{"id":165305,"date":"2026-06-12T18:38:12","date_gmt":"2026-06-12T18:38:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/165305\/"},"modified":"2026-06-12T18:38:12","modified_gmt":"2026-06-12T18:38:12","slug":"paracetamol-schmerzmittel-erhoeht-blutdruck-um-5-mmhg-in-2-wochen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/165305\/","title":{"rendered":"Paracetamol: Schmerzmittel erh\u00f6ht Blutdruck um 5 mmHg in 2 Wochen"},"content":{"rendered":"<p>Eine aktuelle Studie der University of Edinburgh zeigt: Schon zwei Wochen regelm\u00e4\u00dfige Einnahme reichen aus, um den systolischen Blutdruck um rund 5 mmHg steigen zu lassen.<\/p>\n<p>110 Probanden mit Bluthochdruck erhielten viermal t\u00e4glich ein Gramm des Schmerzmittels. Das Ergebnis: Der Effekt ist vergleichbar mit der Wirkung von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAIDs). Die Forscher Iain MacIntyre, James Dear und David Webb warnen: Eine dauerhafte Anwendung in dieser Dosierung erh\u00f6ht das Risiko f\u00fcr Herzinfarkt oder Schlaganfall um etwa 20 Prozent.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Medikamente wie Schmerzmittel k\u00f6nnen den Blutdruck belasten, weshalb viele Betroffene nach sanften Alternativen suchen. Dieser kostenlose Report stellt 8 nat\u00fcrliche Ma\u00dfnahmen vor, mit denen Sie Ihre Werte ohne zus\u00e4tzliche Tabletten positiv beeinflussen k\u00f6nnen. <a href=\"https:\/\/info.gesundheitswissen-aktuell.de\/bluthochdruck\/die-8-besten-massnahmen-gegen-bluthochdruck\/?af=KOOP_G_BLU_DNV_YES_BLUTHOCHDRUCK-8-MASSNAHMEN_X-RSS-Ad-Hoc-News-AD1of2-EAID-968676\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">8 nat\u00fcrliche Ma\u00dfnahmen gegen Bluthochdruck jetzt kostenlos entdecken<\/a><\/p>\n<p>Die von der British Heart Foundation finanzierte Studie wurde am 11. Juni im Fachjournal Circulation ver\u00f6ffentlicht. Die Autoren empfehlen, Paracetamol bei Hypertonie-Patienten nur in der niedrigsten wirksamen Dosis und \u00fcber den k\u00fcrzestm\u00f6glichen Zeitraum einzusetzen.<\/p>\n<p>Kalziumkanalblocker: Risiko f\u00fcr die Nieren<\/p>\n<p>Doch nicht nur Schmerzmittel sind problematisch. Auf dem 63. ERA-Kongress in Glasgow pr\u00e4sentierten Forscher alarmierende Daten zu Blutdrucksenkern selbst. Eine Untersuchung mit \u00fcber 31.000 Typ-2-Diabetikern zeigt: Kalziumkanalblocker wie Amlodipin oder Nifedipin k\u00f6nnten das Risiko f\u00fcr schwere Nierensch\u00e4den um 33 Prozent steigern.<\/p>\n<p>Dieser Effekt trat auch dann auf, wenn die Patienten zus\u00e4tzlich RAS- oder SGLT2-Inhibitoren einnahmen. Die gute Nachricht: Die FIND-CKD-Studie belegt, dass der Wirkstoff Finerenon den Funktionsverlust der Nieren verlangsamen kann \u2013 mit einer relativen Risikoreduktion von 23 Prozent.<\/p>\n<p>Zur besseren \u00dcberwachung setzen Kliniken zunehmend auf KI-Systeme wie das AMPEL-System am Universit\u00e4tsklinikum Leipzig. Es warnt \u00c4rzte fr\u00fchzeitig vor einem akuten Nierenversagen.<\/p>\n<p>Konservierungsstoffe: Die untersch\u00e4tzte Gefahr im Essen<\/p>\n<p>Neben Medikamenten r\u00fccken Zusatzstoffe in hochverarbeiteten Lebensmitteln in den Fokus. Eine franz\u00f6sische Beobachtungsstudie der NutriNet-Sant\u00e9-Gruppe mit \u00fcber 112.000 Teilnehmern untersuchte die Auswirkungen von Konservierungsstoffen.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse, ver\u00f6ffentlicht im European Heart Journal, sind eindeutig: Eine hohe Aufnahme von nicht-antioxidativen Konservierungsstoffen wie Kaliumsorbat (E202) oder Natriumnitrit (E250) erh\u00f6ht das Hypertonie-Risiko um 29 Prozent. Aber auch antioxidative Stoffe wie Ascorbins\u00e4ure (E300) sind nicht harmlos \u2013 hier stieg das Risiko um 22 Prozent.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Wer seine Laborwerte selbst versteht, kann Fehldiagnosen und Risiken durch Fehlinterpretationen von Blutwerten fr\u00fchzeitig erkennen. In diesem 25-seitigen Gratis-Leitfaden erfahren Sie, was Ihre Werte wirklich bedeuten und wie Sie aktiv Ihre Gesundheit sch\u00fctzen. <a href=\"https:\/\/info.gesundheitswissen-aktuell.de\/laborwerte-selbstcheck\/?af=KOOP_G_TG_DNV_YES_LABORWERTE-SELBSTCHECK_X-RSS-Ad-Hoc-News-AD2of2-EAID-968676\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Kostenlosen Laborwerte-Selbstcheck hier anfordern<\/a><\/p>\n<p>Kaffee: Genuss mit Risiko<\/p>\n<p>Der Kardiologe Patrick Neumann-Schniedewind warnt zudem vor \u00fcberm\u00e4\u00dfigem Kaffeekonsum bei Bluthochdruck. Bei Werten \u00fcber 160\/100 mmHg k\u00f6nne bereits der Konsum von zwei Tassen pro Tag das Risiko f\u00fcr einen Herztod verdoppeln. Die Empfehlung f\u00fcr Hypertonie-Patienten: maximal ein bis drei Tassen t\u00e4glich.<\/p>\n<p>Neue Technik f\u00fcr den Alltag<\/p>\n<p>Um die Blutdruckkontrolle zu verbessern, kommen technische Neuerungen auf den Markt. Auf medizinischen Kongressen wurde im Juni ein manschettenloser Blutdruckmessring vorgestellt, der die ISO-Norm 81060-2:2018 erf\u00fcllt. Die KSH-Leitlinien 2026 empfehlen solche Ger\u00e4te bereits als Erg\u00e4nzung zu herk\u00f6mmlichen Messmethoden.<\/p>\n<p>Wie wichtig eine pr\u00e4zise Blutdruckeinstellung ist, zeigt eine Langzeitanalyse der Northwestern University. Die Studie basiert auf Daten von \u00fcber neun Millionen Erwachsenen. Ergebnis: 99 Prozent aller Herzinfarkte und Schlaganf\u00e4lle gehen auf nur vier Risikofaktoren zur\u00fcck \u2013 Bluthochdruck, hohes Cholesterin, erh\u00f6hter Blutzucker und Tabakkonsum. Bei \u00fcber 93 Prozent der untersuchten F\u00e4lle war eine Hypertonie nachweisbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine aktuelle Studie der University of Edinburgh zeigt: Schon zwei Wochen regelm\u00e4\u00dfige Einnahme reichen aus, um den systolischen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":165306,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[17],"tags":[2052,38620,46,1356,67,66,27105,38619,17040,45,44,38223],"class_list":["post-165305","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-blutdruck","tag-bluthochdruck-patienten","tag-ch","tag-forschung","tag-gesundheit","tag-health","tag-herzinfarkt-risiko","tag-paracetamol","tag-schmerzmittel","tag-schweiz","tag-switzerland","tag-wochen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116738588219791954","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/165305","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=165305"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/165305\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/165306"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=165305"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=165305"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=165305"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}