{"id":121664,"date":"2026-05-13T04:34:08","date_gmt":"2026-05-13T04:34:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/121664\/"},"modified":"2026-05-13T04:34:08","modified_gmt":"2026-05-13T04:34:08","slug":"hantavirus-patient-in-radboud-in-nimwegen-behandelt-klinikmitarbeiter-in-quarantaene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/121664\/","title":{"rendered":"Hantavirus-Patient in Radboud in Nimwegen behandelt \u2013 Klinikmitarbeiter in Quarant\u00e4ne"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Universit\u00e4tsklinikum \u201eRadboudumc\u201c in der niederl\u00e4ndischen Grenzstadt Nimwegen bei Kleve hat einen Patienten aufgenommen, der vom Kreuzfahrtschiff Hondius stammt und mit dem Hantavirus infiziert ist. Nun wurde bekannt, dass sich infolgedessen zw\u00f6lf Mitarbeiter des Krankenhauses in Quarant\u00e4ne begeben mussten. Das teilte die Radboud mit.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bei der Aufnahme in Nimwegen wurde dem Patienten demnach Blut abgenommen. Dieses Blut wurde nach dem Standardverfahren verarbeitet. \u201eAufgrund der Art des Virus h\u00e4tte das Blut jedoch nach einem strengeren Verfahren behandelt werden m\u00fcssen\u201c, hei\u00dft es von der Radboud. Au\u00dferdem seien bei der Entsorgung des Urins des Patienten nicht die \u201eaktuellsten internationalen Vorschriften\u201c ber\u00fccksichtigt worden: \u201eWegen der Eigenschaften des Virus h\u00e4tte auch der Urin nach strengeren Sicherheitsvorgaben entsorgt werden m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p>Nimwegener Krankenhaus k\u00fcndigt Aufarbeitung an      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Aus \u201eVorsichtsgr\u00fcnden\u201c haben sich deshalb zw\u00f6lf Mitarbeiter f\u00fcr sechs Wochen in pr\u00e4ventive Quarant\u00e4ne zur\u00fcckgezogen, obwohl das Risiko einer Ansteckung gering sei, wie es weiter aus Nimwegen hei\u00dft. \u201eObwohl die Wahrscheinlichkeit einer tats\u00e4chlichen Infektion sehr gering ist, haben diese Ma\u00dfnahmen gro\u00dfe Auswirkungen auf alle Beteiligten. Wir bedauern, dass dies in unserem Universit\u00e4tsklinikum passiert ist. Wir werden den Vorfall sorgf\u00e4ltig untersuchen, um daraus zu lernen und \u00e4hnliche Situationen k\u00fcnftig zu verhindern\u201c, sagt Bertine Lahuis, Vorstandsvorsitzende des \u201eRadboudumc\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Man sorge daf\u00fcr, dass die betroffenen Mitarbeiter jede notwendige Unterst\u00fctzung erhielten. \u201eWir sch\u00e4tzen ihren Einsatz sowie den ihrer Kolleginnen und Kollegen, um die Versorgung des Patienten bestm\u00f6glich sicherzustellen, sehr. Unser Universit\u00e4tsklinikum steht au\u00dferdem bereit, falls weitere Patienten aufgenommen werden m\u00fcssen\u201c, sagt Lahuis.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zum Hintergrund: An Bord der \u201eHondius\u201c war es w\u00e4hrend einer Kreuzfahrtreise von Argentinien zu den Kapverden zu einem Hantavirus-Ausbruch gekommen. Drei Passagiere starben: ein niederl\u00e4ndisches Ehepaar und eine Deutsche. Bei zwei von ihnen wurde das Virus nachgewiesen, bei dem dritten Todesopfer gilt eine Hantavirus-Infektion nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als wahrscheinlich.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bei sieben weiteren inzwischen evakuierten Insassen der \u201eHondius\u201c wurde das Virus laut WHO best\u00e4tigt, bei einem weiteren Fall gilt eine Infektion als \u201ewahrscheinlich\u201c. Mehr als 120 Passagiere und Besatzungsmitglieder hatten am Sonntag und Montag das Kreuzfahrtschiff verlassen und von Teneriffa aus mit Sondermaschinen die Heimreise angetreten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Universit\u00e4tsklinikum \u201eRadboudumc\u201c in der niederl\u00e4ndischen Grenzstadt Nimwegen bei Kleve hat einen Patienten aufgenommen, der vom Kreuzfahrtschiff Hondius&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":121665,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[17],"tags":[46,67,28492,66,30964,29769,30963,16320,18035,30968,30967,45,44,30965,3785,30966],"class_list":["post-121664","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-ch","tag-gesundheit","tag-hantavirus","tag-health","tag-hondius","tag-kreuzfahrtschiff","tag-nimwegen","tag-patient","tag-quarantaene","tag-radboud","tag-radboudumc","tag-schweiz","tag-switzerland","tag-universitaetsklinikum","tag-virus","tag-zwoelf"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116565399935949047","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/121664","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=121664"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/121664\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/121665"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=121664"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=121664"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=121664"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}