{"id":123701,"date":"2026-05-14T16:39:15","date_gmt":"2026-05-14T16:39:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/123701\/"},"modified":"2026-05-14T16:39:15","modified_gmt":"2026-05-14T16:39:15","slug":"laura-aberham-stellt-in-christ-koenig-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/123701\/","title":{"rendered":"Laura Aberham stellt in Christ-K\u00f6nig aus"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcr Laura Aberham ist es ein besonderer Moment \u2013 denn so hat die K\u00fcnstlerin ihre Werke selbst noch nicht gesehen. Gerade l\u00e4sst Miroslaw Mickiewicz eine ihrer Arbeiten emporsteigen: In mehreren Metern H\u00f6he soll sie an einer der wei\u00dfen W\u00e4nde im Kirchenschiff von Christ-K\u00f6nig platziert werden. Mickiewicz, der ehemals als K\u00fcster f\u00fcr die Gemeinde im Dienst war, hilft bei der H\u00e4ngung. \u201eNat\u00fcrlich habe ich die Bilder auch in meinem Atelier schon einmal aufgestellt, aber hier sehe ich sie zum ersten Mal in einem gr\u00f6\u00dferen Abstand\u201c, erz\u00e4hlt Aberham. Sechs abstrakte Arbeiten im Gro\u00dfformat hat sie speziell f\u00fcr diese R\u00e4ume geschaffen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Lange war es Tradition, dass in der Christ-K\u00f6nig-Kirche im halbj\u00e4hrlichen Wechsel zeitgen\u00f6ssische Kunstwerke ausgestellt wurden. Doch da mit m\u00f6glichen Renovierungsarbeiten in der Kirche geplant wurde, habe es eine l\u00e4ngere Pause im Ausstellungsprogramm gegeben. Umso mehr freut sich Hans-Dieter Feuerlein, Leiter des Arbeitskreises Kunst und Kultur der Neusser Nordstadt, dass nun wieder neue Werke in Christ-K\u00f6nig gezeigt werden k\u00f6nnen. Daf\u00fcr stand er im Austausch mit der D\u00fcsseldorfer Galerie Rupert Pfab, die ihm die Arbeiten von Aberham ans Herz legte.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die K\u00fcnstlerin wurde 1994 geboren und studierte als Meistersch\u00fclerin von Ellen Gallagher an der D\u00fcsseldorfer Kunstakademie. Sie lernte aber auch in den Klassen von J\u00fcrgen Drescher und Katharina Grosse. Bereits einige Gruppenausstellungen und sieben Einzelausstellungen \u2013 eine davon sogar in London \u2013 sind in ihrer Vita zu finden. Doch in einer Kirche stellt sie zum ersten Mal aus: \u201eMan ist vielleicht noch ehrf\u00fcrchtiger als in anderen Ausstellungsr\u00e4umen\u201c, sagt sie, \u201eKirchen sind traditionell ein Ort der Kunst und Kultur, da ist es sch\u00f6n, mit seinen eigenen Arbeiten einsteigen zu k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch freut sie sich \u00fcber die Gelegenheit, gro\u00dfformatig zu arbeiten: F\u00fcr gew\u00f6hnlich h\u00e4tten ihre Bilder Ma\u00dfe von 50 Zentimeter mal zwei Meter. Die Malereien, die sie nun f\u00fcr Christ-K\u00f6nig erstellt hat, sind drei Meter hoch und 2,20 Meter breit. \u201eEine solche Gr\u00f6\u00dfe m\u00fcssen sie auch haben, damit sie in dem Raum nicht untergehen\u201c, sagt Feuerlein. Gemalt hat Aberham sie in einer privat ereignisreichen Phase, wie die K\u00fcnstlerin verr\u00e4t. \u201eMan kann es als eine Achterbahnfahrt der Gef\u00fchle beschreiben, vielleicht werden die Besucher auch einige dieser Emotionen wiedererkennen.\u201c Dazu sei die Kirche ein geeigneter Ort, ein Raum der Gef\u00fchle, in dem das Leben verarbeitet wird.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Einen Titel f\u00fcr ihre Arbeiten hat sie bisher noch nicht gefunden. \u201eOft entstehen sie auch erst auf der Reise der Arbeiten\u201c, sagt sie. Au\u00dferdem m\u00f6chte sie mit den Titeln die Betrachter nicht beeinflussen. \u201eIch mag das Unkonkrete, ich habe auch keine Erwartung, was ein Bild bei den Betrachtern bewirken soll. Sch\u00f6n finde ich es, wenn meine Bilder \u00fcberhaupt etwas ausl\u00f6sen, wenn sie in der Lage sind, die Menschen zu erreichen.\u201c Die Gr\u00f6\u00dfe war dabei die einzige Vorgabe, an die sie sich w\u00e4hrend ihres Schaffensprozesses halten sollte: Und so sind sechs Bilder mit v\u00f6llig verschiedener Farbgebung entstanden. All das habe sich erst im Prozess ergeben, sagt Aberham. Neben ihrer Farbfeldmalerei spielt dabei auch die Auftragstechnik eine besondere Rolle. Jene Bewegungen sorgen daf\u00fcr, dass die Betrachter keine geschlossene Bildkomposition vor sich sehen, sondern ein Werk, das sich dynamisch entwickelt hat. Dennoch sind einzelne Elemente durchaus pr\u00e4zise platziert worden \u2013 und laden zum Assoziieren ein. Engelsfl\u00fcgel und Heiligenschein meint man beispielsweise in einem Werk zu entdecken, w\u00e4hrend in einem anderen Eindr\u00fccke eines Fischteichs wach werden. Im Mittelpunkt stehen jedoch immer die Farben, die nun die wei\u00dfen W\u00e4nde in Christ-K\u00f6nig zieren. \u201eBilder sind ein Schmuck der Kirche genau wie die Blumen vor dem Altar\u201c, sagt Mickiewicz. Ungef\u00e4hr ein halbes Jahr lang werden die Werke in dem sakralen Raum ausgestellt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr Laura Aberham ist es ein besonderer Moment \u2013 denn so hat die K\u00fcnstlerin ihre Werke selbst noch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":123702,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[23],"tags":[97,96,46,98,68,100,99,10005,1472,45,44,69,27772],"class_list":["post-123701","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-kunst-und-design","tag-art","tag-art-and-design","tag-ch","tag-design","tag-entertainment","tag-kunst","tag-kunst-und-design","tag-natalie","tag-neuss","tag-schweiz","tag-switzerland","tag-unterhaltung","tag-urbig"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116573913470770973","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123701","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=123701"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123701\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/123702"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=123701"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=123701"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=123701"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}