{"id":145760,"date":"2026-05-30T07:54:23","date_gmt":"2026-05-30T07:54:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/145760\/"},"modified":"2026-05-30T07:54:23","modified_gmt":"2026-05-30T07:54:23","slug":"rauchen-und-ms-erkrankungsrisiko-um-50-erhoeht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/145760\/","title":{"rendered":"Rauchen und MS: Erkrankungsrisiko um 50% erh\u00f6ht"},"content":{"rendered":"<p>Studien zeigen: Menopause verschlechtert MS meist nicht, aber Aufkl\u00e4rung bei Familienplanung und Rauchstopp ist mangelhaft.<\/p>\n<p>Zum Internationalen Aktionstag f\u00fcr Frauengesundheit am 28. Mai 2026 ver\u00f6ffentlichen Fachgesellschaften Daten zu Menopause, Familienplanung und Risikofaktoren.<\/p>\n<p>Menopause: Entwarnung f\u00fcr betroffene Frauen<\/p>\n<p>Viele MS-Patientinnen f\u00fcrchten die Wechseljahre. Eine aktuelle Untersuchung der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) mit 559 Frauen gibt nun Entwarnung. Der Eintritt in die Menopause verschlechtert die Schubh\u00e4ufigkeit und den Behinderungsgrad nicht grunds\u00e4tzlich. In einigen F\u00e4llen beobachteten Forscher sogar eine langsamere Krankheitsprogression im Vergleich zu M\u00e4nnern.<\/p>\n<p>Anzeige: Rauchen erh\u00f6ht das MS-Risiko um fast 50 Prozent \u2013 das best\u00e4tigt eine Metaanalyse von 132 Studien. Mit unserer Checkliste zur Raucherentw\u00f6hnung senken Sie Ihr Risiko in 5 konkreten Schritten. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/rauchen-erhoeht-ms-risiko-um-50-praeventionstipps-300?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_933051:Topic_workplace_health_ergonomics:Source_DNV_Dynamic_LP&amp;lp=300\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Jetzt kostenlose Checkliste anfordern<\/a><\/p>\n<p>Kinderwunsch: Aufkl\u00e4rungsdefizite bleiben<\/p>\n<p>Anders sieht es bei der Familienplanung aus. Eine Studie mit 200 Frauen zwischen 18 und 45 Jahren zeigt deutliche Vers\u00e4umnisse. Mehr als die H\u00e4lfte der Befragten gab an, dass die MS-Diagnose ihre Familienplanung beeinflusst habe \u2013 etwa Zeitpunkt oder Anzahl der Kinder betreffend. Neun Frauen verzichteten g\u00e4nzlich auf Elternschaft. Die Hauptsorgen: eine m\u00f6gliche Verschlechterung nach der Geburt und Risiken durch Medikamente.<\/p>\n<p>Doch nur weniger als 25 Prozent der Betroffenen erhielten eine entsprechende Beratung durch ihr Behandlungsteam. Dabei w\u00e4re Aufkl\u00e4rung gerade hier entscheidend.<\/p>\n<p>Rauchen: Risiko um 50 Prozent erh\u00f6ht<\/p>\n<p>Zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai r\u00fccken Fachleute einen vermeidbaren Risikofaktor in den Fokus. Eine Metaanalyse von 132 Studien mit 109.000 MS-Betroffenen best\u00e4tigt: Rauchen erh\u00f6ht das Erkrankungsrisiko um fast 50 Prozent. Neben Epstein-Barr-Virus und Vitamin-D-Mangel gilt Tabakkonsum damit als einer der wesentlichen modifizierbaren Risikofaktoren.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich deuten Untersuchungen des Mikrobioms bei 69 MS-Patienten auf Zusammenh\u00e4nge zwischen Darmbakterien, Krankheitsverlauf und Tabakkonsum hin. Experten fordern eine st\u00e4rkere Integration der Raucherentw\u00f6hnung in die neurologische Versorgung. Aktuell rauchen rund 19,1 Prozent der Deutschen \u2013 bei jungen Erwachsenen steigt die Quote auf 15,6 Prozent.<\/p>\n<p>Wearables erkennen Krankheitsprogression<\/p>\n<p>Technologische Fortschritte k\u00f6nnten die Kontrolle verbessern. Eine Studie der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t begleitete 238 MS-Patienten \u00fcber drei Jahre mit Wearables. Das Ergebnis: Ein R\u00fcckgang der k\u00f6rperlichen Aktivit\u00e4t um durchschnittlich 2,0 Prozent pro Jahr kann auf eine fortschreitende Erkrankung hinweisen.<\/p>\n<p>Anzeige: Neben Rauchen gelten Epstein-Barr-Virus und Vitamin-D-Mangel als wesentliche modifizierbare Risikofaktoren f\u00fcr MS. Unser Leitfaden zeigt, wie Sie alle drei Faktoren im Gespr\u00e4ch mit Ihrem Neurologen angehen. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/rauchen-erhoeht-ms-risiko-um-50-praeventionstipps-300?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_933051:Topic_workplace_health_ergonomics:Source_DNV_Dynamic_LP&amp;lp=300\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Leitfaden zu MS-Risikofaktoren jetzt sichern<\/a><\/p>\n<p>Besonders die Aktivit\u00e4tsabnahme zwischen 8:00 und 14:00 Uhr korrelierte mit erh\u00f6htem Progressionsrisiko. MRT-Untersuchungen best\u00e4tigten zudem einen Zusammenhang mit dem R\u00fcckgang des Hirnvolumens. Fr\u00fchere therapeutische Eingriffe w\u00e4ren damit m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Welt-MS-Tag: \u201eDiagnose MS: Jetzt erst recht!\u201c<\/p>\n<p>Die Studienergebnisse bilden den Hintergrund f\u00fcr den Welt-MS-Tag am 30. Mai. Unter dem Motto \u201eDiagnose MS: Jetzt erst recht!\u201c rufen Organisationen zur St\u00e4rkung der Gendermedizin auf. Weltweit leben rund 2,9 Millionen Menschen mit MS, allein in Deutschland 280.000. J\u00e4hrlich kommen etwa 15.000 Neuerkrankungen hinzu. Bessere Aufkl\u00e4rung und Pr\u00e4vention bleiben zentrale Forderungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Studien zeigen: Menopause verschlechtert MS meist nicht, aber Aufkl\u00e4rung bei Familienplanung und Rauchstopp ist mangelhaft. 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