tte. So oder so muss aber sichergestellt sein, dass alle Personen auf und neben der Strecke sinnvoll instruiert sind.<\/p>\n<p>Gleichzeitig waren die (wirklich sehr netten und \u00e4u\u00dferst freundlichen!) Streckenposten komplett mit der Durchf\u00fchrung eines Downhill-Rennens \u00fcberfordert. Flaggen wurden oft entweder gar nicht geschwenkt oder so, dass man diese als Fahrer unm\u00f6glich gesehen hat, sodass hier oft andere Fahrer, Team-Mitglieder oder Media-Personen einspringen mussten. Auch Englisch-Kenntnisse waren h\u00e4ufig Mangelware, was die Kommunikation mit den Fahrern logischerweise sehr erschwert. Dass es im Zielbereich des Downhills lediglich einen einzige Bildschirm gab, der dazu auch noch winzig klein war, war f\u00fcr die Stimmung auch nicht besonders f\u00f6rderlich. Gerade in Bezug auf die Disziplin Downhill g\u00e4be es ein Asien mehrere L\u00e4nder, die einen deutlich st\u00e4rkeren Bezug zur Sportart haben, was sich sicherlich auch positiv auf die Organisation vor Ort auswirken w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Aber: Der World Cup MUSS zur\u00fcck nach Asien!<\/p>\n<p>Trotz all dieser validen Kritikpunkte bleibt jedoch festzuhalten, dass der World Cup unbedingt nach Asien zur\u00fcckkehren muss. Mona Yongpyong wird wohl auch 2027 und 2028 Teil des Rennkalenders sein, sodass dies in den n\u00e4chsten beiden Jahren ohnehin gegeben sein wird. Und wenn man sich die Begeisterung der Fans vor Ort anschaut, dann war es mehr als \u00fcberf\u00e4llig, dass der World Cup endlich mal wieder auf einen anderen Kontinent zur\u00fcckkehrt.<\/p>\n<p>        <a id=\"fa-photo-2937773\"\/><br \/>\n        <a href=\"https:\/\/fotos.mtb-news.de\/p\/2937773\" title=\"Die Begeisterung bei den Fans war grenzenlos, auch wenn nicht so viel los war wie beispielsweise in Les Gets\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/https:\/\/fstatic1.mtb-news.de\/v3\/29\/2937\/2937773-toosqv8xh4dh-2937130_6mwu1ahgkn95_finale_korea_45_or.jpeg\"   loading=\"lazy\" alt=\"Die Begeisterung bei den Fans war grenzenlos, auch wenn nicht so viel los war wie beispielsweise in Les Gets\" title=\"Die Begeisterung bei den Fans war grenzenlos, auch wenn nicht so viel los war wie beispielsweise in Les Gets\" data-photo-id=\"2937773\" width=\"550\" height=\"366\"\/><br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p>            <a href=\"#fa-photo-2937773\" class=\"js__imageNumbering\">#<\/a><br \/>\n            Die Begeisterung bei den Fans war grenzenlos, auch wenn nicht so viel los war wie beispielsweise in Les Gets  \u2013 insgesamt ist der World Cup gut beraten, neue Gegenden zu erkunden und den Sport zu den Fans zu bringen, die es mittlerweile auf der ganzen Welt und nicht nur in den Alpen gibt.<\/p>\n<p>So beeindruckend, wie die Fan-Massen in Les Gets sind, und so hart, wie die Strecke in Val di Sole knallt, und so lecker, wie der Kaiserschmarrn in Leogang mundet, so wichtig ist es, dass der World Cup neue Destinationen erkundet und den Sport zu den Fans bringt. In der Hinsicht ist die <a href=\"https:\/\/www.mtb-news.de\/news\/category\/world-bicycle-relief\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">WBR<\/a>-\u00c4ra \u00fcbrigens sehr positiv zu bewerten: Sei es mit den XC-Rennen in Brasilien, oder aber auch mit neuen Destinationen wie La Thuile, Lake Placid und nun eben auch Yongpyong in S\u00fcdkorea und sp\u00e4ter im Jahr dann noch Whistler.<\/p>\n<p>Allein schon die strahlenden Augen der jungen Fans, die endlich mal ein Selfie mit Lo\u00efc Bruni oder Asa Vermette machen konnten, oder die riesige Schlange, die sich noch ein Autogramm von den <a href=\"https:\/\/www.mtb-news.de\/marke\/santa-cruz-bikes\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Santa Cruz<\/a> Syndicate-Fahrern holen wollte, zeigt, wie wichtig es ist, dass sich der World Cup zumindest hin und wieder aus der gewohnten Komfort-Zone rausbewegt. Vor Ort waren die Fans bei weitem nicht so chaotisch wie bei manch europ\u00e4ischem World Cup, aber auch nicht minder begeisterungsf\u00e4hig \u2013 inklusive sehr friedlichem, sehr respektvollem, aber gleichzeitig sehr enthusiastischem Platzsturm nach dem Sieges-Run von Asa Vermette. Solche Szenen sind es, die den World Cup ausmachen \u2013 und solche Bilder sind es \u00fcbrigens auch, die Warner Bros. Discovery gerne sehen und zeigen m\u00f6chte. Trotz der oben genannten Kritikpunkte wie der Sicherheit auf und neben der Strecke sowie organisatorischen Unzul\u00e4nglichkeiten kann der World Cup-Auftakt in S\u00fcdkorea also insgesamt als Erfolg bezeichnet werden \u2013 nat\u00fcrlich noch mit Luft nach oben, aber auch mit der Chance, kommendes Jahr ein noch besseres Rennerlebnis zu liefern.<\/p>\n<p>        <a id=\"fa-photo-2937786\"\/><br \/>\n        <a href=\"https:\/\/fotos.mtb-news.de\/p\/2937786\" title=\"F\u00fcr uns war der World Cup-Auftakt in S\u00fcdkorea definitiv ein sehr beeindruckendes Ereignis, an das wir uns trotz einer Widrigkeiten noch lange zur\u00fcckerinnern werden\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/https:\/\/fstatic1.mtb-news.de\/v3\/29\/2937\/2937786-l8p0z6mjqlcr-2936307_7079qdxs2y9q_pyongyong_track_wa.jpeg\"   loading=\"lazy\" alt=\"F\u00fcr uns war der World Cup-Auftakt in S\u00fcdkorea definitiv ein sehr beeindruckendes Ereignis, an das wir uns trotz einer Widrigkeiten noch lange zur\u00fcckerinnern werden\" title=\"F\u00fcr uns war der World Cup-Auftakt in S\u00fcdkorea definitiv ein sehr beeindruckendes Ereignis, an das wir uns trotz einer Widrigkeiten noch lange zur\u00fcckerinnern werden\" data-photo-id=\"2937786\" width=\"550\" height=\"366\"\/><br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p>            <a href=\"#fa-photo-2937786\" class=\"js__imageNumbering\">#<\/a><br \/>\n            F\u00fcr uns war der World Cup-Auftakt in S\u00fcdkorea definitiv ein sehr beeindruckendes Ereignis, an das wir uns trotz einer Widrigkeiten noch lange zur\u00fcckerinnern werden  \u2013 2027 wird der World Cup wohl wieder in Yongpyong stattfinden. Bleibt zu hoffen, dass das lokale Orga-Team und WBD die richtigen Schl\u00fcsse aus dem Saison-Auftakt ziehen!<\/p>\n<p class=\"mtbn-call-to-action\">Wie f\u00e4llt dein Fazit zum World Cup-Auftakt in S\u00fcdkorea aus?<\/p>\n<p>Alle Artikel zum <a href=\"https:\/\/www.mtb-news.de\/news\/tag\/downhill-world-cup-suedkorea\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Downhill World Cup S\u00fcdkorea 2026<\/a> | Alle Infos zum <a href=\"https:\/\/www.mtb-news.de\/news\/category\/downhill-world-cup\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Downhill World Cup 2026<\/a><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-worthy-pixel-img skip-lazy \" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6097d76b1b874172ac193bb04903e69c.gif\" loading=\"eager\" data-no-lazy=\"1\" data-skip-lazy=\"1\" height=\"1\" width=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Inhaltsverzeichnis Viel wurde im Vorfeld spekuliert, wie der erste Stopp des Downhill World Cup 2026 in S\u00fcdkorea wohl&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":118049,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[46,26254,1517,4343,45,65,44],"class_list":{"0":"post-118048","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-sport","8":"tag-ch","9":"tag-downhill-world-cup-suedkorea-mona-yong-pyong","10":"tag-magazin_feature","11":"tag-popular","12":"tag-schweiz","13":"tag-sport","14":"tag-switzerland"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116550490604920874","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118048","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=118048"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118048\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/118049"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=118048"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=118048"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=118048"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}