{"id":164859,"date":"2026-06-12T13:24:11","date_gmt":"2026-06-12T13:24:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/164859\/"},"modified":"2026-06-12T13:24:11","modified_gmt":"2026-06-12T13:24:11","slug":"tv-frequenzen-antennenfernsehen-steht-womoeglich-vor-dem-aus-leben-wissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/164859\/","title":{"rendered":"TV-Frequenzen: Antennenfernsehen steht wom\u00f6glich vor dem Aus | Leben &#038; Wissen"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p data-497f19fe=\"0-2051\">F\u00fcr Millionen Fernsehzuschauer k\u00f6nnte sich nach 2030 einiges \u00e4ndern. Mobilfunkanbieter dr\u00e4ngen auf begehrte Frequenzen, die bislang f\u00fcr das DVB-T2 ausgestrahlte Fernsehsignal genutzt werden und stellen damit die Zukunft des Antennenfernsehens infrage.<\/p>\n<p>Kampf um begehrte Frequenzen<\/p>\n<p data-497f19fe=\"0-2051\">Wenn das Handy schlechten Empfang hat oder Videos unterwegs ruckeln, liegt das nicht nur an fehlenden Funkmasten. Entscheidend sind auch die verf\u00fcgbaren Frequenzen. Besonders begehrt sind niedrige Frequenzen, weil sie gro\u00dfe Fl\u00e4chen versorgen und Geb\u00e4ude besser durchdringen. Genau deshalb richtet sich der Blick nun auf das sogenannte UHF-Band zwischen 470 und 694 Megahertz, das bisher auch f\u00fcr DVB-T2 genutzt wird.<\/p>\n<p data-497f19fe=\"0-2051\">Eine Studie von WIK-Consult im Auftrag von Telekom, Vodafone und Telef\u00f3nica hat untersucht, wie diese Frequenzen nach 2030 verteilt werden sollen. Die Netzbetreiber sehen darin gro\u00dfes Potenzial: Zus\u00e4tzliche UHF-Frequenzen k\u00f6nnten die Mobilfunkkapazit\u00e4t in l\u00e4ndlichen Regionen um ein Drittel erh\u00f6hen \u2013 ganz ohne neue Funkmasten.<\/p>\n<p>Mehr zum ThemaAntennenfernsehen verliert an Bedeutung<\/p>\n<p data-497f19fe=\"0-2051\">F\u00fcr DVB-T2 wird die Debatte zunehmend kritisch. Denn wenn der Mobilfunk mehr Platz im UHF-Band erh\u00e4lt, m\u00fcsste das Antennenfernsehen Frequenzen abgeben. Die Studie verweist darauf, dass DVB-T2 inzwischen nur noch eine vergleichsweise kleine Rolle spielt: Rund 2,3 Millionen Haushalte nutzen den Empfangsweg noch station\u00e4r. Bei privaten Sendern sank die Zahl der kostenpflichtigen Abonnements von etwa einer Million im Jahr 2020 auf nur noch 416.000 Ende 2025.<\/p>\n<p data-497f19fe=\"0-2051\">Gleichzeitig ist die Verbreitung teuer. ARD und ZDF gaben laut Studie zwischen 2021 und 2024 rund 290 Millionen Euro f\u00fcr DVB-T2 aus. W\u00fcrden Programme st\u00e4rker \u00fcber das Internet verbreitet, k\u00f6nnten die \u00f6ffentlich-rechtlichen Sender innerhalb von zehn Jahren mehrere Hundert Millionen Euro einsparen.<\/p>\n<p>Fernsehen bleibt, aber anders<\/p>\n<p data-497f19fe=\"0-2051\">Ein Ende des linearen Fernsehens bedeutet das jedoch nicht automatisch. Programme k\u00f6nnten k\u00fcnftig verst\u00e4rkt \u00fcber Internetverbindungen oder per 5G-Mobilfunk \u00fcbertragen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen F\u00fcr Millionen Fernsehzuschauer k\u00f6nnte sich nach 2030 einiges \u00e4ndern. 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