{"id":133453,"date":"2026-05-21T14:03:12","date_gmt":"2026-05-21T14:03:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/133453\/"},"modified":"2026-05-21T14:03:12","modified_gmt":"2026-05-21T14:03:12","slug":"stark-verarbeitet-heisst-nicht-automatisch-ungesund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/133453\/","title":{"rendered":"Stark verarbeitet hei\u00dft nicht automatisch ungesund"},"content":{"rendered":"<p>Brot, M\u00fcsli oder pflanzliche Fleischalternativen gelten ern\u00e4hrungswissenschaftlich als hochverarbeitet, sogenannte Ultra-Processed Foods (UPF). In den vergangenen Jahren wurde diese Kategorie oft allgemein als ungesund bewertet. Ein neuer Bericht der US-Initiative Healthy Eating Research stellt nun klar: Innerhalb der Gruppe gibt es erhebliche Unterschiede, und einige Vertreter sind sogar gesundheitsf\u00f6rdernd.<\/p>\n<p>Pflanzlich verarbeitet ist meist okay<\/p>\n<p class=\"ad-float-right\">Besonders deutlich wird der Unterschied zwischen pflanzlichen und tierischen Produkten. Vor allem stark verarbeitete Fleischwaren wie Wurst sowie zuckerhaltige Getr\u00e4nke werden in Studien immer wieder mit einem erh\u00f6hten Risiko f\u00fcr Herzkrankheiten in Verbindung gebracht. Pflanzenbasierte Produkte wie Vollkornbrot, M\u00fcsli oder vegetarische Fleischersatzprodukte schnitten dagegen \u00fcberwiegend positiv ab. Eine <a href=\"https:\/\/www.thelancet.com\/journals\/lanam\/article\/PIIS2667-193X(24)00186-8\/fulltext\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Analyse von Harvard-Forschern<\/a> zeigte sogar, dass einige dieser Lebensmittel sch\u00fctzende Effekte auf das Herz haben.<\/p>\n<p>Wann kann von \u201egesund\u201c gesprochen werden<\/p>\n<p>Statt verarbeitete Lebensmittel pauschal zu verurteilen, schlagen die Autoren des Berichts einen differenzierten Blick vor. Demnach k\u00f6nnen einzelne Produkte durchaus zu einer gesunden Ern\u00e4hrung beitragen, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erf\u00fcllen: ausreichende Mengen empfohlener Lebensmittelgruppen und niedrige Werte f\u00fcr Zucker, Salz und ges\u00e4ttigte Fette. Auch die American Heart Association hatte 2025 anerkannt, dass nicht alle hochverarbeiteten Lebensmittel ungesund seien und manche durchaus zu einer ausgewogenen Ern\u00e4hrung beitragen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Ern\u00e4hrungstipp: differenziert einkaufen<\/p>\n<p>F\u00fcr Verbraucherinnen und Verbraucher hei\u00dft das: Der Blick auf das Zutatenverzeichnis und die N\u00e4hrwerttabelle bleibt entscheidend. Ein Vollkornm\u00fcsli ohne Zuckerzusatz ist trotz industrieller Herstellung eine gute Wahl, eine zuckerhaltige Limonade oder hochverarbeitetes Fleisch dagegen nicht. Pauschale Urteile \u00fcber \u201everarbeitete Lebensmittel&#187; greifen laut dem Bericht zu kurz.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/healthyeatingresearch.org\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/HER-UPF-Expert-Panel-Technical-Report-04-1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Bericht der Healthy Eating Research<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Brot, M\u00fcsli oder pflanzliche Fleischalternativen gelten ern\u00e4hrungswissenschaftlich als hochverarbeitet, sogenannte Ultra-Processed Foods (UPF). 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