{"id":16646,"date":"2026-02-23T07:54:29","date_gmt":"2026-02-23T07:54:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/16646\/"},"modified":"2026-02-23T07:54:29","modified_gmt":"2026-02-23T07:54:29","slug":"trotz-saebelrasselns-naechste-atomgespraeche-zwischen-usa-und-iran-am-donnerstag-in-genf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/16646\/","title":{"rendered":"Trotz S\u00e4belrasselns: N\u00e4chste Atomgespr\u00e4che zwischen USA und Iran am Donnerstag in Genf"},"content":{"rendered":"<p>Omans Au\u00dfenminister Badr al-Busaidi best\u00e4tigte am Sonntag Zeit und Ort der n\u00e4chsten Verhandlungsrunde und signalisierte damit die Hoffnung auf Fortschritte trotz der milit\u00e4rischen Aufr\u00fcstung der USA und erneuter Proteste in Teheran. Oman war bereits Gastgeber der indirekten Gespr\u00e4che \u00fcber das Atomprogramm der Islamischen Republik und vermittelte die j\u00fcngste Runde vergangene Woche in Genf.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Kurz vor der Ank\u00fcndigung Omans hatte der iranische Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi in einem Interview mit CBS erkl\u00e4rt, dass er am Donnerstag in Genf mit dem US-Gesandten Steve Witkoff zusammentreffen wolle und dass es weiterhin &#171;gute Chancen&#187; f\u00fcr eine diplomatische L\u00f6sung in der Atomfrage gebe.<\/p>\n<p>Die USA haben in den vergangenen Wochen zwei Flugzeugtr\u00e4ger sowie weitere Flugzeuge und Schiffe in den Nahen Osten entsandt und ihre Luftabwehr in der Region verst\u00e4rkt, um ihre Drohungen einer milit\u00e4rischen Intervention zu untermauern. Diese Drohungen wurden immer handfester, seit die iranische F\u00fchrung die Protestbewegung im ganzen Land brutal niederschlug und nach Angaben von Menschenrechtsgruppen zigtausende Menschen dabei ums Leben kamen.<\/p>\n<p>Am Sonntag versammelten sich iranische Studenten zu neuen Pro- und Antiregierungskundgebungen zum Gedenken an die Get\u00f6teten, am Samstag hatte es \u00e4hnliche Demonstrationen gegeben.<\/p>\n<p>Araghtschi sagte, der Iran arbeite immer noch an einem Entwurf f\u00fcr ein Abkommen, das eine Milit\u00e4raktion abwenden w\u00fcrde. Die Nuklearfrage sei das einzige Thema, \u00fcber das gesprochen werde, obwohl sowohl die Vereinigten Staaten als auch Israel auch das iranische Raketenprogramm und die Unterst\u00fctzung f\u00fcr militante Gruppen im Nahen Osten ansprechen wollten.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte am Freitag gewarnt, dass begrenzte Schl\u00e4ge gegen den Iran m\u00f6glich seien. Und sowohl der Iran als auch die USA haben signalisiert, dass sie auf einen Krieg vorbereitet sind, falls die Gespr\u00e4che \u00fcber das iranische Atomprogramm scheitern.<\/p>\n<p>&#171;Nullanreicherung&#187; oder nicht?<\/p>\n<p>Wenige Minuten nach der Best\u00e4tigung der Gespr\u00e4che durch Oman erkl\u00e4rte der iranische Pr\u00e4sident Massud Peseschkian in den sozialen Netzwerken, die Verhandlungen h\u00e4tten &#171;den Austausch praktischer Vorschl\u00e4ge beinhaltet und ermutigende Signale geliefert&#187;, f\u00fcgte aber hinzu, sein Land habe &#171;alle notwendigen Vorbereitungen f\u00fcr jedes m\u00f6gliche Szenario getroffen&#187;.<\/p>\n<p>Die USA haben erkl\u00e4rt, dass der Iran weder \u00fcber Atomwaffen noch \u00fcber die F\u00e4higkeit zu deren Bau verf\u00fcge und auch kein Uran anreichern k\u00f6nne. Araghtschi betonte jedoch gegen\u00fcber CBS, der Iran habe das Recht, Uran anzureichern.<\/p>\n<p>Am Freitag hatte er erkl\u00e4rt, seine US-Kollegen h\u00e4tten im Rahmen der j\u00fcngsten Gespr\u00e4chsrunde keine Nullanreicherung gefordert. Dies entsprach nicht den \u00f6ffentlichen \u00c4u\u00dferungen von US-Beamten. Araghtschi sagte auch, die Gespr\u00e4che konzentrierten sich darauf, wie sichergestellt werden k\u00f6nne, dass das iranische Atomprogramm einschlie\u00dflich der Anreicherung &#171;f\u00fcr immer friedlich bleibt&#187;. Im Gegenzug werde der Iran vertrauensbildende Ma\u00dfnahmen ergreifen.<\/p>\n<p>Witkoff sagte in einem am Samstag ausgestrahlten Interview mit Fox News, der Pr\u00e4sident frage sich, warum der Iran dem Druck noch nicht nachgegeben habe: &#171;Er ist neugierig, warum sie noch nicht&#8230; Ich m\u00f6chte nicht das Wort &#8218;kapituliert&#8216; verwenden, aber warum sie nicht kapituliert haben.&#187;<\/p>\n<p>&#171;Warum sind sie nicht zu uns gekommen und haben gesagt: &#8218;Wir erkl\u00e4ren, dass wir keine Waffe wollen, also sind wir bereit, Folgendes zu tun&#8216;?&#187;<\/p>\n<p>Obwohl der Iran darauf besteht, dass sein Atomprogramm friedlich sei, vermuten die USA und andere Staaten, dass das Programme auf die Entwicklung von Waffen abzielt. Der Iran behauptet, dass er seit den Angriffen der USA und Israels auf seine Atomanlagen im vergangenen Juni kein Uran mehr anreichere.<\/p>\n<p>Damals hatte der amerikanische Pr\u00e4sident erkl\u00e4rt, die Angriffe h\u00e4tten die iranischen Atomanlagen &#171;ausgel\u00f6scht&#187;. Der genaue Schaden ist jedoch unbekannt, da Teheran internationale Inspektoren abgewiesen hat.<\/p>\n<p>In der Zwischenzeit versicherte Araghtschi gegen\u00fcber CBS, dass sein Land &#171;\u00fcber sehr gute Raketenf\u00e4higkeiten&#187; verf\u00fcge und &#171;jetzt sogar in einer besseren Situation&#187; sei als vor den Angriffen im Juni.<\/p>\n<p>Die Nukleargespr\u00e4che waren seit Jahren festgefahren, nachdem Trump 2018 beschlossen hatte, die USA einseitig aus dem 2015 mit den Weltm\u00e4chten geschlossenen Atomabkommen mit dem Iran auszusteigen.<\/p>\n<p>Weitere Quellen \u2022 AP, AFP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Omans Au\u00dfenminister Badr al-Busaidi best\u00e4tigte am Sonntag Zeit und Ort der n\u00e4chsten Verhandlungsrunde und signalisierte damit die Hoffnung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":16647,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26,27],"tags":[3830,3831,115,114,537,1632,2600,45,77],"class_list":{"0":"post-16646","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-geneve","8":"category-genf","9":"tag-atomabkommen-mit-iran","10":"tag-atomwaffen","11":"tag-geneve","12":"tag-genf","13":"tag-iran","14":"tag-krieg","15":"tag-oman","16":"tag-schweiz","17":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16646","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16646"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16646\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16647"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16646"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16646"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16646"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}