{"id":131934,"date":"2026-05-20T14:27:17","date_gmt":"2026-05-20T14:27:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/131934\/"},"modified":"2026-05-20T14:27:17","modified_gmt":"2026-05-20T14:27:17","slug":"mount-everest-nepal-verschaerft-regelungen-fuer-bergsteiger-wer-jetzt-noch-auf-den-gipfel-darf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/131934\/","title":{"rendered":"Mount Everest: Nepal versch\u00e4rft Regelungen f\u00fcr Bergsteiger \u2013 wer jetzt noch auf den Gipfel darf"},"content":{"rendered":"<p>Neue Vorzeichen am Berg: W\u00e4hrend Routen im ber\u00fcchtigten Khumbu-Eisbruch gesichert werden, verlangt Nepal h\u00f6here Geb\u00fchren und plant strengere Regeln f\u00fcr Everest-Abenteurer. So sollen sich Gipfelst\u00fcrmer-Touristen praktisch bew\u00e4hren, bevor sie zum h\u00f6chsten Berg der Welt d\u00fcrfen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die Hauptklettersaison f\u00fcr das <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/himalaja\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/himalaja\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Himalaja<\/a>-Gebirge ist angelaufen. Die sogenannten Icefall-Doctors befinden sich bereits seit Anfang M\u00e4rz auf nepalesischer Seite des 8849 Meter hohen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/mount-everest\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/mount-everest\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mount Everest<\/a>. Wie jedes Jahr bereiten diese Spezialisten vor allem die Routen f\u00fcr die zu erwartende Schar von Bergsteigern aus aller Welt am t\u00fcckischen Khumbu-Eisbruch vor.<\/p>\n<p>Mit seinen Eist\u00fcrmen und Gletscherspalten ist er eine der gef\u00e4hrlichsten Passagen am h\u00f6chsten Berg der Erde. Drei Monate bis Ende Mai wird die achtk\u00f6pfige Gruppe am Base Camp des Everest bleiben, wie die \u201eHimalayan Times\u201c berichtet.<\/p>\n<p>Der Fr\u00fchling bietet die besten Voraussetzungen f\u00fcr viele Kletterbegeisterte und Abenteuerlustige, sich den Traum f\u00fcr einen erfolgreichen Aufstieg an den Himalaja-Giganten \u00fcber 7000 oder 8000 Meter zu erf\u00fcllen. W\u00e4hrend <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/nepal-reisen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/nepal-reisen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nepal<\/a> bereits Genehmigungen f\u00fcr Berge wie Annapurna und Dhaulagiri erteilt hat, stehen Zahlen f\u00fcr den Everest noch aus. Die meisten Expeditionen finden dort im Mai statt.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr wurden f\u00fcr die Hauptsaison 468 Klettergenehmigungen f\u00fcr den Everest ausgegeben. F\u00fcr das arme Land ist der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/bergsteigen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/bergsteigen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bergsteiger<\/a>&#8211; und <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/trekking\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/trekking\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Trekking<\/a>-Tourismus eine wichtige Einnahmequelle. Dort befinden sich acht der 14 Berge, die mehr als 8000 Meter hoch sind.<\/p>\n<p>Siebentausender zur Qualifikation<\/p>\n<p>Das wachsende Tourismusgesch\u00e4ft schafft f\u00fcr Tausende im Land, einschlie\u00dflich des Volks der Sherpa, Arbeitspl\u00e4tze. Doch gehen damit auch Risiken f\u00fcr die Sicherheit der Kletterer wie auch die Umwelt der empfindlichen Bergwelt einher. \u201eEs ist schwierig, die Balance zu wahren\u201c, sagt der Vermessungstechniker und Himalaja-Experte Khimlal Gautam in <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/kathmandu\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/kathmandu\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kathmandu<\/a>. Strengere Regeln sollen ihm zufolge den Andrang besser kontrollieren.<\/p>\n<p>So gibt es Pl\u00e4ne, die Zahl der Kletterer am Everest st\u00e4rker zu reduzieren, sowie strengere Regeln f\u00fcr die Abfallbeseitigung. Einige neue Regeln sollen in diesem Jahr umgesetzt werden, weitere k\u00f6nnten folgen.<\/p>\n<p>Wer k\u00fcnftig etwa eine Zulassung f\u00fcr die Besteigung des Everest erhalten will, soll zur Qualifikation zun\u00e4chst die Besteigung eines Bergs \u00fcber 7000 Meter in dem Land nachweisen. Ziel sei es, die wachsende Zahl an unerfahrenen Bergsteigern zu verringern, berichtet \u201eThe Kathmandu Post\u201c.<\/p>\n<p>Dieser Trend werde oft mit Staus am Berg, Unf\u00e4llen und Problemen bei Rettungseins\u00e4tzen in Verbindung gebracht. Jedes Jahr zieht es Hunderte Kletterer auf den Gipfel \u2013 einige von ihnen zahlen das gef\u00e4hrliche Abenteuer in d\u00fcnner Luft, Eis und Schnee mit ihrem Leben.<\/p>\n<p>Unter nepalesischen Bergf\u00fchrern und von Kletterern im Ausland erhalten die Pl\u00e4ne nicht nur Zustimmung. Insbesondere die Absicht, einen Nachweis \u00fcber die Besteigung eines Siebentausenders in Nepal selbst erforderlich zu machen, st\u00f6\u00dft auf Kritik.<\/p>\n<p>\u201eNach unserer Ansicht sind die Pl\u00e4ne gut\u201c, sagt der 43 Jahre alte Bergf\u00fchrer Narendra Shahi. \u201eDu ben\u00f6tigst Erfahrung an Siebentausendern oder andere Erfahrungen am Berg.\u201c Doch den Nachweis auf Nepal zu beschr\u00e4nken, sei zu eng gedacht. Ob das in Nepal, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/indien-reisen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/indien-reisen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Indien<\/a>, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/china-reisen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/china-reisen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">China<\/a> oder anderswo passiere, mache keinen Unterschied.<\/p>\n<p>M\u00fcll und F\u00e4kalien in d\u00fcnner Luft<\/p>\n<p>Der Experte Gautam, auf den der Vorschlag zum Nachweis zur\u00fcckgeht, sieht neben gr\u00f6\u00dferer Sicherheit auch andere positive Auswirkungen. \u201eMeine Absicht war es, f\u00fcr andere Berge, speziell im Westen Nepals, zu werben.\u201c F\u00fcr viele dieser Berge gebe zu wenig Interesse.<\/p>\n<p>Die geplanten Regeln sind Teil des Entwurfs eines neuen, umfassenden Tourismusgesetzes. Er liegt derzeit im nepalesischen Parlament. Ob die neuen Bestimmungen schon in diesem Jahr greifen, ist noch unklar.<\/p>\n<p>Unter dem neuen Gesetz soll auch ein dauerhafter Umweltfonds eingerichtet werden. Dadurch k\u00f6nnten Aktionen besser finanziert werden, um die h\u00f6chsten Berge des Landes einschlie\u00dflich des Everest sauber zu halten.<\/p>\n<p>Neben den Auswirkungen des Klimawandels auf die Bergwelt bereitet Nepal auch die Beseitigung des M\u00fclls, der sich in den h\u00f6heren Regionen seit Jahren ansammelt, gro\u00dfe Sorgen. Zu den Abf\u00e4llen geh\u00f6rt vor allem Plastik, aber auch leere Sauerstoffflaschen, Konserven, zur\u00fcckgelassene Zelte, Kleidung, Aluminiumleitern, Kletterseile sowie menschliche F\u00e4kalien.<\/p>\n<p>Ende des vergangenen Jahres ver\u00f6ffentlichte die Regierung zudem einen auf f\u00fcnf Jahre angelegten \u201eAktionsplan, um die Berge sauber zu halten\u201c. Einzelne Aufr\u00e4umkampagnen seit Beginn der 2000er-Jahre brachten keine dauerhafte L\u00f6sung. Jetzt h\u00e4nge viel davon ab, wie effektiv der Aktionsplan umgesetzt werde, betont der Experte Gautam. Teil des Plans ist, dass die Bergsteiger die wieder mitgebrachten Abfallmengen dokumentieren.<\/p>\n<p>Stabile Zahlen trotz Nahost-Krise<\/p>\n<p>Unklar ist, wie sich globale Krisen auf die Saison auswirken. Insgesamt erwarten die Veranstalter und Beh\u00f6rden jedoch stabile Zahlen. Zwar gebe es die Besorgnis, dass sich die Situation in Nahost negativ auswirke, sagt ein Sprecher des Tourismusministeriums mit Blick auf m\u00f6gliche Stornierungen und Umbuchungen. Doch werde eine \u00e4hnliche Zahl an Zulassungen wie in den vergangenen Saisons erwartet.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr Everest-Kletterer, die bereits etwa 40.000 Dollar (etwa 34.700 Euro) ausgeben, werden zus\u00e4tzliche Ausgaben von 2000 Dollar f\u00fcr Fl\u00fcge kein gr\u00f6\u00dferes Problem sein\u201c, meint der Co-Gr\u00fcnder des Veranstalters Seven Summit Treks, Chhang Dawa Sherpa.<\/p>\n<p>Kein gr\u00f6\u00dferes Thema d\u00fcrften laut ihm zudem h\u00f6here Zulassungsgeb\u00fchren sein, die nach der Einf\u00fchrung im September auch zur diesj\u00e4hrigen Hauptsaison f\u00e4llig werden. Die amtliche Geb\u00fchr erh\u00f6ht sich f\u00fcr die Standardroute von zuvor 11.000 auf 15.000 Dollar pro Person.<\/p>\n<p>dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Neue Vorzeichen am Berg: W\u00e4hrend Routen im ber\u00fcchtigten Khumbu-Eisbruch gesichert werden, verlangt Nepal h\u00f6here Geb\u00fchren und plant strengere&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":131935,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[9],"tags":[22304,31805,31802,6286,31803,42,8833,15292,40,103,31804,49,48,47],"class_list":["post-131934","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-bergsteigen","tag-bergsteiger-ks","tag-himalaja","tag-laenderportraets","tag-mount-everest","tag-nachrichten","tag-nepal","tag-regionenportraets-ks","tag-schlagzeilen","tag-texttospeech","tag-tourismuspolitik-ks","tag-welt","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116607368427351950","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/131934","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=131934"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/131934\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/131935"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=131934"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=131934"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=131934"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}