{"id":131119,"date":"2026-05-20T01:01:13","date_gmt":"2026-05-20T01:01:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/131119\/"},"modified":"2026-05-20T01:01:13","modified_gmt":"2026-05-20T01:01:13","slug":"st-gallen-feuer-in-mehrfamilienhaus-mit-verletzten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/131119\/","title":{"rendered":"St.Gallen: Feuer in Mehrfamilienhaus mit Verletzten"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"h-full object-cover\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/29eb6d67-37fc-465f-b8e8-8f9067ab358c.jpg\" alt=\"Ein Feuerwehrmann h\u00e4lt am Dienstagnachmittag noch Brandwache. Im Hintergrund ist bereits ein Bagger mit Aufr\u00e4umarbeiten besch\u00e4ftigt.\" loading=\"lazy\"\/>Ein Feuerwehrmann h\u00e4lt am Dienstagnachmittag noch Brandwache. Im Hintergrund ist bereits ein Bagger mit Aufr\u00e4umarbeiten besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Bild: Jochen Tempelmann<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Am Dienstagnachmittag ist die Lage an der Heiligkreuzstrasse in St.Gallen wieder ruhig. Feuerwehrleute ruhen sich aus, ein letzter h\u00e4lt Brandwache und spritzt gelegentlich etwas Wasser in die immer noch rauchenden \u00dcberreste. Als die Feuerwehr zw\u00f6lf Stunden zuvor um halb vier Uhr morgens den Einsatzort erreichte, traf sie ein Mehrfamilienhaus im Vollbrand an. Ein Grossaufgebot von mehr als 80 Einsatzkr\u00e4ften war vor Ort.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Jascha M\u00fcller, Einsatzleiter der Feuerwehr St.Gallen, ist erleichtert. F\u00fcr das Haus kam jede Hilfe zu sp\u00e4t \u2013 es st\u00fcrzte im Verlauf der L\u00f6scharbeiten weitgehend ein. Doch die Bewohnenden konnten in Sicherheit gebracht werden: \u00abEine Person, die im Keller von den Flammen eingeschlossen war, hat den Notruf gew\u00e4hlt\u00bb, sagt M\u00fcller. \u00abWir konnten sie retten.\u00bb Auch die Umgebung wurde nur wenig in Mitleidenschaft gezogen. Das angrenzende Nachbarhaus, lediglich durch eine Brandmauer getrennt, wurde kaum besch\u00e4digt, ebenso wenig die H\u00e4user und parkierten Autos in der unmittelbaren Umgebung.<\/p>\n<p>Neun Verletzte, aber keine Toten<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Lange war unklar, ob alle Bewohnenden das Haus verlassen konnten. Wie die Kantonspolizei St.Gallen am Dienstagmorgen schrieb, traf sie insgesamt 19 Bewohnende an. Sieben von ihnen wurden leicht verletzt, zwei schwer. Einer der Schwerverletzten erlitt schwere Verbrennungen und wurde mit dem Helikopter ins Unispital Z\u00fcrich geflogen, wie Polizeisprecher Simon Anderhalden gegen\u00fcber \u00abBRK News\u00bb sagt. Zwei Personen, die als Bewohnende im Haus gemeldet waren, wurden zu diesem Zeitpunkt noch vermisst.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Im Laufe des Tags konnte die Polizei die beiden Personen ausfindig machen, sie sind wohlauf. Bei den Verletzten handelt es sich um acht M\u00e4nner zwischen 23 und 68 Jahren sowie eine 23-j\u00e4hrige Frau, die Personalien eines Schwerverletzten konnten noch nicht gekl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p>Video: TVO \/ Tobias Lenherr \/ Kantonspolizei St.Gallen \/ CH Media Video Unit \/ Linus BauerViele Mieterinnen und Mieter auf wenig Raum<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Auch am Nachmittag ist das Gebiet noch immer grossr\u00e4umig abgesperrt, zeitweise war der Busverkehr eingeschr\u00e4nkt. Schaulustige haben sich vor den Absperrb\u00e4ndern versammelt und beobachten, wie ein grosser Kran die Geb\u00e4udereste entfernt. Vielen war das alte Holzhaus bekannt, niemandem aber dessen Bewohnerinnen und Bewohner.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Beim abgebrannten Geb\u00e4ude handelt es sich um ein Haus mit m\u00f6blierten Monatszimmern. Einzelzimmer werden auf der Website des Anbieters ab rund 450 Franken pro Monat angeboten, Doppelzimmer ab 700 Franken. Gem\u00e4ss Polizeiangaben hatte das Haus mindestens 21 Bewohnende \u2013 laut Wohnregister aber nur eine Wohnung mit sieben Zimmern und 130 Quadratmetern Fl\u00e4che.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Der Vermieter, der sich auf seiner Website als \u00abgr\u00f6sster privat organisierter Anbieter von Monatszimmern in der Region\u00bb bezeichnet, bietet Zimmer in vier weiteren Liegenschaften in Gossau, Oberuzwil und Flawil an. Auf Anfrage wollte er sich nicht zum Brand \u00e4ussern und verwies an die Kantonspolizei. Die Brandursache ist nach wie vor unklar, die Ermittlungen laufen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Feuerwehrmann h\u00e4lt am Dienstagnachmittag noch Brandwache. Im Hintergrund ist bereits ein Bagger mit Aufr\u00e4umarbeiten besch\u00e4ftigt. 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