{"id":121893,"date":"2026-05-13T08:36:14","date_gmt":"2026-05-13T08:36:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/121893\/"},"modified":"2026-05-13T08:36:14","modified_gmt":"2026-05-13T08:36:14","slug":"ex-pressesprecherin-julija-mendel-wirft-selenskyj-bei-tucker-carlson-propaganda-und-machtmissbrauch-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/121893\/","title":{"rendered":"Ex-Pressesprecherin Julija Mendel wirft Selenskyj bei Tucker Carlson Propaganda und Machtmissbrauch vor"},"content":{"rendered":"<p>In der internationalen Wahrnehmung gilt der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj seit Beginn der russischen Invasion als das unangefochtene Symbol des Widerstands. Doch in einem ausf\u00fchrlichen Gespr\u00e4ch mit dem US-Journalisten Tucker Carlson liefert Julija Mendel eine Darstellung, die dieses Bild in Frage stellt. Die 39-j\u00e4hrige ukrainische Journalistin und politische Beraterin, die von 2019 bis 2021 als offizielle Pressesprecherin in der Administration Selenskyjs t\u00e4tig war, beschreibt eine tiefe Diskrepanz zwischen der \u00f6ffentlichen Inszenierung des Pr\u00e4sidenten und den internen Abl\u00e4ufen im Kiewer Machtzentrum.<\/p>\n<p>                <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Zelensky_Press-scaled-6-1024x575.jpg\" alt=\"\" itemprop=\"contentUrl\" class=\"story-img story-img--landscape\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"\/><\/p>\n<p>                                                    \u00abEr ist heute eines der gr\u00f6ssten Hindernisse f\u00fcr den Frieden\u00bb: Ex-Pressesprecherin Julija Mendel wirft Selenskyj bei Tucker Carlson Propaganda und Machtmissbrauch vor<\/p>\n<p>Dabei stellt Mendel klar: \u00abDieser Krieg ist nicht mehr schwarz-weiss. Wir sehen Putin als das B\u00f6se, aber Selenskyj ist auch ein \u00dcbel, nur ein verborgenes.\u00bb Selenskyj sei vor allem \u00abnicht die Person, die man vor der Kamera sieht\u00bb, sondern jemand, der st\u00e4ndig seine Masken wechsle und emotional kaum in der Lage sei, sich zu kontrollieren. Sie erinnert sich an einen Moment im Jahr 2019, als Selenskyj angesichts sinkender Umfragewerte von seinem Kommunikationsteam forderte, die Realit\u00e4t schlichtweg umzudeuten. \u00abIch brauche Goebbels-Propaganda\u00bb, soll er laut Mendels Aussage w\u00f6rtlich verlangt haben, mit der Begr\u00fcndung, dass eine L\u00fcge zur Wahrheit werde, wenn nur genug \u00absprechende K\u00f6pfe\u00bb sie st\u00e4ndig wiederholten.<\/p>\n<p>\n                 _e(&#8218;Werbung&#8216;, &#8218;weltwoche&#8216;); ?&gt;\n            <\/p>\n<p>Dieser Wille zur totalen Kontrolle der Erz\u00e4hlung habe sich im Krieg noch versch\u00e4rft. Selenskyj entsende heute politische Gegner an die Front und habe das Land in eine \u00abFalle\u00bb verwandelt, in der die Meinungsfreiheit unter dem Deckmantel der nationalen Sicherheit erstickt werde. \u00abDie Ukraine ist nicht bereit f\u00fcr die Demokratie\u00bb und \u00abDiktatur ist Ordnung\u00bb seien Zitate, die Mendel ihrem ehemaligen Chef zuschreibt und die im krassen Widerspruch zu jenem Bild stehen, das Selenskyj auf den grossen B\u00fchnen der Welt von sich und seinem Kampf zeichnet. W\u00e4hrend er im Westen als Verteidiger demokratischer Werte gefeiert wird, beschreibt Mendel ein Regime, das eigene B\u00fcrger sanktioniert und Kritiker als \u00abpro-russisch\u00bb brandmarkt, um sie zum Schweigen zu bringen.<\/p>\n<p>\n                 _e(&#8218;Werbung&#8216;, &#8218;weltwoche&#8216;); ?&gt;\n            <\/p>\n<p>Dass Selenskyj den Krieg nicht beende, habe f\u00fcr Mendel einen simplen Grund: Der Krieg sei seine Lebensversicherung und sein Weg zu historischem Ruhm. Sie wirft ihm vor, mindestens sieben Gelegenheiten f\u00fcr Friedensverhandlungen ungenutzt gelassen oder aktiv torpediert zu haben und dabei sein Image \u00fcber das Schicksal der 25 Millionen Menschen zu stellen, die im Land verblieben sind.<\/p>\n<p>\n                 _e(&#8218;Werbung&#8216;, &#8218;weltwoche&#8216;); ?&gt;\n            <\/p>\n<p>Mendel endet mit einem Appell an den Westen, die Augen vor der Wahrheit nicht l\u00e4nger zu verschliessen. Die Unterst\u00fctzung f\u00fcr Selenskyj d\u00fcrfe nicht l\u00e4nger mit der Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine gleichgesetzt werden. F\u00fcr Mendel ist die bittere Wahrheit, dass ihr ehemaliger Chef den Weg zum Frieden aktiv blockiert, w\u00e4hrend er das eigene Volk als Geisel seiner Ambitionen h\u00e4lt. In einem emotionalen Schlussmoment wendet sich Mendel auf Russisch direkt an Wladimir Putin und bittet ihn inst\u00e4ndig, das T\u00f6ten endlich zu beenden und den Weg f\u00fcr den Frieden freizumachen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In der internationalen Wahrnehmung gilt der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj seit Beginn der russischen Invasion als das unangefochtene&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":121894,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[11],"tags":[46,3662,1640,41,3480,1632,5645,42,43,175,40,45,1639,44,38,36,37,39,1631],"class_list":["post-121893","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-ch","tag-demokratie","tag-friedensverhandlungen","tag-headlines","tag-journalismus","tag-krieg","tag-meinungsfreiheit","tag-nachrichten","tag-news","tag-politik","tag-schlagzeilen","tag-schweiz","tag-selenskyj","tag-switzerland","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews","tag-ukraine"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116566351884023224","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/121893","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=121893"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/121893\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/121894"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=121893"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=121893"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=121893"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}