{"id":151176,"date":"2026-06-03T05:36:10","date_gmt":"2026-06-03T05:36:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/151176\/"},"modified":"2026-06-03T05:36:10","modified_gmt":"2026-06-03T05:36:10","slug":"konzert-und-interview-flo-rida-zwischen-welthits-und-wiener-wuersteln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/151176\/","title":{"rendered":"Konzert und Interview &#8211; Flo Rida: Zwischen Welthits und Wiener W\u00fcrsteln"},"content":{"rendered":"<p>Nach einer kurzen Pause \u00fcbernahmen die T\u00e4nzerinnen mit Showeinlagen, bevor er zur\u00fcckkehrte. Hinter ihm standen pl\u00f6tzlich mehrere junge M\u00e4nner aus dem Publikum auf der B\u00fchne, darunter auch Kinder. Bei \u201eG.D.F.R. (Going Down For Real)\u201c wurde daraus fast eine offene B\u00fchnenparty. Einige durften sogar ins Mikro rappen und ihre F\u00e4higkeiten neben Flo Rida zeigen. Besonders ein Junge namens Matteo wurde zum kleinen Star des Moments: Flo Rida gab ihm seine Brille und seine Weste, und der Bub genoss die Aufmerksamkeit sichtlich. Wer kann schlie\u00dflich schon behaupten, einmal mit Flo Rida auf der B\u00fchne gestanden zu haben? Mit \u201eWild Ones\u201c ging es weiter, erneut unterst\u00fctzt von Oya Baby. Das Publikum blieb textsicher, die Stimmung ausgelassen. Auch dieser Song wurde kurz unterbrochen, um weitere Fans auf die B\u00fchne zu holen \u2013 charmant, aber auf Dauer etwas zulasten des musikalischen Flusses.<\/p>\n<p>Nach viel Bewegung und B\u00fchnenaction musste irgendwann auch das T-Shirt weichen. \u201eThank You All For So Much Love\u201c, rief Flo Rida dem Publikum zu. Danach wurden Schuhe signiert, eine kleine \u201eChampagne Party\u201c angek\u00fcndigt, der nat\u00fcrlich in die Menge gespritzt worden ist und mit \u201eMy House\u201c weitergefeiert. Auch hier durfte wieder ein Fan mit Plakat auf die B\u00fchne, bekam eine Unterschrift und eine Umarmung.\u00a0<\/p>\n<p>Bei \u201eGood Feeling\u201c wurde der Musiker kurz ruhiger: Er kniete auf der B\u00fchne, nahm den Applaus auf und wirkte f\u00fcr einen Moment sichtlich dankbar, bevor er wieder in den Party-Modus wechselte. Wenig sp\u00e4ter lie\u00df er sich erneut von Securities durch die Menge tragen \u2013 ein charmanter Fan-Moment, der aber auch zeigte, dass eine B\u00fchnenverl\u00e4ngerung oder ein Mittelsteg dieser Show gutgetan h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens bei \u201eRight Round\u201c erreichte die Stimmung noch einmal ihren H\u00f6hepunkt. Flo befand sich mitten im Publikum, machte Selfies, umarmte Fans und unterschrieb Shirts. Diese N\u00e4he wirkte ehrlich und sympathisch, auch wenn der Auftritt an manchen Stellen etwas chaotisch blieb. Mit \u201eGreenlight\u201c n\u00e4herte sich der Abend dem Ende. Noch einmal rief er \u201eI Love Vienna\u201c in die Halle, lie\u00df sich feiern \u2013 dann ging das Licht an, und die gro\u00dfe Vor-Mitternacht-Party war vorbei.<\/p>\n<p>Fazit:\u00a0Am Ende zeigte der Abend vor allem, wie stark Flo Ridas Hits bis heute wirken \u2013 aber auch, dass Bekanntheit allein nicht immer f\u00fcr eine runde Liveshow reicht. Zwischen Mitsingmomenten, Publikumsn\u00e4he und viel Bewegung entstand immer wieder gute Stimmung, doch der Ablauf blieb stellenweise sprunghaft. Viele Songs wurden eher angerissen als ausgespielt, manche B\u00fchnenaktion wirkte mehr spontan als durchdacht.\u00a0<br \/>So war der Auftritt weniger ein musikalisch geschlossenes Konzert als ein schneller Streifzug durch ein Repertoire, das viele im Publikum bestens kannten. Das funktionierte oft, weil die Songs sofort z\u00fcndeten. Gleichzeitig h\u00e4tten dem Abend mehr Struktur, mehr Raum und etwas weniger Unterbrechung gutgetan.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach einer kurzen Pause \u00fcbernahmen die T\u00e4nzerinnen mit Showeinlagen, bevor er zur\u00fcckkehrte. 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