{"id":127688,"date":"2026-05-17T18:30:08","date_gmt":"2026-05-17T18:30:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/127688\/"},"modified":"2026-05-17T18:30:08","modified_gmt":"2026-05-17T18:30:08","slug":"harry-styles-feiert-triumphales-comeback-in-amsterdam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/127688\/","title":{"rendered":"Harry Styles feiert triumphales Comeback in Amsterdam"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/8e4694934e95444a835a82175b3fc686.gif\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\"\/>Endlich die Worte, auf die die Welt drei Jahre lang gewartet hat: \u201eGood evening \u2013 my name is Harry. It\u2019s an absolute pleasure to be here with you this evening. This is Night One of the Together, Together Tour.\u201c <a href=\"https:\/\/www.rollingstone.de\/harry-styles-dance-no-more-musikvideo-teaser-3140795\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Harry Styles<\/a> ist zur\u00fcck. Sein Samstagabend-Spektakel in Amsterdam er\u00f6ffnete offiziell die erste Harry-Tour-Saison seit dem Ende seiner rekordverd\u00e4chtigen Love On Tour im Juli 2023 \u2013 <a href=\"https:\/\/www.rollingstone.com\/music\/music-live-reviews\/harry-styles-triumphant-amsterdam-tour-opener-review-1235563977\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">eine unvorstellbar lange Auszeit f\u00fcr den ultimativen Mega-Pop-Massenbeweger. Wie er fr\u00fch in der Nacht scherzte: \u201eIch bin \u00e4lter geworden und die B\u00fchne gr\u00f6\u00dfer.\u201c<\/a><\/p>\n<p>Harry feierte den Start seiner gewaltigen Together, Together-Tournee mit 56.000 aufgedrehten Fans. Niemand konnte behaupten, dieser Mann sei nicht vermisst worden. Wer in den Tagen davor durch Amsterdam schlenderte, erkannte die Harry-Pilger sofort an ihren Augen. Sie kamen aus ihren L\u00f6chern heraus \u2013 und waren hungrig.<\/p>\n<p>Genauso wie Harry, dem ein triumphales Comeback gelang. Man konnte f\u00f6rmlich sp\u00fcren, wie sehr er es vermisst hatte, auf der B\u00fchne zu stehen und seinen Leuten ins Gesicht zu schauen. Es war das Popspektakel schlechthin \u2013 Federn auf dem Boden, Hysterie in der Luft. Im Mittelpunkt standen die Songs seines neuen Albums \u201eKiss All The Time. Disco, Occasionally\u201c. Diese Tracks sind f\u00fcr die Live-Show gemacht \u2013 sie in einem riesigen Saal voller Fremder zu erleben, ist genau das, wof\u00fcr sie gedacht sind. Die Band ist gewachsen: Bl\u00e4ser, T\u00e4nzer, Background-S\u00e4nger und \u2013 bei einigen Songs \u2013 ein Streichquartett, fast 20 Musiker auf der B\u00fchne.<\/p>\n<p>Offen f\u00fcr das Leben<\/p>\n<p>\u201eKeiner dieser Songs w\u00fcrde existieren, wenn es nicht darum ginge, offen f\u00fcr Dinge zu sein und sie ins eigene Leben zu lassen\u201c, sagte er ins Publikum. \u201eManchmal kann es das Leben ver\u00e4ndern, das Handy wegzulegen und abends auszugehen. Das klingt albern, aber es stimmt. Es hat MEIN Leben ver\u00e4ndert. Und IHR habt mein Leben ver\u00e4ndert, immer und immer wieder.\u201c<\/p>\n<p>Wer noch Beweis brauchte: einer der unz\u00e4hligen H\u00f6hepunkte des Abends war \u201eTreat People With Kindness\u201c \u2013 ein Song, den niemand kommen sah, der aber in einem jubelnden Mitsing-Moment explodierte. Die Fans auf dem Floor warfen Taschen und Jacken auf einen Haufen, fassten sich an den H\u00e4nden und tanzten in einem hexenkreisartigen Kreis darum herum. Harry verwandelte den Song in ein Achtziger-Mashup mit dem Talking-Heads-Klassiker \u201eThis Must Be The Place (Naive Melody)\u201c und sang die gesamte erste Strophe. (\u201eLess we say about it the better \/ Make it up as we go along\u201c \u2013 das ist doch eine durch und durch Harry-Haltung.)<\/p>\n<p>Die Band hob den Song in einen globalen Groove aus westafrikanischem Soukous und s\u00fcdafrikanischem Mbaqanga, w\u00e4hrend die Bl\u00e4ser das Riff aus Paul Simons \u201eYou Can Call Me Al\u201c herausschmetterten. Das fasste Harrys verr\u00fcckte Ambition und seine W\u00e4rme gleicherma\u00dfen zusammen \u2013 das Werk eines Irren, der es kaum erwarten konnte, wieder auf die B\u00fchne zu springen und sich zu verausgaben.<\/p>\n<p>Zehn N\u00e4chte Amsterdam<\/p>\n<p>Es war der Auftakt einer zehnteiligen Residency in Amsterdams Johan Cruijff Arena. Die 67 Konzerte umfassende Tournee f\u00fchrt Harry durch Residencies in sieben St\u00e4dten rund um den Globus bis Ende 2026. Nach Amsterdam folgen London (12 N\u00e4chte im Wembley Stadium), S\u00e3o Paulo, Mexico City, New York, Melbourne und Sydney. Seine einzigen US-Termine sind 30 Abende im Madison Square Garden in NYC, wo bereits ein Banner an seine letzte Spielserie dort erinnert \u2013 15 ausverkaufte Shows.<\/p>\n<p>Einen Gro\u00dfteil des Abends widmete er dem Konzept hinter \u201eKissCo\u201c, inspiriert vom Tanzen bis in den Morgen in Berlins Elektro-Clubs. \u201eDer einzige Grund, warum wir auf dieser Tour sind\u201c, erkl\u00e4rte er zu Beginn des Abends, \u201eder einzige Grund, warum ich dieses letzte Album gemacht habe, ist das Zusammensein, das gemeinsame Erleben von Momenten, der gemeinsame Spa\u00df. Und genau das wollen wir hier heute Abend tun. Ich fordere euch heraus, genauso viel Spa\u00df zu haben wie ich.\u201c<\/p>\n<p>Die gigantische B\u00fchne hatte einen Laufsteg in der Mitte, dazu einen deutlich l\u00e4ngeren, der sich quer durch den gesamten Innenraum zog \u2013 so konnte er in jede Ecke des Stadions vordringen und nah an sein Publikum heran. Die Johan Cruijff Arena ist trotz ihres Namens ein riesiges Fu\u00dfballstadion. (Heimverein ist AFC Ajax, weshalb drau\u00dfen ein Banner hing: \u201eAjax All The Time, Disco Occasionally.\u201c) Die schiere Dimension dieser B\u00fchne erkl\u00e4rt, warum er Residencies statt einer klassischen Tournee macht \u2013 von der Gr\u00f6\u00dfe her ist das vergleichbar mit der Wall of Sound der Grateful Dead.<\/p>\n<p>Marathon auf dem Laufsteg<\/p>\n<p>Harry verbrachte die halbe Show auf dem Laufsteg \u2013 die Strecke, die er dabei zur\u00fccklegte, entsprach zusammengenommen ungef\u00e4hr dem Berlin- und dem Tokio-Marathon. Beim Finale \u201eAs It Was\u201c, nachdem er bereits zwei Stunden getanzt hatte, drehte er noch drei Extrarunden um das gesamte Stadion. (Sein \u201eRunner\u2019s World\u201c-Kumpel Haruki Murakami w\u00e4re stolz.) Bei fr\u00fcheren Touren hatten Harrys Laufstege Stufen \u2013 ein komischer Anblick, weil er sie stets ignorierte und einfach dr\u00fcbersetzte. Diese Runways kommen ohne Stufen aus \u2013 nichts, das ihn ausbremsen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Harry trug ein blaues Hemd mit kaleidoskopischer Krawatte und schwarze Slacks, anfangs erg\u00e4nzt durch eine rote Lederjacke. Den Abend er\u00f6ffnete sein neues Walk-on-Theme: Elvis Presleys Version von \u201eBridge Over Troubled Water\u201c aus dem Jahr 1972. Es war die erste Paul-Simon-Hommage des Abends, aber bei weitem nicht die letzte. Eine passende Wahl: Zu den zentralen Inspirationsquellen f\u00fcr \u201eKissCo\u201c geh\u00f6rte, einer Freundin Simon &amp; Garfunkel vorzuspielen, die die beiden noch nie geh\u00f6rt hatte \u2013 ihre Begeisterung erinnerte ihn daran, wie er selbst sich zum ersten Mal in Musik verliebte. Das m\u00fcndete in ein Video, in dem er allein durch einen Garten geht, w\u00e4hrend eine Frauenstimme am Telefon fragt: \u201eHarry, are you coming out tonight?\u201c Auf die B\u00fchne trat er mit dem neuen \u201eAre You Listening Yet?\u201c Die Zeile \u201eIf you must join a movement, make sure there\u2019s dancing\u201c lie\u00df er vom Publikum singen \u2013 das Motto des Abends.<\/p>\n<p>Die Show war meisterhaft strukturiert, mit einer F\u00fclle vertrauter Hits zu Beginn, die die Stimmung setzten. Der kollektive Serotonin-Schub traf einen richtig, als er beim zweiten Song die Gitarre in die Hand nahm: dem \u201eFine Line\u201c-California-Sunshine-Anthem \u201eGolden\u201c. \u201eAct One\u201c, wie er es nannte, bot sichere Treffer wie \u201eAdore You\u201c, \u201eMusic For a Sushi Restaurant\u201c und \u201eWatermelon Sugar\u201c. Die erste H\u00e4lfte war im Wesentlichen der \u201eKiss All the Time\u201c-Part \u2013 dann kam die Disco. Das Ganze verband die intime W\u00e4rme seiner \u201eFine Line\u201c-Shows mit dem Dancefloor-Glanz seiner \u201eHarry\u2019s House\u201c-Tour.<\/p>\n<p>Ballade mit Streichern<\/p>\n<p>Er setzte sich ans Klavier f\u00fcr die umwerfende Ballade \u201eComing Up Roses\u201c, begleitet vom Streichquartett, und lie\u00df das Publikum am Ende das wortlose Singen \u00fcbernehmen. Das leitete eine orchestrale Version einer der \u00fcberraschendsten Publikumsniederstrecker des Abends ein: die Herzschmerz-Ballade \u201eFine Line\u201c. Ein Fan-Favorit, den er w\u00e4hrend des Gro\u00dfteils der \u201eHarry\u2019s House\u201c-\u00c4ra nicht gespielt hatte und erst in den letzten zwei Monaten der Love on Tour wiederbelebte.<\/p>\n<p>\u201eDas ist ein Song, den ich fr\u00fcher am Ende der Show gespielt habe\u201c, sagte Harry vor \u201eFine Line\u201c, seine blaue akustische \u201eGalaxy Guitar\u201c in den H\u00e4nden. \u201eWeil er sich anf\u00fchlte wie ein Song \u00fcber das Ende von etwas.\u201c Das reichte, um lautes Aufst\u00f6hnen aus dem Publikum auszul\u00f6sen, als die Leute begriffen, was gleich kommen w\u00fcrde. (Die Frau vor mir sagte zu ihrer Freundin: \u201eEr ist SO gemein!\u201c) \u201eAber eigentlich\u201c, f\u00fcgte Harry hinzu, \u201ebin ich in R\u00e4umen wie diesem hoffnungsvoller denn je, und es f\u00fchlt sich an wie der Beginn von etwas. Also wird es das abschlie\u00dfen, was wir \u201aAct One\u2018 nennen. Und dann fangen wir an zu tanzen\u201c \u2013 und erg\u00e4nzte: \u201eHier ist ein Song f\u00fcr den Heimweg.\u201c Als er jedoch den ersten Gitarrenakkord von \u201eFine Line\u201c anschlug, war es, als w\u00fcrde man frisches Blut in ein Haifischbecken sch\u00fctten.<\/p>\n<p>Die Act-Two-Tanzparty jagte durch den Gro\u00dfteil des neuen Albums mit einer Energie, die schrie: \u201eWir wollen mit all unseren Freunden tanzen.\u201c Wer als einer der vielen Harry-Fans Schwierigkeiten hatte, mit \u201eKissCo\u201c \u2013 mit Abstand seinem polarisierendsten Album \u2013 warm zu werden: Die Songs explodieren live, besonders Kracher wie \u201eReady Steady Go\u201c und \u201ePop\u201c. \u201eItalian Girls\u201c ist ein neuer Techno-Instrumental-Jam, der in \u201eAmerican Girls\u201c \u00fcbergeht. \u201eTaste Back\u201c brachte den Neunziger-Rave-Flavor mit einem Snippet aus Underworlds Lager-Lager-Lager-Klassiker \u201eBorn Slippy\u201c.<\/p>\n<p>Medleys und Moshpit-Magie<\/p>\n<p>\u201eDance No More\u201c begann mit einer ausgefeilten Choreografie von Harry und zwei seiner T\u00e4nzer, die zur Intro der Sugarhill Gangs \u201eRapper\u2019s Delight\u201c den Laufsteg entlangschwangen. \u201eCarla\u2019s Song\u201c \u2013 inspiriert von der realen Freundin, der er Simon &amp; Garfunkel n\u00e4herbrachte \u2013 wurde zum Medley mit dem \u201eHarry\u2019s House\u201c-Highlight \u201eSatellite\u201c, ein perfektes Paar. Wenn \u201eAperture\u201c mit der Live-Band abhob und 56.000 Stimmen das \u201eAh-ah-ah-ah\u201c des Synthesizerrhythmus mitsangen \u2013 das war die pr\u00e4ziseste Zusammenfassung dessen, was er mit diesen Songs sagen will.<\/p>\n<p>Das Publikum trug mehr Krawatten als Federboas \u2013 wobei auch davon reichlich vorhanden waren. (Einige trugen Liam-Payne-Shirts, ein bewegender Anblick.) Viele hatten Shirts mit der Aufschrift \u201eSted Sarandos\u201c, dem Pseudonym, unter dem Harry im vergangenen Jahr den Berlin-Marathon gelaufen war. Er plauderte st\u00e4ndig mit den Fans, half einer Besucherin, ihre verlorene Mutter zu finden. (\u201eTheresas Mum, bist du hier?\u201c) Bestes Fan-Schild: \u201eEin Vogel hat mir auf dem Weg hierher auf den Kopf geschissen \u2013 kann ich eine Setlist haben?\u201c Hoffentlich hat sie eine bekommen.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Star, der Interviews in letzter Zeit eher scheut, liebt er es doch sehr, \u00fcber die philosophische Pr\u00e4misse von \u201eKissCo\u201c und der gesamten Together, Together-Show zu sprechen. \u201eIch glaube, wir leben in einer Zeit, in der es manchmal nicht besonders cool wirkt, sich M\u00fche zu geben\u201c, sagte er. \u201eAber ich finde, sich M\u00fche zu geben ist das Coolste, was man tun kann. Wenn ich in diesen R\u00e4umen mit euch bin, sehe ich, wie ihr miteinander umgeht und euch M\u00dcHE gebt \u2013 ihr tanzt mit einem Freund, ihr tanzt mit einem Fremden. Darum geht es hier. Es geht darum, offen f\u00fcr Menschen zu sein, offen mit Freunden zu sein, offen mit Fremden zu sein.\u201c<\/p>\n<p>Musik als Gemeinschaftserlebnis<\/p>\n<p>Er kehrte immer wieder zu diesem Thema zur\u00fcck \u2013 der Bedeutung von Musik als gemeinschaftlichem Erlebnis. \u201eIch m\u00f6chte mich bei all meinen Freunden bedanken, die mich in den letzten Jahren zum Tanzen mitgenommen haben\u201c, sagte er gegen Ende. \u201eUnd bei all den Fremden, die mit mir tanzen mussten.\u201c Das Publikum nahm seine Worte tief in sich auf. \u201eIch glaube, in einer Welt, in der wir von so viel L\u00e4rm umgeben sind, egal wo \u2013 ob online oder in unserem Leben, es passiert uns allen und betrifft uns alle.\u201c Aber er f\u00fcgte hinzu: \u201eIch m\u00f6chte, dass ihr sp\u00fcrt, wie es sich anf\u00fchlt, in diesem Raum mit einer Menge Menschen zu sein, die euch heute Abend lieben, und euch daran erinnern, dass das Einzige, was zu tun bleibt, ist, mit Integrit\u00e4t, Respekt und W\u00fcrde zu leben und zu existieren.\u201c<\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Bruce Springsteen und Harry Styles in derselben Woche zu erleben ist eine echte Offenbarung \u00fcber die Kraft von Live-Musik. Zwei v\u00f6llig verschiedene Shows mit v\u00f6llig verschiedenen Stimmungen \u2013 aber zwei inspirierende Abende, die beweisen, dass menschliche Begeisterung durch nichts zu ersetzen ist. Je absurder, desto besser. Beide Abende demonstrierten die Wunder, die nur in einem Saal voller fanatischer Musikliebhaber geschehen k\u00f6nnen, in der direkten Begegnung zwischen K\u00fcnstler und Publikum, wenn beide gleicherma\u00dfen besessen sind von dieser unzerst\u00f6rbaren, irrationalen, leidenschaftlichen und schlicht gef\u00e4hrlichen Gier nach Musik. Diesen zwei Showmen dabei zuzusehen, wie sie sich die ganze Nacht absurd ins Zeug legen, um genau das zu beweisen \u2013 und dem Publikum dabei zuzusehen, wie es dieser Herausforderung gerecht wird und sie noch \u00fcbertrifft \u2013, das ist eine zeitgem\u00e4\u00dfe Erinnerung daran, warum Live-Musik, selbst in unserer \u00c4ra der Blue-Dot-Hysterie und r\u00e4uberischer Ticket-Monopole, eine menschliche Ekstase bleibt, f\u00fcr die es sich immer lohnt aufzutauchen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Zugabe kehrte das Streichquartett f\u00fcr \u201eMatilda\u201c zur\u00fcck, in einem \u00fcppigen neuen Arrangement. Es ist immer wieder bewegend zu sehen, wie dieser Song auf ein Publikum wirkt \u2013 Gr\u00fcppchen von Freunden, die sich zusammendr\u00e4ngen, um zu weinen und mitzusingen. (Gitarrist Mitch Rowland verriet ROLLING STONE, dass er \u201eMatilda\u201c bis heute nicht mit Blick ins Publikum spielen kann, weil die Emotionen zu intensiv sind \u2013 und daran hat sich nichts ge\u00e4ndert.) Mit \u201eSign of the Times\u201c, der Glamour-Soul-Klavierballade, die seine Solokarriere nach One Direction einl\u00e4utete und ihm die Zukunft \u00f6ffnete, brachte er das Haus zum Beben. \u201eAs It Was\u201c, sein gr\u00f6\u00dfter Hit, war das unvermeidliche Finale. Warum aber musste Harry den Song damit kr\u00f6nen, noch drei zus\u00e4tzliche Runden quer durch das gesamte Stadion zu rennen? (\u201eWeil er wahnsinnig ist\u201c ist eine akzeptable Antwort.)<\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Niemand wollte gehen<\/p>\n<p>Die Show war vorbei, aber niemand wollte gehen, selbst als das Saallicht wieder aufleuchtete. Die Abgangsmusik lief bereits: In einem echten Achtziger-Powerplay war es ein Deep Cut der Synth-Pop-Legenden Orchestral Manouevres in the Dark, \u201eOf All The Things We\u2019ve Made\u201c. Danach folgte der Jazz-Piano-Klassiker, der lange als sein Walk-on-Theme gedient hatte: Bill Evans\u2018 \u201ePeace Piece\u201c von 1958. Und trotzdem standen alle noch da und jubelten oder lauschten einfach \u2013 manche hofften wohl, er w\u00fcrde noch einmal zur\u00fcckkommen und \u201eKiwi\u201c raushauen, seinen langj\u00e4hrigen Show-Closer (der stets den gewaltigsten Moshpit-Wahnsinn entfesselte), die meisten aber saugten schlicht die Gemeinschaftsatmosph\u00e4re in sich auf. Nach drei Jahren war es ein Festmahl f\u00fcr etwas, nach dem alle gehungert hatten \u2013 mehr, als man sich eingestanden hatte. Der gesamte Abend war ein lang ersehntes Comeback f\u00fcr Harry und sein Publikum zugleich. Und beide haben alles gegeben, damit die Wartezeit sich gelohnt hat.<\/p>\n<p>SETLIST:<\/p>\n<p>\u201eAre You Listening Yet?\u201c<br \/>\n\u201eGolden\u201c<br \/>\n\u201eAdore\u201c<br \/>\n\u201eWatermelon Sugar\u201c<br \/>\n\u201eMusic for a Sushi Restaurant\u201c<br \/>\n\u201eTaste Back\u201c<br \/>\n\u201eComing Up Roses\u201c (mit Streichern)<br \/>\n\u201eFine Line\u201c (mit Streichern)<br \/>\n\u201eItalian Girls\u201c<br \/>\n\u201eAmerican Girls\u201c<br \/>\n\u201eKeep Driving\u201c<br \/>\n\u201eReady Steady Go\u201c<br \/>\n\u201eDance No More\u201c<br \/>\n\u201eTreat People With Kindness\u201c \/ \u201eThis Must Be The Place\u201c<br \/>\n\u201ePop\u201c<br \/>\n\u201eSeason 2 Weight Loss\u201c<br \/>\n\u201eCarla\u2019s Song\u201c \/ \u201eSatellite\u201c<br \/>\n\u201eAperture\u201c<\/p>\n<p>ZUGABE:<\/p>\n<p>\u201eMatilda\u201c (mit Streichern)<br \/>\n\u201eSign of the Times\u201c (mit Streichern)<br \/>\n\u201eAs It Was\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Endlich die Worte, auf die die Welt drei Jahre lang gewartet hat: \u201eGood evening \u2013 my name is&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":102892,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[20],"tags":[46,68,4255,85,86,45,44,69],"class_list":["post-127688","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-musik","tag-ch","tag-entertainment","tag-harry-styles","tag-music","tag-musik","tag-schweiz","tag-switzerland","tag-unterhaltung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116591336453398287","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/127688","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=127688"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/127688\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/102892"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=127688"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=127688"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=127688"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}