{"id":121451,"date":"2026-05-12T22:33:17","date_gmt":"2026-05-12T22:33:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/121451\/"},"modified":"2026-05-12T22:33:17","modified_gmt":"2026-05-12T22:33:17","slug":"christoph-blocher-ueber-die-10-millionen-schweiz-und-warum-einwanderung-kein-problem-ist-exzessive-einwanderung-aber-ein-grosses","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/121451\/","title":{"rendered":"Christoph Blocher \u00fcber die 10-Millionen-Schweiz \u2013 und warum Einwanderung \u00abkein Problem\u00bb ist, \u00abexzessive Einwanderung\u00bb aber ein grosses"},"content":{"rendered":"<p>Christoph Blocher warnt vor einer weiteren \u00d6ffnung gegen\u00fcber der EU und vor einer \u00ab10-Millionen-Schweiz\u00bb. Im <a href=\"https:\/\/www.blick.ch\/politik\/christoph-blocher-ueber-10-millionen-schweiz-neutralitaet-und-europa-die-eu-vertraege-sind-noch-verreckter-als-der-ewr-vertrag-id21935290.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Interview mit dem Sonntagsblick<\/a> bezeichnet der fr\u00fchere SVP-Bundesrat die geplanten EU-Abkommen als \u00abnoch verreckter als den EWR-Vertrag\u00bb von 1992 und spricht von einem grundlegenden Interessenkonflikt zwischen \u00abClasse politique\u00bb und Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>                <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Zuwanderung_Blocher-1024x683.jpg\" alt=\"\" itemprop=\"contentUrl\" class=\"story-img story-img--landscape\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"\/><\/p>\n<p>                                                    \u00abEs kommen zu viele und die Falschen!\u00bb: Christoph Blocher \u00fcber die 10-Millionen-Schweiz \u2013 und warum Einwanderung \u00abkein Problem\u00bb ist, \u00abexzessive Einwanderung\u00bb aber ein grosses<\/p>\n<p>Blocher kritisiert insbesondere die Personenfreiz\u00fcgigkeit und die hohe Zuwanderung. \u00abEs kommen zu viele und die Falschen\u00bb, sagt er. Einwanderung an sich sei nicht das Problem, wohl aber die \u00abexzessive Zuwanderung\u00bb, die zu \u00abDichtestress\u00bb, h\u00f6heren Kosten, Problemen im Schulwesen sowie steigender Belastung von Infrastruktur und Sozialstaat f\u00fchre. Die Schweiz verliere dadurch \u00abWohlfahrt, Freiheit und Sicherheit\u00bb. Die Initiative gegen eine \u00ab10-Millionen-Schweiz\u00bb soll nach seinem Verst\u00e4ndnis den Bundesrat verpflichten, die Zuwanderung wirksam zu begrenzen. Wie dies konkret geschehen solle, m\u00fcsse die Regierung ausarbeiten.<\/p>\n<p>\n                 _e(&#8218;Werbung&#8216;, &#8218;weltwoche&#8216;); ?&gt;\n            <\/p>\n<p>Scharf greift Blocher den Bundesrat und die Bef\u00fcrworter der neuen EU-Vertr\u00e4ge an. Der Begriff \u00abBilaterale III\u00bb sei \u00abGaunersprache\u00bb, weil die Vertr\u00e4ge in Wahrheit eine institutionelle Bindung an die EU bedeuteten. Besonders st\u00f6rt ihn die dynamische Rechts\u00fcbernahme sowie die M\u00f6glichkeit von Sanktionen gegen die Schweiz bei Streitf\u00e4llen. Der Europ\u00e4ische Gerichtshof w\u00fcrde faktisch \u00fcber Schweizer Recht urteilen. Damit w\u00fcrden \u00abdie Politiker gest\u00e4rkt, die B\u00fcrger geschw\u00e4cht\u00bb.<\/p>\n<p>\n                 _e(&#8218;Werbung&#8216;, &#8218;weltwoche&#8216;); ?&gt;\n            <\/p>\n<p>F\u00fcr Blocher h\u00e4ngen die Abstimmungen \u00fcber Zuwanderung, Neutralit\u00e4t und EU-Vertr\u00e4ge eng zusammen. In allen F\u00e4llen gehe es um die Frage, ob die Schweiz ihre Eigenst\u00e4ndigkeit bewahre. Anders als beim EWR-Kampf 1992 stehe die Gegnerschaft diesmal breiter da. Blocher verweist auf neue Organisationen und Unternehmerkreise wie Autonomiesuisse oder Pers\u00f6nlichkeiten aus Wirtschaft und Mittelstand, die Widerstand gegen die EU-Pl\u00e4ne leisteten.<\/p>\n<p>\n                 _e(&#8218;Werbung&#8216;, &#8218;weltwoche&#8216;); ?&gt;\n            <\/p>\n<p>Auch die Pharmaindustrie kritisiert der 85-J\u00e4hrige. Hintergrund sind Diskussionen \u00fcber Medikamentenpreise im Zusammenhang mit m\u00f6glichen US-Vorgaben unter Donald Trump. Blocher lehnt staatlich h\u00f6here Preise zugunsten der Basler Pharmakonzerne ab und fordert stattdessen eine vollst\u00e4ndige Freigabe der Medikamentenpreise. \u00abIch finde es absurd, dass die Schweizer mehr f\u00fcr Medikamente zahlen sollen, damit die Basler Chemie bessere Bedingungen in den USA hat\u00bb, sagt er.<\/p>\n<p>Mit Blick auf die kommenden Jahre deutet Blocher an, dass die Auseinandersetzung um die EU seine letzte grosse politische Schlacht werden k\u00f6nnte. \u00abIch hoffe es\u00bb, sagt er.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Christoph Blocher warnt vor einer weiteren \u00d6ffnung gegen\u00fcber der EU und vor einer \u00ab10-Millionen-Schweiz\u00bb. 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