{"id":160101,"date":"2026-06-09T11:59:08","date_gmt":"2026-06-09T11:59:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/160101\/"},"modified":"2026-06-09T11:59:08","modified_gmt":"2026-06-09T11:59:08","slug":"bern-ist-groesster-profiteur-der-kantonalen-ausgleichszahlungen-2027","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/160101\/","title":{"rendered":"Bern ist gr\u00f6sster Profiteur der kantonalen Ausgleichszahlungen 2027"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Bern \u2013 Der Kanton Bern profitiert am meisten vom nationalen Finanzausgleich 2027. Netto gehen rund 1,7 Milliarden Franken an den zweitbev\u00f6lkerungsreichsten Kanton. Insgesamt steigen die Ausgleichszahlungen gegen\u00fcber diesem Jahr deutlich an.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hinter dem Kanton Bern erhalten das Wallis mit 897 Millionen Franken und der Aargau mit knapp 709 Millionen Franken am meisten von den Ausgleichszahlungen. Ebenfalls hohe Nettozufl\u00fcsse verzeichnen Freiburg, St. Gallen und Solothurn, wie der Bericht der Eidgen\u00f6ssischen Finanzverwaltung (EFV) vom Dienstag zeigte.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gr\u00f6sster Geldgeber ist der Kanton Zug. Der Zentralschweizer Kanton zahlt netto rund 529 Millionen Franken in den Finanzausgleich ein. Dahinter folgen Genf mit knapp 497 Millionen Franken und Z\u00fcrich mit 369 Millionen Franken, so der Bericht. Ebenfalls zu den Geberkantonen z\u00e4hlen Schwyz, Basel-Stadt, Nidwalden und Schaffhausen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pro Kopf werden die Einwohner der Kantone Zug (429 Franken), Genf (221 Franken) und Schaffhausen (168 Franken) am meisten vom Finanzausgleich belastet. Pro Kopf am meisten erhalten laut der EFV Einwohner der Kantone Thurgau (252 Franken), Uri (190 Franken) und Solothurn (176 Franken).<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausgleichszahlungen steigen deutlich an<br \/>Insgesamt stieg der Finanzausgleich gegen\u00fcber 2026 um 527 Millionen Franken auf 6,9 Milliarden Franken an, schrieb die EFV. Davon entfallen 5,7 Milliarden Franken auf den Ressourcenausgleich, 0,9 Milliarden Franken auf den Lastenausgleich und 0,3 Milliarden Franken auf tempor\u00e4re Massnahmen. Der Bund tr\u00e4gt rund zwei Drittel der Zahlungen, der Rest entf\u00e4llt auf die Kantone. 2026 betrug der Finanzausgleich noch 6,4 Milliarden Franken.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hauptgrund f\u00fcr das deutliche Wachstum sei der Anstieg des Ressourcenausgleichs, hiess es weiter. Dieser hat zum Ziel, Kantone mit unterdurchschnittlichen eigenen Ressourcen mit gen\u00fcgend frei verf\u00fcgbaren Finanzmitteln auszustatten. Die Mindestausstattung ist gesetzlich geregelt und bel\u00e4uft sich auf 86,5 Prozent des schweizerischen Durchschnitts.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Massgebend f\u00fcr die Berechnung des Ressourcenausgleichs 2027 seien die steuerlichen Bemessungsjahre 2021, 2022 und 2023, so die EFV. Die Ausgleichszahlungen an die ressourcenschwachen Kantone seien gegen\u00fcber 2026 um 540 Millionen Franken auf 5,7 Milliarden Franken angestiegen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kantone pr\u00fcfen Bericht<br \/>Dieser Beitrag wird gem\u00e4ss der Finanzverwaltung zu 60 Prozent durch den Bund und zu 40 Prozent durch die ressourcenstarken Kantone finanziert. Der Anstieg resultiert zu zwei F\u00fcnfteln aus dem Zuwachs der Steuereinnahmen. Die anderen drei F\u00fcnftel ergeben sich aus der Zunahme der Unterschiede zwischen den Kantonen, welche an der Ver\u00e4nderung der Ressourcenindizes der Kantone gemessen werden, schrieb die EFV.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei 10 Kantonen steigt der Index 2027 gegen\u00fcber dem Vorjahr an und bei 16 Kantonen ist er r\u00fcckl\u00e4ufig. Die gr\u00f6sste Zunahme des Ressourcenindexes verzeichnen die Kantone Zug, Genf und Schaffhausen. Thurgau und Obwalden verzeichnen den gr\u00f6ssten R\u00fcckgang.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Bericht der EFV wird den Kantonen zur Stellungnahme unterbreitet. Die Konferenz der kantonalen Finanzdirektorinnen und Finanzdirektoren wird im September zu den Berechnungen Stellung nehmen und dem Eidgen\u00f6ssischen Finanzdepartement Bericht erstatten. (awp\/mc\/pg)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bern \u2013 Der Kanton Bern profitiert am meisten vom nationalen Finanzausgleich 2027. 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