{"id":159835,"date":"2026-06-09T08:50:06","date_gmt":"2026-06-09T08:50:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/159835\/"},"modified":"2026-06-09T08:50:06","modified_gmt":"2026-06-09T08:50:06","slug":"wwdc-viel-ai-und-privacy-keine-neue-hardware","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/159835\/","title":{"rendered":"WWDC: Viel AI und Privacy, keine neue Hardware"},"content":{"rendered":"<p>An der Keynote zur Worldwide Developers Conference 2026 hat Apple wie gewohnt die kommenden Versionen seiner Betriebssysteme pr\u00e4sentiert. Im Zentrum stand dabei die n\u00e4chste Generation von Apple Intelligence, unterst\u00fctzt durch die hauseigenen Foundation Models, zum guten Teil auf den Ger\u00e4ten selbst betrieben, und Googles Gemini-Modelle, die zugunsten der Privatsph\u00e4re der Nutzer in einer Private Cloud laufen \u2013 die referierenden Apple-Manager sprachen jeweils von &#171;Private Cloud Compute&#187;. Als wichtige Verbesserung sollen die 27er-Releases zudem reaktionsschneller werden: Apps auf iPhone und iPad sollen bis zu 30 Hauptzeit schneller starten, Fotos nach der Aufnahme bis zu 70 Prozent schneller in der Fotobibliothek erscheinen, \u00dcbertragungen via Airdrop sich um bis zu 80 Prozent beschleunigen. Vergleichbares gilt f\u00fcr den Wechsel zwischen Mobilfunk und WLAN sowie die \u00dcbertragung von Dateien zwischen externen Laufwerken und einem iPad, die mit der neuen Generation so schnell ablaufen soll wie im Finder auf dem Mac. Neue Hardware, wie etwa ein Mac Studio oder ein Mac Mini mit M5-Chips, wurde an der Keynote entgegen gewisser Erwartungen nicht angek\u00fcndigt. <\/p>\n<p>Bei der Vorstellung der n\u00e4chsten Generation von Apples KI-Angebot wurde einerseits immer wieder auf den Schutz der Privatsph\u00e4re hingewiesen. Auf der anderen Seite betonten die Referenten die tiefe Integration von KI in die kommenden 27er-Betriebssysteme von iPhone, iPad, Mac, Apple Watch und Apple Vision Pro. Ein Beispiel ist Siri AI, die lang erwartete neue Version des Sprachassistenten Siri, die neu erstens in die Suchfunktion Spotlight integriert ist und zweitens auf pers\u00f6nlichen Kontext zur\u00fcckgreifen und Aufgaben App-\u00fcbergreifend erledigen kann. Damit lassen sich Nachrichten, E-Mails, Fotos und andere Inhalte auf dem Ger\u00e4t durchsuchen und mit Ergebnissen aus dem Internet kombinieren \u2013 das Ergebnis sind, so <a href=\"https:\/\/www.itmagazine.ch\/unternehmen\/36\/Apple.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Apple<\/a>, wirklich hilfreiche Antworten. Weiter steht Visual Intelligence systemweit zur Verf\u00fcgung: Inhalte wie etwa Bilder oder Bildausschnitte k\u00f6nnen auf dem Bildschirm markiert werden, und Apple Intelligence liefert passende Informationen dazu. Neben der direkten Integration von Siri in die Systemfunktionalit\u00e4t gibt es neu auch eine Siri App, vergleichbar mit den g\u00e4ngigen KI-Chatbots. Die App erlaubt es, fr\u00fchere Konversation wieder aufzurufen und damit weiterzufahren oder neue Konversationen zu starten. Das Ganze wird \u00fcber iCloud synchronisiert und steht auf allen Ger\u00e4ten des Nutzers zur Verf\u00fcgung.\n<\/p>\n<p>Apple Intelligence reichert zudem verschiedene der mit dem System mitgelieferten Apps deutlich an. Als Beispiel diente die Fotos-App von iOS 27, die neu mit einem Reframe-Tool aufwartet: Damit l\u00e4sst sich die Komposition eines Fotos auch nach der Aufnahme noch \u00e4ndern und die Perspektive anpassen, sodass die Darstellung der eigentlichen Intention des Fotografen entspricht. Eine weitere Verbesserung betrifft den Image Playground, mit dem sich neu auf Basis von Gemini Bilder in unterschiedlichen Stilarten generieren lassen, von fotorealistisch bis Comic oder Knetmasse. Doch nicht nur Apples eigene Apps profitieren von der verbesserten <a href=\"https:\/\/www.itmagazine.ch\/unternehmen\/36\/Apple.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Apple<\/a> Intelligence, auch Entwickler von Third Party Apps k\u00f6nnen wir \u00fcber eine neue API auf die KI-Funktionalit\u00e4t zur\u00fcckgreifen.<\/p>\n<p>Gleich zu Beginn der Keynote wurden neue Funktionen zur Kindersicherung vorgestellt. Eltern k\u00f6nnen auf den Ger\u00e4ten ihrer Kinder einen Kinder-Account anlegen, womit altersgerechte Schutzfunktion im gesamten System aktiviert werden. Dabei l\u00e4sst sich genau ausw\u00e4hlen, welche Apps erlaubt sind und welche nicht. Eltern k\u00f6nnen zudem festlegen, dass jeder neue Kontakt genehmigt werden muss und das explizite oder gewaltt\u00e4tige Inhalte unterbunden werden. Vergleichbares l\u00e4sst sich f\u00fcr die t\u00e4gliche Nutzungszeit definieren \u2013 und man kann festlegen, auf welche Apps die Kinder zu welcher Tageszeit zugreifen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Gute Nachrichten gibt es f\u00fcr Nutzer \u00e4lterer Ger\u00e4te: Die 27er-Versionen laufen auf allen Ger\u00e4ten, auf denen die 26er-Generation l\u00e4uft. Anders als fr\u00fcher vermutet funktioniert zum Beispiel iOS 27 auch auf dem iPhone 11. Und zum Schluss noch ein weiteres Detail: MacOS 27 erh\u00e4lt den Beinamen &#171;Golden Gate&#187;.<br \/>\n(ubi)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"An der Keynote zur Worldwide Developers Conference 2026 hat Apple wie gewohnt die kommenden Versionen seiner Betriebssysteme pr\u00e4sentiert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":159836,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[15],"tags":[277,556,5201,46,598,599,6713,45,60,59,44,64,61,63,62],"class_list":["post-159835","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-apple","tag-betriebssysteme","tag-business-maerkte","tag-ch","tag-ios","tag-macos-co","tag-messen-events","tag-schweiz","tag-science","tag-science-technology","tag-switzerland","tag-technik","tag-technology","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116719288814125385","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/159835","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=159835"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/159835\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/159836"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=159835"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=159835"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=159835"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}