{"id":139099,"date":"2026-05-25T23:01:09","date_gmt":"2026-05-25T23:01:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/139099\/"},"modified":"2026-05-25T23:01:09","modified_gmt":"2026-05-25T23:01:09","slug":"ferrari-luce-2026-das-ist-der-erste-reine-elektro-ferrari","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/139099\/","title":{"rendered":"Ferrari Luce (2026): Das ist der erste reine Elektro-Ferrari"},"content":{"rendered":"<p>Die H\u00f6lle friert zu, das noch nie Dagewesene ist eingetreten: Ferrari pr\u00e4sentiert mit dem Luce sein erstes reines Elektroauto. Jetzt gibt es alle Eckdaten und die finale Optik. Sie ist (je nach Standpunkt) ungew\u00f6hnlich, extravagant oder gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig.<\/p>\n<p>Um die vollst\u00e4ndige Kontrolle \u00fcber die Produktqualit\u00e4t zu sichern, werden alle Kernkomponenten \u2013 einschlie\u00dflich der Elektromotoren und des Batteriepacks \u2013 in Maranello gefertigt. Das Design entstand in einer interdisziplin\u00e4ren Kooperation zwischen dem hauseigenen Ferrari Design Studio unter Flavio Manzoni und dem externen Kreativkollektiv &#171;LoveFrom&#187; um Sir Jony Ive und Marc Newson.<\/p>\n<p>                            <a href=\"http:\/\/de.motor1.com\/photos\/926681\/ferrari-luce-2026\/#8495817_ferrari-luce\" class=\"msnt-photo-thumb-gallery-main-photo-box\" itemprop=\"image\" itemscope=\"\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/ImageObject\" data-url=\"\/photos\/926681\/ferrari-luce-2026\/#8495817_ferrari-luce\" data-thumb=\"\" data-caption=\"Ferrari Luce\" data-src=\"\" data-sub-html=\"Ferrari Luce\" data-entity-id=\"8495817\" data-download-url=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/1779750069_796_16x9-tr.png\" loading=\"lazy\" alt=\"Ferrari Luce\" width=\"16\" height=\"9\"\/><\/p>\n<p>                            <\/a><\/p>\n<p>                                    21                                <\/p>\n<p>\n                            Quelle: Ferrari                        <\/p>\n<p>Aber urteilen wir nicht \u00fcber die Geschmacksfrage der Optik, sondern blicken wir auf die harten Fakten. Das Packaging des Elektroantriebs erm\u00f6glichte beim <a href=\"https:\/\/de.motor1.com\/news\/792759\/ferrari-luce-beschleunigung-hilfe-nasa\/\" data-inline-widget=\"internal-links\" data-type-id=\"0\" data-params=\"%7B%22article_edition_id%22%3A%22792759%22%2C%22section%22%3A%221%22%2C%22alias%22%3A%22ferrari-luce-beschleunigung-hilfe-nasa%22%7D\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Luce<\/a> (italienisch f\u00fcr &#171;Licht&#187;) eine grundlegend neue Fahrzeugarchitektur. Die L\u00e4nge des Viert\u00fcrers betr\u00e4gt 5.026 mm, die Breite 1.999 mm (ohne Spiegel) die Gesamth\u00f6he von 1.544 mm. Der Radstand betr\u00e4gt 2.961 mm, w\u00e4hrend die Spurweite an der Vorderachse bei 1.696 mm und an der Hinterachse bei 1.690 mm liegt.<\/p>\n<p>Das Gesamtleergewicht konnte trotz der schweren Antriebskomponenten auf 2.260 kg begrenzt werden. Die Achslastverteilung ist mit 47% auf der Vorderachse und 53% auf der Hinterachse leicht hecklastig ausgelegt, was die dynamischen Fahreigenschaften unterst\u00fctzt. Durch den Entfall des klassischen Mitteltunnels und die kompakte Integration der Bauteile bietet der Innenraum laut <a href=\"https:\/\/de.motor1.com\/ferrari\/\" data-inline-widget=\"internal-links\" data-type-id=\"2\" data-params=\"%7B%22alias%22%3A%22ferrari%22%7D\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ferrari<\/a> &#171;ein gro\u00dfz\u00fcgiges Platzangebot&#187;, das durch ein Gep\u00e4ckraumvolumen von 597 Litern erg\u00e4nzt wird.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/1779750069_796_16x9-tr.png\" alt=\"Ferrari Luce\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Bild von: Ferrari<\/p>\n<p>Das aerodynamische Entwicklungsprogramm, das \u00fcber f\u00fcnf Jahre rund 6.000 CFD-Simulationen und 330 Stunden Windkanaltests umfasste, zielte prim\u00e4r auf die Minimierung des Luftwiderstands ab. Dazu tragen eine glatte, kontinuierlich konvexe Au\u00dfenhaut, ein vollkommen ebener Unterboden, aktive K\u00fchlergrillklappen (Active Aerodynamic Grilles) und eine geschwindigkeitsabh\u00e4ngige Niveauregulierung der aktiven Aufh\u00e4ngung bei, die die Front im Fahrbetrieb um 10 mm absenkt.<\/p>\n<p>Die R\u00e4der weisen die gr\u00f6\u00dften gestaffelten Durchmesser auf, die je bei einem Serien-Ferrari eingesetzt wurden: an der Vorderachse messen sie 23 Zoll, hinten 24 Zoll, wobei das Jet-Turbinen-Design den Luftwiderstand im Radhaus um etwa 5 Prozent reduziert. Das Thermomanagement st\u00fctzt sich auf drei getrennte K\u00fchlkreisl\u00e4ufe f\u00fcr Niedertemperatur (800-Volt-Batterie), Mitteltemperatur (Inverter, Achsen, Fahrwerk und Innenraum-Abw\u00e4rme) sowie K\u00fchlmittel (Kondensator), gesteuert durch eine energieoptimierende Software.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/1779750069_796_16x9-tr.png\" alt=\"Ferrari Luce\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Bild von: Ferrari<\/p>\n<p>Der vollelektrische Allradantrieb besteht aus vier vom <a href=\"https:\/\/de.motor1.com\/news\/763316\/ferrari-f80-hamilton-leclerc-tracktest\/\" data-inline-widget=\"internal-links\" data-type-id=\"0\" data-params=\"%7B%22article_edition_id%22%3A%22763316%22%2C%22section%22%3A%221%22%2C%22alias%22%3A%22ferrari-f80-hamilton-leclerc-tracktest%22%7D\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">F80<\/a> abgeleiteten permanentmagneterregten Synchronmotoren mit Radialfluss-Technologie, wobei die vorderen Aggregate eine maximale Drehzahl von 30.000 U\/min (Spitzenleistung bis zu 210 kW, regul\u00e4r 105 kW) erreichen und \u00fcber ein Entkopplungssystem f\u00fcr reinen Heckbetrieb verf\u00fcgen, w\u00e4hrend die hinteren Motoren bis zu 25.500 U\/min drehen und jeweils 310 kW leisten.<\/p>\n<p>Am Lenkrad befinden sich nebeneinander das f\u00fcnfstufige Manettino und das dreistufige e-Manettino. Die zweite Einheit definiert Leistung, Drehmomentverlauf, Traktionsart und maximale Performance, w\u00e4hrend die Rekuperation in allen &#171;Drive&#187;-Fahrstufen konstant bleibt. Im Modus &#171;Range&#187; ist die Leistung auf 320 kW begrenzt, der Antrieb erfolgt vorwiegend \u00fcber die Hinterr\u00e4der, die H\u00f6chstgeschwindigkeit betr\u00e4gt 260 km\/h.<\/p>\n<p>Im Modus &#171;Tour&#187; steigt die verf\u00fcgbare Leistung auf 460 kW, der Allradantrieb ist permanent aktiv und die H\u00f6chstgeschwindigkeit bleibt bei 260 km\/h: Dieser Modus bietet ein gleichm\u00e4\u00dfiges Fahrverhalten unabh\u00e4ngig vom verbleibenden Energielevel. Im Modus &#171;Performance&#187; erreicht die maximale Leistung mit permanentem Allradantrieb 725 kW (987 PS) und der Luce erreicht ein Spitzentempo von 310 km\/h.<\/p>\n<p>Das 800-Volt-System nutzt extrem kompakte Inverter und einen DC\/DC-Wandler mit \u00fcber 98% Wirkungsgrad, gespeist von einer in Maranello gebauten 122-kWh-Batterie mit 210 in Serie geschalteten Zellen, die eine WLTP-Reichweite von \u00fcber 530 km erm\u00f6glicht und DC-Schnellladen mit bis zu 350 kW unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Das Batteriegeh\u00e4use ist als volltragendes Element in das Chassis aus Aluguss und Strangpressprofilen integriert. Der Luce beschleunigt in 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km\/h, absolviert den Sprint von 0 auf 200 km\/h in 6.8 Sekunden. Maximal sind 772 kW respektive 1.050 PS m\u00f6glich.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/1779750069_796_16x9-tr.png\" alt=\"Ferrari Luce\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Bild von: Ferrari<\/p>\n<p>Die Fahrdynamik wird von der zentralen Vehicle Control Unit (VCU) gesteuert, die Parameter 200-mal pro Sekunde mit der Side Slip Control X (SSC X) abgleicht und die drei Aktuatoren pro Rad (Traktion\/Regeneration, Lenkwinkel via unabh\u00e4ngiger Hinterachslenkung und vertikale D\u00e4mpfung \u00fcber Kugelumlaufspindeln) regelt.<\/p>\n<p>Ein mechanisch isolierter, elastisch gelagerter hinterer Hilfsrahmen minimiert mechanische Schwingungen im Fahrgastraum. Ein propriet\u00e4res, patentiertes System erlaubt dem Fahrer zudem, \u00fcber die rechte Lenkradschaltwippe eine k\u00fcnstlich gestaffelte Drehmomenterh\u00f6hung abzurufen, um das Gef\u00fchl einer progressiven Beschleunigung analog zu einem Verbrennungsmotor zu simulieren, w\u00e4hrend die linke Wippe die Rekuperation stufenweise regelt.<\/p>\n<p>Anstelle k\u00fcnstlicher Kl\u00e4nge erfasst ein zentraler Beschleunigungssensor an der Achse die realen Vibrationen der rotierenden Bauteile, um dieses Signal nach dem Prinzip einer E-Gitarre zu filtern, zu equalizen und geschwindigkeits- sowie manettinabh\u00e4ngig \u00fcber Au\u00dfen- und Innenlautsprecher als funktionales akustisches Feedback wiederzugeben.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/1779750069_796_16x9-tr.png\" alt=\"Ferrari Luce\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Bild von: Ferrari<\/p>\n<p>Das HMI-Konzept trennt strikt zwischen Steuerung (Input) und Information (Output) und setzt auf ein aus einem Aluminium-Monoblock gefr\u00e4stes Lenkrad mit ergonomischen Analogmodulen sowie ein mitschwenkendes Kombiinstrument (Binnacle).<\/p>\n<p>F\u00fcr die Anzeigen kommen vier von Samsung entwickelte, hintergrundbeleuchtungsfreie OLED-Panels zum Einsatz: Ein 12,9-Zoll-Hauptdisplay (Binnacle) mit zwei \u00fcbereinander gelagerten Schichten und geschliffenen Linsen f\u00fcr einen dreidimensionalen Parallaxe-Effekt, ein schwenkbares 12-Zoll-Zentralpanel mit Handballenauflage und physischen Direktwahltasten f\u00fcr die Klimatisierung sowie ein geteiltes Panel im Fond mit 10,1 Zoll und 6,3 Zoll Diagonale zur Echtzeit-Daten\u00fcbermittlung an die Passagiere.<\/p>\n<p>Der aus Gorilla Glass gefertigte Fahrzeugschl\u00fcssel verf\u00fcgt \u00fcber ein weltweit erstes automotives &#171;E-Ink&#187;-Display, das beim Andocken in der Mittelkonsole das System startet und den Gangwahlschalter freigibt.<\/p>\n<p>Das Interieur ist mit italienischem Leder und <a href=\"https:\/\/de.motor1.com\/news\/598258\/alcantara-material-geschichte-lancia-lamborghini\/\" data-inline-widget=\"internal-links\" data-type-id=\"0\" data-params=\"%7B%22article_edition_id%22%3A%22598258%22%2C%22section%22%3A%221%22%2C%22alias%22%3A%22alcantara-material-geschichte-lancia-lamborghini%22%7D\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Alcantara<\/a> verkleidet, verf\u00fcgt \u00fcber elektrisch schlie\u00dfende Fondt\u00fcren und einzeln verstellbare Sitze mit optionaler Massagefunktion. Den akustischen Abschluss bildet ein 3.000 Watt starkes High-End-Audiosystem mit 24 Kan\u00e4len, Class-D-Verst\u00e4rker und 21 spezifischen Lautsprechern. Zum Preis des Luce macht Ferrari noch keine Angaben. Im Gespr\u00e4ch ist aber die Summe von 550.000 Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die H\u00f6lle friert zu, das noch nie Dagewesene ist eingetreten: Ferrari pr\u00e4sentiert mit dem Luce sein erstes reines&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":139100,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[14],"tags":[468,57,46,52,51,440,53,56,45,44,55,54],"class_list":["post-139099","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-auto-news","tag-business","tag-ch","tag-companies","tag-companies-markets","tag-ferrari","tag-markets","tag-maerkte","tag-schweiz","tag-switzerland","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116637700568240952","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/139099","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=139099"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/139099\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/139100"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=139099"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=139099"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=139099"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}