{"id":149713,"date":"2026-06-02T07:04:08","date_gmt":"2026-06-02T07:04:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/149713\/"},"modified":"2026-06-02T07:04:08","modified_gmt":"2026-06-02T07:04:08","slug":"air-france-klm-nach-dem-stopp-von-lufthansa-cityline-haben-wir-einen-deutlichen-anstieg-verzeichnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/149713\/","title":{"rendered":"Air France-KLM: \u00abNach dem Stopp von Lufthansa Cityline haben wir einen deutlichen Anstieg verzeichnet\u00bb"},"content":{"rendered":"\n<p>Air France-KLM profitiert im deutschen Markt vom Ende von Lufthansa Cityline. \u00abNach dem Betriebsstopp von Lufthansa Cityline haben wir umgehend einen deutlichen Anstieg des Passagieraufkommens auf unseren eigenen Fl\u00fcgen verzeichnet\u00bb, sagt Bas t`Hooft, Deutschland-Chef der franz\u00f6sisch-niederl\u00e4ndischen Airline-Gruppe.<\/p>\n<p>Auch durch andere Routen-Streichungen, wie etwa das von Lufthansa angek\u00fcndigte Ende der Strecke Bremen &#8211; Frankfurt, rechne man mit mehr Flugg\u00e4sten, so t`Hooft. <a href=\"https:\/\/www.aerotelegraph.com\/tags\/klm\" id=\"75769659-c3cf-48eb-90a8-8cccff663c1d\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">KLM<\/a> fliegt von der deutschen Hansestadt bis zu drei Mal t\u00e4glich nach Amsterdam. Insgesamt verbindet die niederl\u00e4ndische Airline neun deutsche Flugh\u00e4fen mit ihrem Drehkreuz. <a href=\"https:\/\/www.aerotelegraph.com\/tags\/air-france\" id=\"b91a554d-c570-4d2d-8095-52cad676881e\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Air France<\/a> steuert von ihrem Hub Paris-Charles de Gaulle sieben deutsche Airports an. Die meisten Flugg\u00e4ste bef\u00f6rdert die Gruppe von und nach Berlin &#8211; 100.000 Reisende waren es im April.<\/p>\n<p>Lima lag bei deutschen Umsteigern im April ganz vorne<\/p>\n<p>Das Ziel, zu dem die meisten Air-France-KLM-G\u00e4ste ab Deutschland umstiegen, war im April Lima in Peru, erreichbar durch Umstieg in Amsterdam oder Paris. \u00abEs folgten New York JFK, Los Angeles, Bogota und Singapur\u00bb, sagt t`Hooft \u00fcber den Rest der Top 5.<\/p>\n<p>Allerdings muss auch Air France-KLM angesichts von Iran-Krieg und enorm gestiegenen Treibstoffpreisen Anpassungen vornehmen. \u00abWir bedienen nach wie vor alle Destinationen, die wir bereits zuvor angeflogen sind \u2013 mit Ausnahme nat\u00fcrlich der Ziele in der Golfregion, die wir derzeit nicht ansteuern k\u00f6nnen\u00bb, sagt der niederl\u00e4ndische Manager. Im Gegenzug habe man nach S\u00fcdasien, S\u00fcdostasien und in Teilen Afrikas aufgestockt auf der Langstrecke.<\/p>\n<p>Air France-KLM plant vorerst keine neue Deutschland-Routen<\/p>\n<p>In Europa habe man \u00abhier und da einzelne Fl\u00fcge gestrichen\u00bb, dabei gehe es aber um niedrigere Frequenzen, nicht um die Einstellung ganzer Routen. Insgesamt spricht er von \u00abFeinjustierungen\u00bb, auch durch die Anpassungen des Flugzeugtyps auf bestimmten Routen.<\/p>\n<p>Unter diesen Vorzeichen gilt trotz der zus\u00e4tzlichen Flugg\u00e4ste angesichts der Lufthansa-Streichungen: \u00abWir planen derzeit nicht, in diesem Jahr neue Routen in Deutschland zu er\u00f6ffnen\u00bb, stellt t`Hooft klar. Auch hier konzentriere man sich auf Feinabstimmungen.<\/p>\n<p>KLM Cityhopper schaut auf Embraer E2 und Airbus A220<\/p>\n<p>Die Fl\u00fcge nach Paris f\u00fchren Air France und ihre Tochter Air France Hop durch, die Verbindungen nach Amsterdam bedienen KLM und KLM Cityhopper. Dabei ist im Auftrag von Cityhopper auch German Airways als Wetlease-Partnerin im Einsatz.<\/p>\n<p> <a class=\"\" href=\"https:\/\/ocdn.eu\/pulscms-transforms\/1\/fLZktkpTURBXy9jODNjMjUwZTAxMjkzODkxZDA4M2U2NzQxZTAxZGJmMC5qcGeRlQMAAM0MtM0IWQ\" target=\"_blank\" data-pswp-src=\"https:\/\/ocdn.eu\/pulscms-transforms\/1\/fLZktkpTURBXy9jODNjMjUwZTAxMjkzODkxZDA4M2U2NzQxZTAxZGJmMC5qcGeRlQMAAM0MtM0IWQ\" data-pswp-width=\"3252\" data-pswp-height=\"2137\" rel=\"nofollow noopener\"> <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/mRIk9lyaHR0cHM6Ly9vY2RuLmV1L3B1bHNjbXMtdHJhbnNmb3Jtcy8xL2ZMWmt0a3BUVVJCWHk5ak9ETmpNalV3WlRBeE1qa3pPR.jpeg\" alt=\"Jets von Air France Hop und KLM Cityhopper.\" transform=\"resizeCropAuto\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\" width=\"680\" height=\"447\" class=\"RingImage _RingImage_km0le_1 \"\/> <\/a> <\/p>\n<p> Jets von Air France Hop und KLM Cityhopper. aeroTELEGRAPH <\/p>\n<p>\u00abUmfangreiche Investitionen erforderlich\u00bb in Amsterdam<\/p>\n<p>Zur Zufriedenheit mit den Drehkreuz-Flugh\u00e4fen sagt der Niederl\u00e4nder: \u00abFr\u00fcher bekam ich von Kunden zu Paris bisweilen negatives Feedback, weil sie sich nicht zurechtfanden im Flughafen und dort zu oft Gep\u00e4ck verloren ging.\u00bb Heute sei das nicht mehr der Fall, der Airport habe sich enorm verbessert. \u00abIn den vergangenen Monaten haben wir zudem Fast-Track-Optionen eingef\u00fchrt, um Anschl\u00fcsse weiter zu beschleunigen.\u00bb<\/p>\n<p>In Amsterdam Schiphol sei die Infrastruktur in den vergangenen zehn Jahren an ihre Grenzen gebracht worden. \u00abNun sind umfangreiche Investitionen erforderlich\u00bb, sagt t`Hooft. \u00abWir begr\u00fc\u00dfen es sehr, dass der Flughafen Schiphol diese Investitionen t\u00e4tigt \u2013 und wir tun dies ebenfalls.\u00bb Dazu w\u00fcrden nach den <a href=\"https:\/\/www.aerotelegraph.com\/flughaefen\/flughafen-amsterdam-schiphol-jetzt-droht-das-enteisungsmittel-fuer-flugzeuge\/rp259bk\" id=\"56fc7f29-45c9-4ec3-8939-c0fe63bedbcf\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Problemen im vergangenen Winter<\/a> auch Investitionen in den Winterdienst geh\u00f6ren, aber auch Verbesserungen von Abl\u00e4ufen und Terminals. Eine gro\u00dfe Herausforderung sei derweil, dass die Flughafengeb\u00fchren in den vergangenen zwei Jahren gestiegen seien und nun auch die niederl\u00e4ndische Luftverkehrsteuer steige.<\/p>\n<p>Toronto und Dar Es Salaam sind erste A350-Ziele bei KLM<\/p>\n<p>Was die Flotte angeht, wartet KLM derzeit auf einen wichtigen Neuzugang. \u00abIch hoffe, dass wir <a href=\"https:\/\/www.aerotelegraph.com\/flugzeuge\/hier-zeigt-sich-der-erste-airbus-a350-fuer-klm-in-voller-farbe\/vmtg0cl\" id=\"0f08de0a-ed2c-495a-a442-6ab259a1e904\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">den ersten Airbus A350<\/a> im August oder September in Betrieb nehmen k\u00f6nnen\u00bb, sagt der Manager. \u00abAls die ersten beiden Ziele sind derzeit Toronto und Dar Es Salaam eingeplant.\u00bb<\/p>\n<p>Air France-KLM hatte 2023 insgesamt 50 A350 bestellt &#8211; <a href=\"https:\/\/www.aerotelegraph.com\/ticker\/air-france-klm-wandelt-bestellung-fuer-die-meisten-airbus-a350-1000-auf-die-kleineren\/zhr2qg8\" id=\"34c4a015-f2ce-4ece-814a-390e0d68b18a\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mittlerweile aufgeteilt<\/a> in 47 A350-900 und drei A350-1000. Zudem sicherte sich der Konzern Optionen f\u00fcr 40 weitere der Flugzeuge. \u00abEine feste Aufteilung zwischen den Airlines gibt es noch nicht\u00bb, so t`Hooft.<\/p>\n<p>\u00abSt\u00e4rkstes Wachstum eindeutig in den Premium-Kabinen\u00bb<\/p>\n<p>Der Deutschland-Chef von Air France-KLM erkl\u00e4rt, dass rund die H\u00e4lfte der Reisenden hierzulande Mitglieder des Vielfliegerprogramms Flying Blue seien. \u00abWir haben Tausende von Platinum-Mitgliedern in Deutschland\u00bb, sagt er und bezieht sich damit auf den h\u00f6chsten Status. Dazu passe, dass man mittlerweile generell mehr einen Premium-Anspruch verfolge.<\/p>\n<p>Das gelte auch f\u00fcr die Kabine. \u00abNeben der Business Class haben wir massiv in unsere Premium Economy investiert &#8211; eine Investition, die sich auch in Deutschland bereits sp\u00fcrbar auszahlt\u00bb, sagt der Manager. \u00abSo verzeichnen wir unser st\u00e4rkstes Wachstum \u2013 sowohl bei den Passagierzahlen als auch beim Umsatz \u2013 derzeit eindeutig in den Premium-Kabinen.\u00bb<\/p>\n<p>\u00abProdukt, das die Lufthansa-Gruppe so nicht im Angebot hat\u00bb<\/p>\n<p>Air France und KLM bieten zudem auch eine Economy-Comfort-Zone. Dort stehen zwar normale Economy-Sitze, aber mit mehr Beinfreiheit und der M\u00f6glichkeit, die R\u00fcckenlehne weiter zu neigen. \u00abWir verzeichnen auch aus Deutschland eine sehr gute Nachfrage nach diesem Produkt, das die Lufthansa-Gruppe so nicht im Angebot hat\u00bb, so t`Hooft.<\/p>\n<p>Auch in ihre Lounges habe Air France-KLM kr\u00e4ftig investiert, etwa in Paris, Los Angeles, Boston und Chicago. \u00abZudem er\u00f6ffnen wir neue Lounges in London und Frankfurt\u00bb, sagt er.<\/p>\n<p>Economy Class fliegen und dennoch Lounge nutzen<\/p>\n<p>\u00abGenerell glaube ich, dass die Menschen zunehmend erwarten, dass sie ihr Erlebnis personalisieren k\u00f6nnen\u00bb, so t`Hooft. Deshalb wolle man nicht nur in der Kabine in der Lage sein, alle Produkte auch als Zusatzleistungen anzubieten. \u00abSo gibt es etwa Anfragen von etlichen Firmenkunden, die Economy Class fliegen, aber dennoch die Lounge nutzen m\u00f6chten, um ein effizientes und angenehmes Erlebnis am Flughafen zu haben.\u00bb Solche ma\u00dfgeschneiderten Reiseerlebnisse werde man in Zukunft immer h\u00e4ufiger anbieten.<\/p>\n<p>Gute Geschichten brauchen Freiraum. Ihre Unterst\u00fctzung gibt uns diesen Freiraum \u2013 und Sie lesen aeroTELEGRAPH ganz ohne Werbung. F\u00fcr weniger als ein Getr\u00e4nk am Flughafen. 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