{"id":152936,"date":"2026-06-04T08:42:12","date_gmt":"2026-06-04T08:42:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/152936\/"},"modified":"2026-06-04T08:42:12","modified_gmt":"2026-06-04T08:42:12","slug":"polestar-5-im-fahrbericht-luxus-sportlimousine-mit-650-kw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/152936\/","title":{"rendered":"Polestar 5 im Fahrbericht: Luxus-Sportlimousine mit 650 kW"},"content":{"rendered":"<p>              Polestar 5 im Fahrbericht: Luxus-Sportlimousine mit 650 kW<\/p>\n<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/tests\/Polestar-5-Driving-Review-Competitor-to-the-Porsche-Taycan-11315032.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>In den ersten vier Monaten dieses Jahres hat Polestar nur etwas mehr als 1500 Autos in Deutschland absetzen k\u00f6nnen. Die Marke, einst gestartet als Ableger von Volvo, br\u00e4uchte f\u00fcr deutlich h\u00f6here Zulassungszahlen ein Modell, das n\u00e4her an dem platziert ist, was viele Kunden suchen. Vorerst aber bel\u00e4sst sie es mit dem Polestar 5 bei einem Aufmerksamkeitsbooster. Der stand uns f\u00fcr eine erste kurze Ausfahrt zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Wer mindestens 141.600\u00a0Euro f\u00fcr die Polestar 5 Launch Edition Performance hinlegt, d\u00fcrfte dies in Erwartung eines ernstzunehmenden Konkurrenten von Sportwagen wie dem Porsche Taycan Turbo und dem Audi RS e-tron GT tun. Die Polestar Performance Architecture (PPA) ist keine angepasste SUV-Plattform und auch kein geliehenes Volvo-Ger\u00fcst, sondern eine technische Basis mit einer eigens entwickelten Aluminiumstruktur. Polestar verspricht einerseits ein vergleichsweise geringes Gewicht, andererseits eine sehr hohe Verwindungssteifigkeit.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/0\/9\/2\/9\/3\/0\/06-e67fb5e4d1716a50.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Polestar 5\" height=\"900\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1600 \/ 900; object-fit: cover;\" width=\"1600\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Der Polestar 5 hat mit 5,09 m ein gewaltiges Format &#8211; zumindest f\u00fcr europ\u00e4ische Verh\u00e4ltnisse.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Polestar)\n    <\/p>\n<p>Gro\u00dfer Wendekreis<\/p>\n<p>Vorn wurde eine Doppelquerlenkerachse, hinten eine Mehrlenkerachse verbaut. Der vordere untere Querlenker ist geteilt. Eine Hinterachslenkung gibt es nicht. Ein Grund daf\u00fcr seien die Raumverh\u00e4ltnisse im Heck. \u201eEine Hinterachslenkung w\u00fcrde keinen Mehrwert f\u00fcr das Fahrverhalten bieten\u201c, argumentiert Polestar. Der Wendekreis betr\u00e4gt 12,33 Meter. Das ist vergleichsweise viel und gerade in engen Gassen oder im Parkhaus durchaus zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p>Handlich trotz des hohen Gewichts<\/p>\n<p>Der rund 2,5 Tonnen schwere Polestar 5 schl\u00e4gt sich auch auf kurvigen Landstra\u00dfen beachtlich. In schnellen B\u00f6gen bleibt er neutral und angenehm unaufgeregt. Wer zu schnell in enge Kurven sticht, bekommt eine leichte Untersteuerneigung serviert. Auch wenn der Fahrer dann vom Fahrpedal geht, bleibt das schwere Auto gerade auf der Vorderachse erstaunlich stabil. Ein Taycan Turbo lenkt verbindlicher ein, wirkt agiler und kommuniziert durch die Lenkung mehr mit dem Fahrer. Der Polestar 5 ist mit seiner Abstimmung n\u00e4her am Audi RS e-tron GT, eben mehr Gran Turismo als kompromisslos auf Dynamik ausgelegt, schl\u00e4gt sich aber dennoch beachtlich.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/0\/9\/2\/9\/3\/0\/10-c1143dd5b1bf86ea.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Polestar\" height=\"900\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1600 \/ 900; object-fit: cover;\" width=\"1600\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Auf diesem Bild sind Extras f\u00fcr 8500 Euro zu sehen: matter Lack und die gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Felgen<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Polestar)\n    <\/p>\n<p>Die Performance-Version f\u00e4hrt mit adaptiven BWI-MagneRide-D\u00e4mpfern, die in drei Millisekunden reagieren k\u00f6nnen sollen. Die Spreizung zwischen den D\u00e4mpfereinstellungen ist sp\u00fcrbar. Im normalen Modus bleibt er langstreckentauglich, ohne nachzuschwingen. In der strafferen Einstellung wirkt der Polestar verbindlicher, aber nicht h\u00f6lzern, trotz der montierten Maximal-Konfiguration. Der Testwagen war mit Reifen im Format 255\/35\u00a0R22 vorn und 295\/30\u00a0R22 hinten best\u00fcckt. Da bleibt nicht viel Flankenh\u00f6he \u00fcbrig, die beim Abfangen von Unebenheiten unterst\u00fctzen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Mehr Leistung und \u2026<\/p>\n<p>Die Launch Edition Performance bietet in der Spitze nochmals 100\u00a0kW mehr als das Standardmodell. Der Heckmotor leistet 450\u00a0kW, der vordere 200 \u2013 und damit sogar 25\u00a0kW weniger als im Basismodell. Der st\u00e4rkere Motor hinten \u00fcberkompensiert das dann, was in einer Systemleistung von 650\u00a0kW resultiert. Das maximale Drehmoment liegt bei 1015 Nm. Polestar verspricht 3,2\u00a0Sekunden im Standardsprint, und das erscheint absolut glaubhaft. Es steht ein jederzeit abrufbarer, enormer Schub zur Verf\u00fcgung, von dem sich auch nur mit einem Hauch Verantwortungsgef\u00fchl im normalen Stra\u00dfenverkehr kaum Gebrauch machen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/0\/9\/2\/9\/3\/0\/20-09b6f7e6c2d7a219.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Polestar 5\" height=\"900\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1600 \/ 900; object-fit: cover;\" width=\"1600\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Der aktuell \u00fcbliche Weg: Die Bedienung fast aller Funktionen erfolgt \u00fcber den Bildschirm &#8211; oder per Sprachbefehl.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Polestar)\n    <\/p>\n<p>\u2026 h\u00f6herer Verbrauch als im Basismodell<\/p>\n<p>Die Batterie mit acht Modulen und insgesamt 192 Zellen ist mit 112\u00a0kWh \u00fcppig dimensioniert. 106\u00a0kWh davon sind nutzbar. Trotz identischem Energiegehalt liegt die WLTP-Reichweite der Launch Edition Performance mit 558\u00a0km immerhin 120 km unter der Standardvariante. Der Verbrauch im Zyklus ist mit 21,2\u00a0kWh\/100\u00a0km erheblich h\u00f6her als im Basismodell, das mit 17,8 bis 18,3\u00a0kWh\/100 km angegeben ist. Dank einer Spannungsebene von 800 Volt ist das Nachladen fix erledigt. Im Konfigurator sind die 22\u00a0Minuten, die eine Aufladung von 10 auf 80\u00a0Prozent dauern soll, noch mit dem Hinweis \u201evorl\u00e4ufig\u201c versehen, doch viel wird sich vermutlich da nicht mehr verschieben. 70\u00a0Prozent entsprechen 74,2\u00a0kWh, was bei 22\u00a0Minuten Ladezeit einer durchschnittlichen Netto-Ladeleistung von rund 202\u00a0kW entsprechen w\u00fcrde. Die Ladeverluste m\u00fcssen noch hinzugerechnet werden.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/0\/9\/2\/9\/3\/0\/40-7a011a8dd03bf488.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Polestar 5\" height=\"900\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1600 \/ 900; object-fit: cover;\" width=\"1600\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Der Einstieg ist beschwerlich, die Sitze allerdings bequem. Das gro\u00dfe Glasdach ist serienm\u00e4\u00dfig. \u00d6ffnen l\u00e4sst es sich nicht.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Polestar)\n    <\/p>\n<p>Kein Apple CarPlay<\/p>\n<p>Der Polestar 5 ist 5,09\u00a0m lang, hat einen Radstand von 3,05\u00a0m und bietet vor allem im Fond mehr Platz als die deutschen Konkurrenten. Der Einstieg hinten ist wegen der hohen Schweller, der engen T\u00fcr\u00f6ffnung und der tiefen Sitzposition f\u00fcr einige sicherlich eine gewisse Herausforderung. Auch in diesem Auto wurde die Bedienung fast aller Funktionen auf den Bildschirm verlegt. Um eine gewisse Zeit der Einarbeitung kommt der Fahrer also nicht herum. Allerdings baut Polestar keine allzu hohen H\u00fcrden auf. Als Basis dient auch hier Android Automotive, was alles wirklich Wichtige mitbringt und sich erweitern l\u00e4sst. Es fehlt Apple CarPlay, und das d\u00fcrfte einige Kunden ziemlich ver\u00e4rgern.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/0\/9\/2\/9\/3\/0\/99-b785244fafa6e550.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Polestar 5\" height=\"900\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1600 \/ 900; object-fit: cover;\" width=\"1600\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Der Polestar 5 wird zun\u00e4chst nur als umfangreich ausgestattete Launch Edition angeboten. Grundpreis: 118.600 Euro<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Polestar)\n    <\/p>\n<p>Nicht so teuer wie ein Taycan Turbo<\/p>\n<p>Zum Start gibt es zwei Varianten der Launch Edition: Dual Motor (ab 118.600\u00a0Euro) und die von uns gefahrene Performance-Version, f\u00fcr die mindestens 141.600\u00a0Euro f\u00e4llig sind. Viele Optionen gibt es nicht, was nicht hei\u00dft, dass sich der Preis nicht nochmals sp\u00fcrbar anheben lie\u00dfe. Matt-Lack (5000\u00a0Euro), 22-Zoll-Felgen (3500\u00a0Euro) und 6500\u00a0Euro f\u00fcr einen nochmals feiner ausgekleideten Innenraum summieren sich auf immerhin 15.000\u00a0Euro. Vielleicht tr\u00f6stet es die Interessenten, dass ein gut ausgestatteter Taycan Turbo nochmals erheblich teurer geworden w\u00e4re. Doch Kaufentscheidungen d\u00fcrften sich in diesem Segment mehrheitlich wohl erst nachrangig an diesem Punkt orientieren.<\/p>\n<p>        Mehr zur Marke PolestarMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/mailto:mfz@heise.de\" title=\"Martin Franz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mfz<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Polestar 5 im Fahrbericht: Luxus-Sportlimousine mit 650 kW close notice This article is also available in English. 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