{"id":139063,"date":"2026-05-25T22:09:12","date_gmt":"2026-05-25T22:09:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/139063\/"},"modified":"2026-05-25T22:09:12","modified_gmt":"2026-05-25T22:09:12","slug":"kompass-initiant-urs-wietlisbach-bundesrat-betreibt-beim-eu-abkommen-augenwischerei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/139063\/","title":{"rendered":"Kompass-Initiant Urs Wietlisbach: Bundesrat betreibt beim EU-Abkommen \u00abAugenwischerei\u00bb"},"content":{"rendered":"<p>Der Unternehmer Urs Wietlisbach wirft dem Bundesrat bei den neuen EU-Vertr\u00e4gen \u00abAugenwischerei\u00bb vor. Der Mitgr\u00fcnder der Partners Group kritisiert im Interview <a href=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/kompassinitiative-urs-wietlisbach-greift-bundesrat-an-998823266029\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mit der Sonntagszeitung<\/a>, die Regierung verharmlose die Auswirkungen des Vertragspakets. \u00abEr redet die Folgen klein\u00bb, sagt Wietlisbach.<\/p>\n<p>Der 64-J\u00e4hrige steht gemeinsam mit seinen Gesch\u00e4ftspartnern Alfred Gantner und Marcel Erni an der Spitze der Kompass-Initiative. Diese verlangt, dass wichtige internationale Vertr\u00e4ge k\u00fcnftig neben dem Volksmehr auch ein St\u00e4ndemehr ben\u00f6tigen. Nach Ansicht von Wietlisbach betrifft dies insbesondere die neuen Vertr\u00e4ge zwischen der Schweiz und der Europ\u00e4ischen Union.<\/p>\n<p>                <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/630077750_highres-1024x683.jpg\" alt=\"\u00a9 KEYSTONE \/ PETER KLAUNZER\" itemprop=\"contentUrl\" class=\"story-img story-img--landscape\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"\/><\/p>\n<p>                                                    Urs Wietlisbach an einer Medienkonferenz zur Kompass-Initiative in Bern<br \/>\n                                                                            <\/p>\n<p>                                        \u00a9 KEYSTONE \/ PETER KLAUNZER<\/p>\n<p>Die Staatspolitischen Kommissionen von National- und St\u00e4nderat hatten zuletzt vorgeschlagen, die EU-Vertr\u00e4ge dem obligatorischen Referendum zu unterstellen. F\u00fcr Wietlisbach reicht dies jedoch nicht aus. Die Kompass-Initiative verlange grunds\u00e4tzlich ein St\u00e4ndemehr bei internationalen Vertr\u00e4gen, bei denen die Schweiz fremdes Recht \u00fcbernehmen m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Wietlisbach erkl\u00e4rt, die neuen EU-Abkommen w\u00fcrden die Personenfreiz\u00fcgigkeit deutlich ausweiten und f\u00fchrten zu einer weitreichenden \u00dcbernahme von EU-Recht. Die Schweiz w\u00fcrde nach seiner Darstellung bereits unmittelbar nach Inkrafttreten zahlreiche europ\u00e4ische Regeln \u00fcbernehmen m\u00fcssen. Besonders kritisch sieht er automatische Rechts\u00fcbernahmen sowie m\u00f6gliche Gegenmassnahmen der EU bei einer Ablehnung einzelner Vorschriften.<\/p>\n<p>\n                 _e(&#8218;Werbung&#8216;, &#8218;weltwoche&#8216;); ?&gt;\n            <\/p>\n<p>Der Unternehmer betont zudem, die Initiative werde inzwischen von rund 4500 Unternehmern unterst\u00fctzt. Das Interesse sei gross.<\/p>\n<p>Zugleich schliesst Wietlisbach die Gr\u00fcndung einer neuen politischen Partei nicht aus. Nach dem Ja der FDP zu den EU-Vertr\u00e4gen h\u00e4tten ihn zahlreiche Mitglieder gefragt, ob Kompass Europa eine Partei aufbauen wolle. Eine Entscheidung dazu sei aber noch nicht gefallen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Unternehmer Urs Wietlisbach wirft dem Bundesrat bei den neuen EU-Vertr\u00e4gen \u00abAugenwischerei\u00bb vor. 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