{"id":134148,"date":"2026-05-21T23:46:16","date_gmt":"2026-05-21T23:46:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/134148\/"},"modified":"2026-05-21T23:46:16","modified_gmt":"2026-05-21T23:46:16","slug":"diskussion-um-dresden-tatort-mdr-begruendet-pause-mit-kostendruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/134148\/","title":{"rendered":"Diskussion um Dresden-Tatort: MDR begr\u00fcndet Pause mit Kostendruck"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\nSie stellen auch in Frage, dass es mit dem MDR-Tatort nach drei Jahren Pause weitergehe und bef\u00fcrchten das endg\u00fcltige Aus f\u00fcr die Produktion, denn lang aufgebaute Strukturen w\u00fcrden kaputtgehen in der Zwischenzeit.\n<\/p>\n<p>MDR-Sprecher: &#171;Schmerzhafte Entscheidung&#187; &#8211; auch andere Bereiche betroffen<\/p>\n<p class=\"text\">\nMDR-Unternehmenssprecher Michael Naumann spricht von einer &#171;schmerzhaften Entscheidung&#187;, die sich die Verantwortlichen nicht leicht gemacht h\u00e4tten im Sender. Doch der Tatort stehe nicht vor dem Aus: &#171;Und wir drehen auch weiter mit den Crews jeweils zwei Tatorte und Polizeirufe, die m\u00fcssen ja \u00fcberhaupt erst mal noch produziert werden. Und wir haben vor, nach der Pause auch wieder neue zu drehen.&#187;\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDoch momentan m\u00fcsse der MDR aufs Geld schauen und k\u00f6nne sich &#171;wie in jedem normalen Haushalt f\u00fcr eine gewisse Zeit nicht alles leisten.&#187; Und das Sparprogramm habe auch andere Bereiche des Senders betroffen. Aus diesem Grund gebe der MDR auch das ARD-Mittagsmagazin wieder ab. &#171;Das alles ist schwer und bedeutet Einschnitte f\u00fcr Kolleginnen und Kollegen.&#187;\n<\/p>\n<p class=\"text\">Das alles ist schwer und bedeutet Einschnitte f\u00fcr Kolleginnen und Kollegen.<\/p>\n<p>Michael Naumann<br \/>\nMDR-Sprecher<\/p>\n<p class=\"text\">\nWegen des Kostendrucks will der MDR ab 2027 au\u00dferdem die Sendung &#171;MDR um 2&#187; nicht mehr als lineares TV-Magazin fortf\u00fchren. Geplant ist eine Streamingvariante, &#171;die heutigen und k\u00fcnftigen Mediennutzungsgewohnheiten wesentlich besser entspricht&#187;.\n<\/p>\n<p>Tauziehen um h\u00f6heren Rundfunkbeitrag &#8211; 160 Millionen-Euro Sparprogramm<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/presse\/mdr-muss-auf-die-nicht-erfolgte-anpassung-des-rundfunkbeitrags-reagieren-100.html\" title=\"Der MDR muss auf die nicht erfolgte Anpassung des Rundfunkbeitrags reagieren und fokussiert sein Programm-Portfolio\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Einparungen beim MDR erfolgen vor dem Hintergrund der H\u00e4ngepartie um den k\u00fcnftigen Rundfunkbeitrag<\/a>. ARD und ZDF hatten im November 2024 Verfassungsbeschwerde eingereicht, weil die Bundesl\u00e4nder die urspr\u00fcnglich empfohlene Erh\u00f6hung von derzeit 18,36 Euro auf 18,94 Euro zum 1. Januar 2025 nicht beschlossen hatten. Unter der Annahme, dass die Bundesl\u00e4nder die Anpassung des Rundfunkbeitrags auch umsetzen, hatte der MDR schon im Jahr 2024 ein Sparprogramm von 160 Millionen Euro bis 2028 geschn\u00fcrt. Die nicht erfolgte Anpassung kommt f\u00fcr den MDR nun also einer zus\u00e4tzlichen K\u00fcrzung in H\u00f6he von 20 Millionen Euro im Jahr gleich.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nIm Februar dieses Jahres hat die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) nun eine neue Empfehlung abgegeben: Ab 2027 soll der Beitrag demnach auf 18,64 Euro steigen \u2013 also 30 Cent weniger als urspr\u00fcnglich vorgeschlagen. Das Bundesverfassungsgericht hat angek\u00fcndigt, am 23.6. \u00fcber den Rundfunkbeitrag verhandeln zu wollen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sie stellen auch in Frage, dass es mit dem MDR-Tatort nach drei Jahren Pause weitergehe und bef\u00fcrchten das&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":134149,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[21],"tags":[46,68,2270,177,397,647,42,30546,10366,396,45,90,89,44,69],"class_list":["post-134148","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-serien","tag-ch","tag-entertainment","tag-fernsehen","tag-kultur","tag-mdr","tag-medien","tag-nachrichten","tag-rundfunk","tag-rundfunkbeitrag","tag-sachsen","tag-schweiz","tag-serien","tag-series","tag-switzerland","tag-unterhaltung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116615228786552217","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/134148","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=134148"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/134148\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/134149"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=134148"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=134148"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=134148"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}