{"id":146462,"date":"2026-05-30T20:21:14","date_gmt":"2026-05-30T20:21:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/146462\/"},"modified":"2026-05-30T20:21:14","modified_gmt":"2026-05-30T20:21:14","slug":"mondkalender-2026-wann-ist-im-mai-vollmond-blumenmond","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/146462\/","title":{"rendered":"Mondkalender 2026: Wann ist im Mai Vollmond (Blumenmond)?"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Au\u00dfer der Sonne ist der Mond der auffallendste Himmelsk\u00f6rper, der von der Erde aus sichtbar ist. Er umkreist die Erdkugel in einer Entfernung von etwa 384.000 Kilometern und kommt dem blauen Planeten dabei mal etwas n\u00e4her, mal ist er weiter weg. Das liegt an der elliptischen Bahnform, die f\u00fcr Himmelsk\u00f6rper in einem Schwerefeld allgemein die Regel ist. Perfekte Kreisbahnen sind dagegen selten. Allen Bahnformen liegt die sogenannte Drehimpulserhaltung, eine Erhaltungsgr\u00f6\u00dfe der Physik, zugrunde.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die ideale Form der Bahnellipse des Erdbegleiters wird durch St\u00f6reffekte mehr oder weniger stark beeinflusst. Das sind zum Beispiel die Abplattung der Erde, die distanzabh\u00e4ngige Schwerkraftwirkung von Sonne und Planeten und eine inhomogene Massenverteilung im Erdinnern. Tief unterhalb der Erdkruste ist die Erdmasse ungleichm\u00e4\u00dfig verteilt, sodass die Anziehungskraft unseres Planeten in einigen Regionen geringf\u00fcgig st\u00e4rker wirkt als in anderen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mit einem Durchmesser von 3476 Kilometern ist der Erdtrabant der f\u00fcnftgr\u00f6\u00dfte der insgesamt 205 Monde, die alle Planeten unseres Sonnensystems insgesamt haben. Lediglich drei der vier gro\u00dfen Jupitermonde sowie Titan, ein Saturnmond, sind gr\u00f6\u00dfer. Der Erdbegleiter hat deutlich weniger Masse als unser blauer Planet und \u00fcbt nur ein Sechstel der irdischen Anziehungskraft aus. St\u00fcnde ein 60 Kilogramm schwerer Mensch auf dem Mond, w\u00fcrde er sich dort so f\u00fchlen, als w\u00f6ge er 10 Kilogramm und k\u00f6nnte damit viel h\u00f6her und weiter springen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Von der Erdoberfl\u00e4che aus ist immer dieselbe Seite des Mondes zu sehen. Das liegt daran, dass sich der Himmelsk\u00f6rper genau einmal um sich selbst dreht, w\u00e4hrend er unseren Planeten einmal umkreist. Erste Bilder der R\u00fcckseite funkte die sowjetische Mondsonde Lunik III im Jahr 1959, doch mit ihren eigenen Augen sahen Menschen erstmals die erdabgewandte Seite, als Weihnachten 1968 die Besatzung von Apollo 8 den Erdbegleiter umrundete.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Mond ist mal als Sichel, mal nur halb und mal als leuchtende, vollst\u00e4ndige Scheibe zu sehen. \u201eAls Vollmond bezeichnet man den Mond, wenn f\u00fcr uns seine erdzugewandte Seite der Sonne gegen\u00fcbersteht und somit voll ausgeleuchtet wird\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Manfred Gaida, Astronom und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Zentrums f\u00fcr Luft- und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/raumfahrt\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Raumfahrt<\/a> (DLR) in Bonn-Oberkassel. \u201eMeist steht der Mond dabei r\u00e4umlich etwas \u00fcber oder unterhalb der Ebene, in der die Erde die Sonne uml\u00e4uft.\u201c Vollmond ist nur in der Nacht m\u00f6glich, da sich Mond und Sonnengestirn auf gegen\u00fcberliegenden Seiten der Erdkugel befinden m\u00fcssen. Daher geht der Vollmond genau dann am Horizont auf, wenn die Sonne auf der anderen Seite untergeht.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In vielen Kulturkreisen tr\u00e4gt jeder Vollmond des Jahres einen anderen Namen. Auch in Mitteleuropa war dies lange der Fall, weshalb heute noch unterschiedliche Bezeichnungen \u00fcberliefert sind.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Liste beinhaltet die altdeutschen Bezeichnungen und die Namen, die der Stamm der nordamerikanischen Algonkin dem Vollmond gegeben hat.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bereits seit vielen Jahrhunderten bestimmen die sogenannten Mondphasen das Leben der Menschen. Sie bildeten beispielsweise die Grundlage f\u00fcr landwirtschaftliches Handeln und f\u00fcr die Einteilung des Jahres in Monate. Dem Vollmond werden zudem besondere Kr\u00e4fte zugesprochen. So sollen beispielsweise w\u00e4hrend Vollmondzeiten geschlagene Weihnachtsb\u00e4ume ihre Nadeln sehr lange behalten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Vollmond ist eine der vier Mondphasen. Dabei stehen Sonnengestirn und Erdbegleiter in Opposition zueinander. Von der Erdoberfl\u00e4che aus gesehen befinden sie sich also in entgegengesetzten Richtungen. In genau dieser Konstellation wird die uns zugewandte Seite des Trabanten vollst\u00e4ndig von der Sonne beleuchtet und erreicht ihre maximale Helligkeit. Ein im <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/winter\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Winter<\/a> h\u00e4ufig vorkommender, hoch stehender Vollmond kann bei klarem Himmel die Erde sogar so hell erleuchten, dass mit dem menschlichen Auge Farben wahrgenommen werden k\u00f6nnen. Die Helligkeit betr\u00e4gt bis zu 0,25 Lux und damit in etwa das 250-fache einer sternklaren Neumondnacht.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">W\u00e4hrend seines Umlaufs um die Erde ist von unserem himmlischen Begleiter unterschiedlich viel zu sehen. Je nach Konstellation kommt es zu einem Voll- oder Neumond. Gelegentlich sind auch Ph\u00e4nomene wie der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/supermond\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Supermond<\/a> zu beobachten. Einen \u00dcberblick \u00fcber die Mondphasen geben sogenannte Mondkalender.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Einige Menschen interessieren sich nur aus Neugier daf\u00fcr, wann eine vollst\u00e4ndig, hell erleuchtete Mondscheibe am Himmel zu sehen ist. Andere wiederum richten allt\u00e4gliche Aufgaben wie Haareschneiden oder bestimmte Gartenarbeiten nach den Mondphasen. Viele Menschen glauben zudem, dass sie in Vollmondzeiten schlechter schlafen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Vollmond-Termine f\u00fcr das Jahr 2026 sind laut Mondkalender an folgenden Tagen:<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Zeiten entsprechen der jeweils g\u00fcltigen Mitteleurop\u00e4ischen Zeit bzw. Mitteleurop\u00e4ischen <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/sommerzeit\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sommerzeit<\/a>.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In der Regel tritt das Ph\u00e4nomen nur einmal im Monat auf. \u201eDie Vollmondphase wiederholt sich rund alle 29,5 Tage\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Manfred Gaida vom DLR. Den Zeitraum von einem Vollmond zum n\u00e4chsten bezeichnet man als synodische Umlaufszeit des Erdtrabanten. \u201eDiese Umlaufzeit spielt in allen Kalendern eine Rolle, die keine reinen Sonnenkalender sind. Ein Beispiel ist der Gregorianische <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/kalender\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kalender<\/a>, in dem der Lauf des Mondes f\u00fcr die Bestimmung des j\u00e4hrlichen Ostertermins relevant ist.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Trabant umkreist unseren Planeten auf einer elliptischen Umlaufbahn und nimmt nach rund 29,5 Tagen (genauer: 29 Tagen, 12 Stunden und 43 Minuten) wieder seine Ausgangsposition in Bezug zum Sonnengestirn ein. Die ver\u00e4nderliche Zeitspanne f\u00fcr diesen Umlauf bezeichnen Astronomen auch als Lunation oder als synodische Periode.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Lunationsdauer wird in der Regel von einem Neumond zum n\u00e4chsten gemessen. Sie kann sich um mehr als drei Stunden im Vergleich zum vorherigen Mondlauf unterscheiden, \u00fcber ein Jahrzehnt hinweg treten auch Unterschiede von \u00fcber 13 Stunden auf. Der Durchschnittswert f\u00fcr eine Lunation liegt bei 29,53 Tagen und wird auch synodischer Monat genannt. So kehrt auch der Vollmond in etwa alle 29,53 Tage wieder.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Mondphasen treten unabh\u00e4ngig vom Abstand des Trabanten auf seiner Umlaufbahn zur Erde auf. \u201eWeil der Mond auf einer leicht elliptischen Bahn um die Erde zieht, variiert die Distanz zwischen Erde und Mond. Genauer gesagt zwischen den Mittelpunkten beider Himmelsk\u00f6rper\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Manfred Gaida vom DLR. \u201eDas bedeutet, dass der Mond im Verlauf eines sogenannten anomalistischen Monats von 27,5 Tagen mal n\u00e4her und mal weiter von uns entfernt ist.\u201c Minimal sind es 356.400 Kilometer, maximal 406.700 Kilometer. \u201eF\u00e4llt die Vollmondphase dabei in den Zeitraum, in dem die Distanz minimal wird, so sprechen wir seit geraumer Zeit von einem Supermond, da dann die scheinbare Gr\u00f6\u00dfe und die Helligkeit des Erdtrabanten maximale Werte erreichen\u201c, beschreibt der Experte das Ph\u00e4nomen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Unterschied der Werte eines Supermondes, zu denen eines Mondes in Erdferne l\u00e4sst sich allerdings kaum mit dem blo\u00dfen Auge feststellen. \u201eWas die Gr\u00f6\u00dfenverh\u00e4ltnisse betrifft, ist es so, als w\u00fcrde man eine Ein- und eine Zwei-Eurom\u00fcnze hintereinander an einer wei\u00dfen Wand in 2,70 Meter Entfernung betrachten und versuchen einen Unterschied festzustellen\u201c, gibt Dr. Manfred Gaida ein anschauliches Beispiel. Die Differenz ist f\u00fcr Beobachter mit dem blo\u00dfen Auge kaum zu bemerken. Erst Fotos offenbaren die Schwankungen des Vollmonddurchmessers.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dieser Text wurde aktualisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Au\u00dfer der Sonne ist der Mond der auffallendste Himmelsk\u00f6rper, der von der Erde aus sichtbar ist. 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